Verbandsgemeinde Wonnegau

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Wonnegau
Verbandsgemeinde Wonnegau
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Wonnegau hervorgehoben
Koordinaten: 49° 42′ N, 8° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-Worms
Fläche: 90,96 km2
Einwohner: 20.862 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 229 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 3 31 5007
Verbandsgliederung: 11 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Am Schneller 3
67574 Osthofen
Webpräsenz: www.vg-wonnegau.de
Bürgermeister: Walter Wagner (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Wonnegau im Landkreis Alzey-Worms
Gimbsheim Hamm am Rhein Eich (Rheinhessen) Alsheim Mettenheim Osthofen Bechtheim Dittelsheim-Heßloch Frettenheim Westhofen Monzernheim Gundheim Bermersheim Gundersheim Hangen-Weisheim Hochborn Offstein Hohen-Sülzen Monsheim Wachenheim (Pfrimm) Mölsheim Flörsheim-Dalsheim Mörstadt Wendelsheim Stein-Bockenheim Wonsheim Wonsheim Siefersheim Wöllstein Gau-Bickelheim Gumbsheim Eckelsheim Gau-Weinheim Vendersheim Wallertheim Partenheim Saulheim Udenheim Schornsheim Gabsheim Wörrstadt Sulzheim (Rheinhessen) Spiesheim Ensheim Armsheim Flonheim Erbes-Büdesheim Nack Nieder-Wiesen Bechenheim Offenheim Bornheim (Rheinhessen) Lonsheim Bermersheim vor der Höhe Albig Biebelnheim Bechtolsheim Gau-Odernheim Framersheim Gau-Heppenheim Alzey Ober-Flörsheim Flomborn Eppelsheim Dintesheim Esselborn Mauchenheim Freimersheim (Rheinhessen) Wahlheim Kettenheim Hessen Mainz Landkreis Mainz-Bingen Worms Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach DonnersbergkreisKarte
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Die Verbandsgemeinde Wonnegau ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Osthofen sowie zehn eigenständige Ortsgemeinden an. Der Verwaltungssitz ist nach Abschluss der Renovierungsarbeiten in Osthofen; eine zweite Verwaltungsstelle wurde in Westhofen eingerichtet.

Die Verbandsgemeinde entstand am 1. Juli 2014 aus der Verbandsgemeinde Westhofen und der bislang verbandsfreien Stadt Osthofen. Sie wurde nach der gleichnamigen Region in Rheinhessen benannt.[2]

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bechtheim 13,34 1.838
Bermersheim 2,32 380
Dittelsheim-Heßloch 13,84 2.167
Frettenheim 2,74 323
Gundersheim 8,64 1.591
Gundheim 4,61 904
Hangen-Weisheim 4,60 459
Hochborn 3,56 420
Monzernheim 3,95 612
Osthofen, Stadt 18,63 9.009
Westhofen 14,73 3.206
Verbandsgemeinde Wonnegau 90,95 20.862

(Einwohner am 31. Dezember 2015)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bisherige Verbandsgemeinde Westhofen war 1972 im Rahmen der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform entstanden. Zuvor galten im damaligen Regierungsbezirk Rheinhessen im Wesentlichen die aus der hessischen Zeit (1816 bis 1946) stammenden Verwaltungsstrukturen. Die Stadt Osthofen gehörte bisher keiner Verbandsgemeinde an.

Am 28. September 2010 erließ die Landesregierung das „Erste Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform“ mit dem Ziel, Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungskraft der kommunalen Strukturen zu verbessern. Für Verbandsgemeinden wurde festgelegt, dass diese mindestens 12.000 Einwohner (Hauptwohnung am 30. Juni 2009) umfassen sollen, für verbandsfreie Gemeinden war die Einwohnerzahl auf 10.000 festgelegt worden. Die sogenannte Freiwilligkeitsphase endete am 30. Juni 2012.[3]

Ursprünglich beschlossen die Räte der verbandsfreien Stadt Osthofen und der Verbandsgemeinde Eich im Mai 2011 einen Zusammenschluss der beiden Gebietskörperschaften, ein Bürgerbegehren verhinderte diese Fusion allerdings und schlug eine Fusion mit der Verbandsgemeinde Westhofen vor.[4][5]

Im „Landesgesetz über die freiwillige Bildung der neuen Verbandsgemeinde Wonnegau“ vom 19. Dezember 2012 wurde festgelegt, dass die Verbandsgemeindeverwaltung Westhofen in der Zeit vom 1. Januar 2013 bis zum 3. Juni 2014 die Verwaltungsgeschäfte der verbandsfreien Stadt Osthofen in deren Namen und in deren Auftrag übernahm. Die Verbandsgemeinde hat ab 1. Juli 2014 ihren Sitz in Osthofen, eine zweite Verwaltungsstelle wird in Westhofen eingerichtet.[2]

Das Land gewährt der neuen Verbandsgemeinde aus Anlass ihrer freiwilligen Bildung eine einmalige einwohnerbezogene Zuweisung in Höhe von 787.920 Euro.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Verbandsgemeinde Wonnegau; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][6]

Jahr Einwohner
1815 7.702
1835 12.541
1871 11.251
1905 12.832
1939 13.755
1950 16.576
Jahr Einwohner
1961 15.986
1970 17.024
1987 17.095
1997 20.018
2005 20.673
2015 20.862

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der neue Verbandsgemeinderat Wonnegau besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[7]

Wahl SPD CDU FDP ÖDP FWG BV Gesamt
2014 11 13 2 1 6 3 36 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Wonnegau
  • BV = Bürgerverein Wonnegau e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde wurde am 25. Mai 2014 Walter Wagner (CDU) mit 70,05 % direkt gewählt.[8] Seine achtjährige Amtszeit begann am 1. Juli 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b c Landesgesetz über die freiwillige Bildung der neuen Verbandsgemeinde Wonnegau vom 19. Dezember 2012
  3. Erstes Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform vom 28. September 2010 (PDF; 685 kB)
  4. Eich/Osthofen Fusion verschoben auf landeszeitung-rlp.de vom 7. Dezember 2011.
  5. Wir-in-Osthofen: BI gründet Bürgerverein Wonnegau von Karl M. Wirthwein und Manfred Janß auf wormser-zeitung.de vom 10. Juli 2013.
  6. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen der hauptamtlichen Bürgermeister