Chorverband Niedersachsen-Bremen

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Der Chorverband Niedersachsen-Bremen (CVNB) ist eine Vereinigung von Chören in Niedersachsen und Bremen. Dieser ist als Einzelverband Mitglied im Deutschen Chorverband und dabei einer von 26 Landesverbänden.

Der Verband mit Sitz in Bremen ist der Zusammenschluss von etwa 1.350 Chören mit rund 77.000 Mitgliedern in Niedersachsen und Bremen. 44.550 Sängerinnen und Sänger singen aktiv. Sie werden unterstützt von etwa 32.400 fördernden Mitgliedern in den Chören. Die etwa 1.350 Chöre haben sich regional in 32 Kreischorverbänden zusammengeschlossen.[1]

Die Chorjugend im Chorverband Niedersachsen-Bremen ist innerhalb der Deutschen Chorjugend ein eigenständiger Jugendverband.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Chorverband Niedersachsen-Bremen ist aus den Vereinigten Norddeutschen Liedertafeln hervorgegangen, die sich bereits 1831 in Nienburg konstituierten. Am 16. Juli 1831 wurde im Oyler Wald bei Marklohe von Sängern der Bremer Liedertafel, der Alten Hannoverschen und der Nienburger Liedertafel der Bund der Vereinigten Norddeutschen Liedertafeln gegründet.[2]

„Die Sängerfeste der norddeutschen Liedertafeln waren zunächst geschlossene, nichtöffentliche Veranstaltungen; erst gegen Ende des Jahrzehnts wurde die Öffentlichkeit mehr und mehr in das Festgeschehen einbezogen“, schreibt Dieter Düding.[3]

1891 enthüllter Gedenkstein zur Erinnerung an die Gründung der Vereinigten Norddeutschen Liedertafeln im Jahr 1831

Auf Antrag des Senators Carl Schütte wurde im Oyler Wald ein Gedenkstein errichtet, der in Verbindung mit einem Sängertag 1891 enthüllt wurde.[4]

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000–2012 Hans-Jürgen Ollech (Wesendorf)
2012–2016 Carl-Mathias Wilke (Garrel)
seit 2016 Ferdinand Emmrich (Jaderberg)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • F. Thomas Gatter: Die Chorbewegung in Norddeutschland 1831 bis 2006 – Von den Vereinigten Norddeutschen Liedertafeln bis zum Chorverband Niedersachsen-Bremen. Eres-Verlag, Lilienthal 2007, ISBN 978-3-87204-439-6.
  • Wilhelm Siebert: Festschrift der Nienburger Liedertafel aus Anlaß ihres 100jährigen Bestehens. 1831–1931. Hoffmann, Nienburg 1931.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. cvnb.de (Memento des Originals vom 7. Januar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cvnb.de.
  2. Als das Radio noch nicht erfunden war: Celler Männerchöre im Kaiserreich, Sachsenspiegel der Celleschen Zeitung, 7. September 2013.
  3. Dieter Düding: Organisierter gesellschaftlicher Nationalismus in Deutschland (1808–1847): Bedeutung und Funktion der Turner- und Sängervereine für die deutsche Nationalbewegung, R. Oldenbourg Verlag, München 1984, S. 183.
  4. Liedertafeln waren Gründer, Kreis-Chorverband-Nienburg, abgerufen am 21. November 2017.