Verbandsgemeinde Rüdesheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Rüdesheim
Verbandsgemeinde Rüdesheim
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Rüdesheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 51′ N, 7° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Fläche: 172,75 km2
Einwohner: 25.064 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 1 33 5006
Verbandsgliederung: 32 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Nahestraße 63
55593 Rüdesheim
Webpräsenz: www.vg-ruedesheim.de
Bürgermeister: Markus Lüttger (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Rüdesheim im Landkreis Bad Kreuznach
Bad Kreuznach Kirn Biebelsheim Pfaffen-Schwabenheim Pleitersheim Volxheim Hackenheim Frei-Laubersheim Neu-Bamberg Fürfeld Tiefenthal (Rheinhessen) Traisen (Nahe) Norheim Altenbamberg Hochstätten Feilbingert Hallgarten (Pfalz) Niederhausen (Nahe) Oberhausen an der Nahe Duchroth Bad Sobernheim Auen (Hunsrück) Bärweiler Daubach (Hunsrück) Ippenschied Kirschroth Langenthal (Hunsrück) Lauschied Martinstein Meddersheim Merxheim (Nahe) Bad Sobernheim Monzingen Nußbaum Odernheim am Glan Rehbach (bei Sobernheim) Seesbach Staudernheim Weiler bei Monzingen Winterburg Bretzenheim Dorsheim Guldental Langenlonsheim Laubenheim Rümmelsheim Windesheim Daxweiler Dörrebach Eckenroth Roth (bei Stromberg) Schöneberg (Hunsrück) Schweppenhausen Seibersbach Stromberg (Hunsrück) Waldlaubersheim Warmsroth Kirn Bärenbach (bei Idar-Oberstein) Becherbach bei Kirn Brauweiler (Rheinland-Pfalz) Bruschied Hahnenbach Heimweiler Heinzenberg (bei Kirn) Hennweiler Hochstetten-Dhaun Horbach (bei Simmertal) Kellenbach Königsau Limbach (bei Kirn) Meckenbach (bei Kirn) Oberhausen bei Kirn Otzweiler Schneppenbach Schwarzerden Simmertal Weitersborn Abtweiler Becherbach (Pfalz) Breitenheim Callbach Desloch Hundsbach Jeckenbach Lettweiler Löllbach Meisenheim Raumbach Rehborn Reiffelbach Schmittweiler Schweinschied Allenfeld Argenschwang Bockenau Boos (Nahe) Braunweiler Burgsponheim Dalberg (bei Bad Kreuznach) Gebroth Gutenberg (bei Bad Kreuznach) Hargesheim Hergenfeld Hüffelsheim Mandel (Gemeinde) Münchwald Oberstreit Roxheim Rüdesheim (Nahe) Schloßböckelheim Sankt Katharinen (bei Bad Kreuznach) Sommerloch (bei Bad Kreuznach) Spabrücken Spall Sponheim Waldböckelheim Wallhausen (bei Bad Kreuznach) Weinsheim (bei Bad Kreuznach) Winterbach (Soonwald) Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Birkenfeld Landkreis Mainz-Bingen Hessen Landkreis Alzey-Worms Landkreis Kusel DonnersbergkreisKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Rüdesheim ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören 32 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Gemeinde Rüdesheim an der Nahe.

Zum 1. Januar 2017 wurden fünf Gemeinden aus der gleichzeitig aufgelösten Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg eingegliedert.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Allenfeld 2,98 197
Argenschwang 4,25 339
Bockenau 9,66 1.233
Boos 1,11 376
Braunweiler 4,68 624
Burgsponheim 1,10 240
Dalberg 2,30 236
Duchroth 9,68 540
Gebroth 2,38 164
Gutenberg 4,18 959
Hargesheim 2,58 2.857
Hergenfeld 5,89 509
Hüffelsheim 6,55 1.327
Mandel 6,33 895
Münchwald 1,46 316
Niederhausen 5,31 545
Norheim 3,15 1.531
Oberhausen an der Nahe 3,31 374
Oberstreit 1,01 285
Roxheim 5,94 2.438
Rüdesheim 3,47 2.679
Sankt Katharinen 1,70 375
Schloßböckelheim 4,76 373
Sommerloch 2,53 426
Spabrücken 16,61 1.156
Spall 14,26 180
Sponheim 14,35 766
Traisen 2,86 557
Waldböckelheim 18,58 2.181
Wallhausen 10,30 1.549
Weinsheim 9,28 1.868
Winterbach 14,51 516
Verbandsgemeinde Rüdesheim 197,04 25.064

(Einwohner am 31. Dezember 2015)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Rüdesheim entstand im Rahmen der in den 1960er Jahren begonnenen Funktional- und Gebietsreform mit dem Achten Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz vom 28. Juli 1970, in Kraft getreten am 7. November 1970, durch den Zusammenschluss der ehemaligen Ämter Waldböckelheim und Wallhausen sowie neun Gemeinden des Amtes Rüdesheim und drei Gemeinden des Amtes Winterburg.

Am 1. Januar 2017 wurden Duchroth, Niederhausen, Norheim, Oberhausen an der Nahe und Traisen aus der aufgelösten Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg eingegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teile dieses Artikels scheinen seit Januar 2017 nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Rüdesheim; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 9.510
1835 13.400
1871 14.676
1905 15.058
1939 14.578
1950 16.282
Jahr Einwohner
1961 17.083
1970 19.687
1987 21.991
1997 24.255
2005 25.178
2015 25.064

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Rüdesheim besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 12 17 1 6 36 Sitze
2009 12 16 2 6 36 Sitze
2004 14 14 2 6 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Verbandsgemeinde Rüdesheim e.V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Gesetzentwurf
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen