Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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Verdienstorden Mecklenburg-Vorpommern.jpg

Der Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist der höchste Verdienstorden, den das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt. Er wurde am 23. April 2001 durch das Gesetz über den Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LOrdensG M-V) geschaffen und am 1. Juni 2002 erstmals vergeben. Die Verleihung erfolgt durch den Ministerpräsidenten „als Anerkennung für besondere Verdienste um das Land Mecklenburg-Vorpommern und seine Bevölkerung“. Vorschlagsberechtigt sind der Ministerpräsident, der Landtagspräsident und für ihren Geschäftsbereich die Mitglieder der Landesregierung. Mit Anregungen zur Ordensverleihung kann sich aber jedermann an die Vorschlagsberechtigten wenden. Erweist sich ein Ordensträger durch sein Verhalten der Ehrung unwürdig oder wird ein solches Verhalten nachträglich bekannt, kann der Ministerpräsident die Verleihung widerrufen.

Ordensdekoration[Bearbeiten]

Das Ordenszeichen hat die Form eines Kreuzes mit konkaven Flügeln im Rot der Landesfarben mit goldenem Rand. Das Mittelstück ist ein rundes, goldenes Medaillon, das auf der Vorderseite das große Landeswappen aufweist. Die Rückseite trägt im Zentrum die Inschrift „Für Verdienste“ und die Umschrift „Mecklenburg-Vorpommern“.

Ordensträger[Bearbeiten]

2002[Bearbeiten]

  • Hubert Getzin, Leiter der Lübzer Brauerei
  • Charlotte Hamann, Initiatorin des Fördervereins Rittergut Bandelstorf

2003[Bearbeiten]

  • Brigitte Feldtmann, Mäzenin und Gründung der gemeinnützigen GmbH „Feldtmann Kulturell“

2004[Bearbeiten]

2005[Bearbeiten]

  • Manfred Kuhnke, Gründungs- und Vorstandsmitglied der „H.- Fallada-Gesellschaft e.V.“
  • Karin Wien, Leiterin des Frauenschutzhauses

2006[Bearbeiten]

  • Ursula Schneider, Vorsitzende des Demokratischen Frauenbundes/Greifswald e. V.

2007[Bearbeiten]

  • Margarete Block für ihr Verdienst um die Pflege der niederdeutschen Sprache
  • Hans-Reinhard Dorenburg für seinen Einsatz als Vorstandsvorsitzender des Vereins Dorfkirchen in Not in Mecklenburg und in Vorpommern
  • Rolf Schomann für sein 50-jähriges Wirken für die Feuerwehren im Land

2008[Bearbeiten]

  • Wieland Bahlcke, Gründer des Freundeskreises der Kirche zu Lindow
  • Wolfgang Brost für sein Engagement für die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Norwegen als Sonderbeauftragter des norwegischen Außenministeriums

2009[Bearbeiten]

  • Frauke und Hans-Jürgen Eggers, Engagement für die Rettung gefährdeter Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Walter Kuhn, Vorsitzender der Bundeselternvertretung der Musikschulen

2010[Bearbeiten]

  • Reinhart Kny, Initiator und Gründungsmitglied des Fördervereins der Turn- und Sportgemeinschaft Wismar, Präsident des FC Anker Wismar
  • Willi Kuß, Mitbegründer und Schatzmeister des Niederdeutschen Bühnenbundes in Mecklenburg-Vorpommern
  • Manfred Nollau, Mitbegründer der gemeinnützigen Gesellschaft der Freiberuflichen Notärzte Mecklenburger Seenplatte und Mecklenburger Schweiz

2011[Bearbeiten]

  • Ines Diederich, Woldegk
  • Edith Dorn, Neubrandenburg, Ausbilderin für Erste Hilfe und für Rettungsschwimmer in Neubrandenburg, langjährig selbst aktive Rettungsschwimmerin und festes Bindeglied zwischen Lainenhelfern und professionellem Rettungsdienst
  • Solveig Leo, Banzkow

2012[Bearbeiten]

  • Kornelia von Berswordt-Wallrabe, Direktorin des Staatlichen Museums
  • Heinz Henker, Geobotaniker
  • Sieglinde Scheel, Regionalbeauftragte des Landesverbandes des Demokratischen Frauenbundes
  • Berthold Beitz, Kuratoriumsvorsitzender der Alfried-Krupp-Stiftung

2013[Bearbeiten]

  • Gudrun Schoefer, Mitgründerin des Landesverbandes MV der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft
  • Wolfgang Remer, ehrenamtlicher Präsident des Landessportbundes

2014[Bearbeiten]

  • Ilse Hennig, Anklam
  • Brigitte Paetow, Neubukow
  • Christine Schulz, Dechow

2015[Bearbeiten]

  • Marion Richter, Dobin am See für ihr Engagement in der Gleichstellungspolitik
  • Gerd-Heinrich Kröchert, Daberkow für seinen Einsatz zur Stärkung des ländlichen Raums[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Meldung auf www.welt.de