Verbandsgemeinde Kirn-Land

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Kirn-Land
Verbandsgemeinde Kirn-Land
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Kirn-Land hervorgehoben

Koordinaten: 49° 47′ N, 7° 28′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Fläche: 117,96 km2
Einwohner: 9661 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: KH
Verbandsschlüssel: 07 1 33 5003
Verbandsgliederung: 20 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Bahnhofstraße 31
55606 Kirn
Website: www.kirn-land.de
Bürgermeister: Werner Müller (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Kirn-Land im Landkreis Bad Kreuznach
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Die Verbandsgemeinde Kirn-Land ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 20 eigenständige Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Kirn, die aber selbst nicht der Verbandsgemeinde angehört.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bärenbach 5,59 497
Becherbach bei Kirn 8,41 388
Brauweiler 3,15 54
Bruschied 2,67 281
Hahnenbach 2,79 504
Heimweiler 9,07 388
Heinzenberg 1,96 21
Hennweiler 14,11 1.219
Hochstetten-Dhaun 12,62 1.717
Horbach 1,92 43
Kellenbach 8,34 252
Königsau 2,02 59
Limbach 9,18 299
Meckenbach 6,96 351
Oberhausen bei Kirn 4,58 877
Otzweiler 3,11 191
Schneppenbach 3,30 221
Schwarzerden 6,98 234
Simmertal 8,08 1.864
Weitersborn 3,12 201
Verbandsgemeinde Kirn-Land 117,94 9.661

(Einwohner am 31. Dezember 2018)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu den einzelnen Ortsgemeinden ist die Geschichte der Verbandsgemeinde Kirn-Land noch sehr jung. Die Verbandsgemeinde in der heutigen Form gibt es seit 1968, als in Rheinland-Pfalz die sogenannte Funktional- und Gebietsreform durchgeführt wurde. Sie hatte das Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land durch eine bessere infrastrukturelle Ausstattung des ländlichen Raumes zu schaffen.

Ihren historischen Ursprung hat die Verbandsgemeinde in der französischen Verwaltungsorganisation, die nach der Besetzung des linksrheinischen Raumes durch französische Revolutionstruppen ab 1798 eingeführt wurde.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutige Verbandsgemeinde Kirn-Land; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 5.265
1835 4.309
1871 6.885
1905 7.586
1939 7.593
1950 8.248
Jahr Einwohner
1961 8.982
1970 9.691
1987 10.053
1997 10.658
2005 10.506
2018 9.661

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Kirn-Land besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern und dem Vorsitzenden.

Aus der verbandsfreien Stadt Kirn und der Verbandsgemeinde Kirn-Land wird am 1. Januar 2020 die neue Verbandsgemeinde Kirner Land gebildet. Der Verbandsgemeinderat und der Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde werden am 20. Oktober 2019 bzw. 3. November 2019 (Stichwahl) gewählt. Die Wahlzeiten für Verbandsgemeinderat und Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde beginnen am 1. Januar 2020.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat bis 2014:[4]

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2014 13 4 1 6 24 Sitze
2009 13 5 2 8 28 Sitze
2004 13 6 1 8 28 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Kirner Land e.V.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Verbandsgemeinde Kirn-Land

Blasonierung:„Innerhalb eines in wechselnden Farben von Rot und Gold bestückten Schildbordes; durch eine dreireihig von Gold und Blau geschachte einebogene halbe Spitze; gespalten, vorn ein golden gekrönter und bewehrter rechtsgerichter silberner Löwe; hinten ein blau bewehrter roter Löwe.“

Der Grafiker Karlheinz Brust, Kirn-Sulzbach, legte im August des Jahres 1963 einen Entwurf für das Wappen des Amtes Kirn-Land vor. Nach Zustimmung des Staatsarchivs erteilte das Ministerium des Inneren in Mainz am 11. Dezember 1963 die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b Statistische Mappen, Verbandsgemeinde Kirn-Land, 2009
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen