Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg
Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 30′ N, 7° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Fläche: 122,99 km2
Einwohner: 18.918 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: KL
Verbandsschlüssel: 07 3 35 5010
Verbandsgliederung: 12 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hauptstraße 27
67697 Otterberg
Website: www.otterbach-otterberg.de
Bürgermeister: Harald Westrich (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg im Landkreis Kaiserslautern
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Otterberg sowie elf eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der Stadt Otterberg, eine zweite Verwaltungsstelle befindet sich in Otterbach. In der Verbandsgemeinde leben 18.918 Einwohner. (Stand: 31. Dezember 2018)

Sie entstand aus dem Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Otterbach und Otterberg zum 1. Juli 2014.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Frankelbach 5,29 292
Heiligenmoschel 8,68 608
Hirschhorn/Pfalz 3,32 751
Katzweiler 9,42 1.919
Mehlbach 9,02 1.066
Niederkirchen 23,85 1.884
Olsbrücken 7,22 1.047
Otterbach 6,20 4.083
Otterberg, Stadt 32,10 5.389
Schallodenbach 7,46 857
Schneckenhausen 3,71 588
Sulzbachtal 6,71 434
Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg 122,97 18.918

(Einwohner am 31. Dezember 2018)[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden bisherigen Verbandsgemeinden Otterbach und Otterberg waren 1971 im Rahmen der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform entstanden. Zuvor galten im damaligen Regierungsbezirk Pfalz im Wesentlichen die aus der bayerischen Zeit (1816 bis 1946) stammenden Verwaltungsstrukturen.

Am 28. September 2010 erließ die Landesregierung das „Erste Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform“ mit dem Ziel, Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungskraft der kommunalen Strukturen zu verbessern. Für Verbandsgemeinden wurde festgelegt, dass diese mindestens 12.000 Einwohner (Hauptwohnung am 30. Juni 2009) umfassen sollen. Ansonsten sollen sie bis zur Kommunalwahl 2014 mit benachbarten Verbandsgemeinden zusammengelegt werden. Die sogenannte Freiwilligkeitsphase endete am 30. Juni 2012.[3]

Am 14. Dezember 2010 beschlossen die Verbandsgemeinderäte der beiden Verbandsgemeinden in getrennten, aber zeitgleich stattfindenden Sitzungen die Fusion der benachbarten Verbandsgemeinden im Jahr 2014. Der Fusionsvertrag wurde von den beiden Bürgermeistern, Harald Westrich (Verbandsgemeinde Otterbach) und Martin Müller (Verbandsgemeinde Otterberg), am gleichen Tag unterzeichnet.

Nach dem am 20. Dezember 2011 erlassenen „Landesgesetz über die freiwillige Bildung der neuen Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg“ wurde zum 1. Juli 2014 eine neue Verbandsgemeinde mit dem Namen „Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg“ gebildet. Verwaltungssitz ist die Stadt Otterberg, in Otterbach soll eine zweite Verwaltungsstelle bleiben.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Otterbach-Otterberg besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 15 8 2 1 6 32 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde wurde am 25. Mai 2014 Harald Westrich (SPD) mit 69,69 % direkt gewählt. Seine achtjährige Amtszeit begann am 1. Juli 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  3. Erstes Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform vom 28. September 2010 (PDF; 685 kB)
  4. Landesgesetz über die freiwillige Bildung der neuen Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg vom 20. Dezember 2011
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen