Verbandsgemeinde Rüdesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Rüdesheim
Verbandsgemeinde Rüdesheim
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Rüdesheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 51′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Fläche: 197,06 km2
Einwohner: 28.397 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: KH
Verbandsschlüssel: 07 1 33 5006
Verbandsgliederung: 32 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Nahestraße 63
55593 Rüdesheim
Website: www.vg-ruedesheim.de
Bürgermeister: Markus Lüttger (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Rüdesheim im Landkreis Bad Kreuznach
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Die Verbandsgemeinde Rüdesheim ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 32 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Gemeinde Rüdesheim an der Nahe.

Zum 1. Januar 2017 wurden fünf Gemeinden aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg eingegliedert.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Allenfeld 2,98 201
Argenschwang 4,25 341
Bockenau 9,66 1.218
Boos 1,11 369
Braunweiler 4,68 619
Burgsponheim 1,10 242
Dalberg 2,30 225
Duchroth 9,68 545
Gebroth 2,38 167
Gutenberg 4,18 954
Hargesheim 2,58 2.899
Hergenfeld 5,89 508
Hüffelsheim 6,55 1.328
Mandel 6,33 893
Münchwald 1,46 277
Niederhausen 5,31 568
Norheim 3,15 1.507
Oberhausen an der Nahe 3,31 373
Oberstreit 1,01 284
Roxheim 5,94 2.439
Rüdesheim 3,47 2.654
Sankt Katharinen 1,70 379
Schloßböckelheim 4,76 394
Sommerloch 2,53 417
Spabrücken 16,61 1.130
Spall 14,26 176
Sponheim 14,35 750
Traisen 2,86 577
Waldböckelheim 18,58 2.156
Wallhausen 10,30 1.511
Weinsheim 9,28 1.811
Winterbach 14,51 485
Verbandsgemeinde Rüdesheim 197,06 28.397

(Einwohner am 31. Dezember 2017)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Rüdesheim entstand im Rahmen der in den 1960er Jahren begonnenen Funktional- und Gebietsreform mit dem Achten Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz vom 28. Juli 1970, in Kraft getreten am 7. November 1970, durch den Zusammenschluss der ehemaligen Ämter Waldböckelheim und Wallhausen sowie neun Gemeinden des Amtes Rüdesheim und drei Gemeinden des Amtes Winterburg.

Am 1. Januar 2017 wurden Duchroth, Niederhausen, Norheim, Oberhausen an der Nahe und Traisen aus der aufgelösten Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg eingegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Rüdesheim; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 9.510
1835 13.400
1871 14.676
1905 15.058
1939 14.578
1950 16.282
Jahr Einwohner
1961 17.083
1970 19.687
1987 21.991
1997 24.255
2005 25.178
2017 28.397

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Rüdesheim besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 18. Februar 2018 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die vorzeitige Wahl war durch die Aufnahme der fünf neuen Ortsgemeinden aus der ehemaligen Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg notwendig.

Die nächste Wahl findet 2024 im normalen Rhythmus der Kommunalwahlen statt.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2018 9 20 2 5 36 Sitze
2014 12 17 1 6 36 Sitze
2009 12 16 2 6 36 Sitze
2004 14 14 2 6 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Verbandsgemeinde Rüdesheim e.V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Gesetzentwurf
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen