Verbandsgemeinde Kirn-Land

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Kirn-Land
Verbandsgemeinde Kirn-Land
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Kirn-Land hervorgehoben
Koordinaten: 49° 47′ N, 7° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Fläche: 117,96 km2
Einwohner: 9734 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 1 33 5003
Verbandsgliederung: 20 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Bahnhofstraße 31
55606 Kirn
Webpräsenz: www.kirn-land.de
Bürgermeister: Werner Müller (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Kirn-Land im Landkreis Bad Kreuznach
Bad Kreuznach Kirn Biebelsheim Pfaffen-Schwabenheim Pleitersheim Volxheim Hackenheim Frei-Laubersheim Neu-Bamberg Fürfeld Tiefenthal (Rheinhessen) Traisen (Nahe) Norheim Altenbamberg Hochstätten Feilbingert Hallgarten (Pfalz) Niederhausen (Nahe) Oberhausen an der Nahe Duchroth Bad Sobernheim Auen (Hunsrück) Bärweiler Daubach (Hunsrück) Ippenschied Kirschroth Langenthal (Hunsrück) Lauschied Martinstein Meddersheim Merxheim (Nahe) Bad Sobernheim Monzingen Nußbaum Odernheim am Glan Rehbach (bei Sobernheim) Seesbach Staudernheim Weiler bei Monzingen Winterburg Bretzenheim Dorsheim Guldental Langenlonsheim Laubenheim Rümmelsheim Windesheim Daxweiler Dörrebach Eckenroth Roth (bei Stromberg) Schöneberg (Hunsrück) Schweppenhausen Seibersbach Stromberg (Hunsrück) Waldlaubersheim Warmsroth Kirn Bärenbach (bei Idar-Oberstein) Becherbach bei Kirn Brauweiler (Rheinland-Pfalz) Bruschied Hahnenbach Heimweiler Heinzenberg (bei Kirn) Hennweiler Hochstetten-Dhaun Horbach (bei Simmertal) Kellenbach Königsau Limbach (bei Kirn) Meckenbach (bei Kirn) Oberhausen bei Kirn Otzweiler Schneppenbach Schwarzerden Simmertal Weitersborn Abtweiler Becherbach (Pfalz) Breitenheim Callbach Desloch Hundsbach Jeckenbach Lettweiler Löllbach Meisenheim Raumbach Rehborn Reiffelbach Schmittweiler Schweinschied Allenfeld Argenschwang Bockenau Boos (Nahe) Braunweiler Burgsponheim Dalberg (bei Bad Kreuznach) Gebroth Gutenberg (bei Bad Kreuznach) Hargesheim Hergenfeld Hüffelsheim Mandel (Gemeinde) Münchwald Oberstreit Roxheim Rüdesheim (Nahe) Schloßböckelheim Sankt Katharinen (bei Bad Kreuznach) Sommerloch (bei Bad Kreuznach) Spabrücken Spall Sponheim Waldböckelheim Wallhausen (bei Bad Kreuznach) Weinsheim (bei Bad Kreuznach) Winterbach (Soonwald) Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Birkenfeld Landkreis Mainz-Bingen Hessen Landkreis Alzey-Worms Landkreis Kusel DonnersbergkreisKarte
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Die Verbandsgemeinde Kirn-Land ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 20 eigenständige Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Kirn, die aber selbst nicht der Verbandsgemeinde angehört.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bärenbach 5,59 505
Becherbach bei Kirn 8,41 400
Brauweiler 3,15 62
Bruschied 2,67 291
Hahnenbach 2,79 515
Heimweiler 9,07 402
Heinzenberg 1,96 26
Hennweiler 14,11 1.238
Hochstetten-Dhaun 12,62 1.622
Horbach 1,92 43
Kellenbach 8,34 262
Königsau 2,02 64
Limbach 9,18 300
Meckenbach 6,96 367
Oberhausen bei Kirn 4,58 902
Otzweiler 3,11 202
Schneppenbach 3,30 232
Schwarzerden 6,98 243
Simmertal 8,08 1.844
Weitersborn 3,12 214
Verbandsgemeinde Kirn-Land 117,94 9.734

(Einwohner am 31. Dezember 2015)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu den einzelnen Ortsgemeinden ist die Geschichte der Verbandsgemeinde Kirn-Land noch sehr jung. Die Verbandsgemeinde in der heutigen Form gibt es seit 1968, als in Rheinland-Pfalz die sogenannte Funktional- und Gebietsreform durchgeführt wurde. Sie hatte das Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land durch eine bessere infrastrukturelle Ausstattung des ländlichen Raumes zu schaffen.

Ihren historischen Ursprung hat die Verbandsgemeinde in der französischen Verwaltungsorganisation, die nach der Besetzung des linksrheinischen Raumes durch französische Revolutionstruppen ab 1798 eingeführt wurde.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutige Verbandsgemeinde Kirn-Land; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 5.265
1835 4.309
1871 6.885
1905 7.586
1939 7.593
1950 8.248
Jahr Einwohner
1961 8.982
1970 9.691
1987 10.053
1997 10.658
2005 10.506
2015 9.734

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kirn-Land besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Verbandsgemeinderat 28 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2014 13 4 1 6 24 Sitze
2009 13 5 2 8 28 Sitze
2004 13 6 1 8 28 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Kirner Land e.V.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Verbandsgemeinde Kirn-Land

Blasonierung:„Innerhalb eines in wechselnden Farben von Rot und Gold bestückten Schildbordes; durch eine dreireihig von Gold und Blau geschachte einebogene halbe Spitze; gespalten, vorn ein golden gekrönter und bewehrter rechtsgerichter silberner Löwe; hinten ein blau bewehrter roter Löwe.“

Der Grafiker Karlheinz Brust, Kirn-Sulzbach, legte im August des Jahres 1963 einen Entwurf für das Wappen des Amtes Kirn-Land vor. Nach Zustimmung des Staatsarchivs erteilte das Ministerium des Inneren in Mainz am 11. Dezember 1963 die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistische Mappen, Verbandsgemeinde Kirn-Land, 2009
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen