Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

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ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
(ver.di)
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Zweck: Gewerkschaft
Vorsitz: Frank Bsirske
Gründungsdatum: 19. März 2001
Mitgliederzahl: 2.038.638 (Stand: 31. Dezember 2015)
Sitz: Berlin
Website: www.verdi.de
Die Verdi-Bundesverwaltung am Paula-Thiede-Ufer in Berlin
Verdi-Zentrale Berlin-Brandenburg Köpenicker Straße in Berlin-Mitte
Haupteingang der Verdi-Zentrale in Berlin-Mitte

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz Verdi, Eigenschreibweise: ver.di, Aussprache: [ˈvɛʁdiː]) ist eine deutsche Gewerkschaft mit Sitz in Berlin. Sie entstand im Jahr 2001 durch Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften und ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund. Mit rund zwei Millionen Mitgliedern ist sie nach der IG Metall die zweitgrößte deutsche Gewerkschaft.[1] Verdi beschäftigt bundesweit rund 3.000 Mitarbeiter und nimmt durch Beitragszahlungen jährlich etwa 454 Millionen Euro ein.[2] Die Gewerkschaft ist in 10 Landesbezirke und 13 Fachbereiche untergliedert und wird von einem 14-köpfigen Bundesvorstand geleitet. Vorsitzender ist seit ihrer Gründung Frank Bsirske.

Gründung[Bearbeiten]

Verdi entstand im März 2001 durch Zusammenschluss von fünf Einzelgewerkschaften, die mit Ausnahme der DAG zuvor alle dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angehörten:

Gespräche über eine engere Kooperation hatte es bereits in den 1990er Jahren gegeben. An diesen Verhandlungen waren neben den späteren Verdi-Gründungspartnern auch die damalige Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) beteiligt.

Am 4. Oktober 1997 unterzeichneten die Vorsitzenden von DAG, DPG, GEW, HBV, IG Medien und ÖTV eine „Hamburger Erklärung“, in der sie eine Neuordnung der gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Dienstleistungssektor befürworteten.[3][4] Ein Lenkungsausschuss wurde gebildet, der in enger Abstimmung mit den Führungsgremien der beteiligten Gewerkschaften die Eckpunkte der Fusion sowie die Struktur der künftigen Großgewerkschaft erarbeitete.

Nachdem die GEW zwischenzeitlich aus dem Fusionsprozess ausgeschieden war, vereinbarten die Spitzen von DAG, DPG, HBV, IG Medien und ÖTV im Juni 1999 in Magdeburg den Zusammenschluss.[5] Im Herbst desselben Jahres wurde ein gemeinsames Büro in Berlin eröffnet,[6] und im November 1999 stimmten die Delegierten der fünf Gewerkschaften auf außerordentlichen Gewerkschaftstagen der Gründung einer Übergangsgesellschaft (GO-ver.di) zu.[7]

Von Vertretern der beteiligten Gewerkschaften wurde der Zusammenschluss als historischer Schritt gewertet. Das „Konkurrenzdenken unter Gewerkschaften“ im Dienstleistungssektor sollte damit beendet werden.[8] Andere Beobachter kritisierten den Zusammenschluss: Insbesondere die IG Metall äußerte Bedenken, Verdi könnte durch seine Größe den DGB „sprengen“.[9] Man befürchtete zudem, die neue Gewerkschaft könne in originäre Zuständigkeitsbereiche der Industriegewerkschaften eindringen.[10] Die Vereinigung Cockpit nahm den geplanten Zusammenschluss zum Anlass, ihre bisherige Kooperation mit der DAG zu beenden.[11]

Im Frühjahr 2000 geriet das Fusionsprojekt vorübergehend ins Stocken, nachdem DAG und HBV unterschiedliche Positionen zur Samstagsarbeit bei Banken vertreten hatten.[12] Vor allem die Verhandlungen um die neue Verdi-Satzung sorgten für Konfliktstoff, zeitweilig wurde gar vor einem Scheitern der Großgewerkschaft gewarnt. Teile der ÖTV-Basis sahen ihre Interessen nicht ausreichend berücksichtigt, Beobachter waren der Meinung, der ÖTV drohe wegen Verdi die Spaltung.[13][14][15] Vor diesem Hintergrund schlug die IG Medien eine Fusion notfalls auch ohne die ÖTV vor.[16]

Im November 2000 stimmten die Delegierten von DAG, DPG, HBV und IG Medien jedoch mit Mehrheiten zwischen 78 und 99 Prozent für die Gründung von Verdi.[17] Mit nur 65 Prozent fiel sie bei der der ÖTV am niedrigsten aus.[18] Herbert Mai verzichtete daher auf eine erneute Kandidatur für den Vorsitz. Zu seinem Nachfolger wurde Frank Bsirske gewählt, der ebenfalls als Fusionbefürworter galt und ankündigte, auch für den Vorsitz von Verdi zu kandidieren.[19][20][21]

Letzter Schritt zur Gründung von Verdi waren die Verschmelzungskongresse der fünf Gewerkschaften vom 16. bis 18. März 2001, die mit Mehrheiten zwischen 80 und 91 Prozent ihre Selbstauflösung beschlossen.[22] Auf dem anschließenden Verdi-Gründungskongress vom 19. bis 21. März 2001 wurde die Gründung formell vollzogen und der erste Bundesvorstand gewählt.[23]

Noch im gleichen Monat erzielte Verdi seinen ersten Tarifabschluss mit der Deutschen Lufthansa.[24] Wenig später wurde Verdi in den DGB aufgenommen.[25]

Organisationsstruktur[Bearbeiten]

Ver.di-Organigramm mit Ebenen, Fachbereichen und Personengruppen

Höchstes Organ von Verdi ist der Bundeskongress, der alle vier Jahre zusammentritt. Er legt die Grundsätze der Gewerkschaftspolitik fest, wählt und entlastet den Bundesvorstand und den Gewerkschaftsrat.[26] Die Gewerkschaft gliedert sich sowohl in Ebenen, Fachbereiche und Personengruppen. Fachbereiche und Personengruppen weisen eigene Organe und Gremien auf örtlicher Ebene, Bezirksebene, Landes- und Bundesebene auf.[26] Diese Matrixorganisation war bereits bei der Gründung von Verdi umstritten,[27] auch danach wurden Probleme in Bezug auf die Leitung der Gewerkschaft thematisiert.[28] Mit ihr sollen sowohl die Organisation Verdi in ihrer Gesamtheit als auch die Interessen der einzelnen Berufsgruppen abgebildet werden.[29] Für alle organisatorischen Einheiten ist in der Verdi-Satzung die Gleichstellung von Männern und Frauen festgeschrieben.[26] Dies ist ein zentrales Thema der Gewerkschaft seit ihrer Gründung.[30]

Bundesebene[Bearbeiten]

Gewerkschaftsrat und Bundesvorstand[Bearbeiten]

Zwischen den Bundeskongressen stellt der Gewerkschaftsrat das höchste Organ von Verdi dar. Er besteht aus Vertretern der Landesbezirke, der Fachbereiche sowie der Frauen, Jugend und Senioren.[26] Der Gewerkschaftsrat wacht über die Einhaltung der Satzung, genehmigt den jährlichen Haushalt und die Jahresabschlüsse und kontrolliert den Bundesvorstand.

Der Bundesvorstand übernimmt alle Tätigkeiten, die nicht durch Satzung dem Bundeskongress oder Gewerkschaftsrat vorbehalten sind. Er führt die Geschäfte von Verdi und vertritt die Gewerkschaft nach innen und außen. Der Bundesvorstand besteht aus einem Vorsitzenden, den Leitern der Fachbereiche und bis zu fünf weiteren Mitgliedern.[26] Derzeit gehören dem Gremium 14 Personen an.[31]

Kontroll- und Beschwerdeausschuss[Bearbeiten]

Der Kontroll- und Beschwerdeausschuss (KuB) prüft jeweils auf Antrag eines betroffenen satzungsmäßigen Organs oder auf Beschwerde eines betroffenen Mitgliedes. Satzung Paragraph 44. [26]Der Arbeitsbereich des KuB erstreckt sich auf die Prüfung der Einhaltung der Satzung, der ver.di-Richtlinien und der Ordnungen.[32]

Landesbezirke, Bezirke und Ortsebene[Bearbeiten]

Kleinste regionale Einheit sind die Ortsbezirke, die dann gebildet werden können, wenn regional mehrere Fachbereiche existieren. Sie sollen die Zusammenarbeit der Mitglieder fördern und vereinfachen.[26] Über der Ortsebene existieren bundesweit Bezirke, denen wiederum die Landesbezirke übergeordnet sind. Über den regionalen Zuschnitt von Bezirken entscheiden diese einvernehmlich[26], während Landesbezirke vom Gewerkschaftsrat eingerichtet werden.[26] Derzeit gibt es in Verdi zehn Landesbezirke[33]:

Fachbereiche und Personengruppen[Bearbeiten]

Die Fachbereiche orientieren sich an den Branchen der Mitglieder und nehmen die „Aufgaben der fachbezogenen mitglieder- und betriebsnahen Interessenvertretung“ wahr.[26] Die Fachbereiche legen ihre innere Struktur selbst fest und besitzen eigene Statuten, die der Zustimmung des Gewerkschaftsrats bedürfen.[26]:32 Derzeit gibt es 13 Fachbereiche:[31]

  1. Finanzdienstleistungen
  2. Ver- und Entsorgung
  3. Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
  4. Sozialversicherung
  5. Bildung, Wissenschaft und Forschung
  6. Bund und Länder
  7. Gemeinden
  8. Medien, Kunst und Industrie
  9. Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung
  10. Postdienste, Speditionen und Logistik
  11. Verkehr
  12. Handel
  13. Besondere Dienstleistungen

Innerhalb der einzelnen Fachbereiche können Fachgruppen und Fachkommissionen gebildet werden, um die spezifischen Interessen einzelner Berufsgruppen besonders zu fördern.

Neben den Fachbereichen sieht die Verdi-Satzung vor, dass auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene sogenannte Personengruppen gebildet werden. Derzeit existieren insgesamt acht Personengruppen:

  • Jugend
  • Senioren
  • Arbeiter
  • Beamte
  • Meister, Techniker und Ingenieure
  • freie Mitarbeiter, persönlich selbstständige, freiberufliche oder arbeitnehmerähnliche Personen
  • Erwerbslose und
  • Migranten.

Eine Richtlinie regelt jeweils die Aufgaben, Struktur und Mitgliedschaft der einzelnen Personengruppen. Sie wird vom Gewerkschaftsrat auf Vorschlag verschiedener Gremien erlassen.[26]

Mitgliederzahlen und -struktur[Bearbeiten]

Von 2001 bis 2014 sank die Zahl der Mitglieder von 2,81 auf 2,04 Millionen.[34] Ein Grund dafür ist zum Beispiel die Konkurrenz anderer Gewerkschaften wie z. B. Marburger Bund oder die Vereinigung Cockpit.[35] Beobachter urteilten, Verdi rekrutiere neue Mitglieder zwar „vergleichsweise gut“, könne sie aber nur eingeschränkt an sich binden.[36] Bereits vor dem Zusammenschluss der fünf Einzelgewerkschaften 2001 kämpfte man mit abnehmendem Interesse vor allem bei Angestellten und Frauen.[37] 2003 führten die gesunkenen Mitgliederzahlen dazu, dass Verdi selbst Stellen abbauen musste.[38] Dies war aber auch der Tatsache geschuldet, dass nach der Fusion in der Verdi-Verwaltung viele Strukturen mehrfach vorhanden waren.[39] 2007 beauftragte der Bundeskongress den Vorstand, Maßnahmen zu ergreifen, um den Mitgliederschwund aufzuhalten oder sogar umzukehren. Daraufhin wurde die Kampagne „Chance 2011“ ins Leben gerufen.[40] 2012 führte man sie unter dem Titel „Perspektive 2015“ in vergleichbarer Form fort.[41] Tatsächlich sprachen 2015 Gewerkschaftsvertreter von einem „Ende des Mitgliederschwunds“, der zumindest für die neuen Bundesländer gelte.[42]

Entwicklung und Lage[Bearbeiten]

Mitgliederentwicklung am Jahresende
Jahr Mitglieder (Mio.)
2002 2,74
2003 2,61
2004 2,46
2005 2,36
2006 2,27
2007 2,21
2008 2,18
2009 2,14
2010 2,09
2011 2,07
2012 2,06
2013 2,06
2014 2,04
2015 2,04

Verdi wird oft zu den eher kämpferischen und linken Gewerkschaften im DGB gerechnet. Sie unterstützte die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2007 der marxistischen Tageszeitung Junge Welt und ist Mitglied im globalisierungskritischen Netzwerk Attac.

Da viele Verdi-Mitglieder im Öffentlichen Dienst beschäftigt sind, wirken sich die angespannte finanzielle Situation und die hohe Verschuldung der öffentlichen Haushalte negativ auf die Gestaltungsmöglichkeiten der Gewerkschaft aus.

Die Gewerkschaftsbindung ist oft bei Arbeitnehmern gering, die in neuen Beschäftigungsbereichen wie im IT-Bereich, in Teilzeit oder im Niedriglohnsektor tätig sind. Verdi organisiert allerdings über 30.000 Selbständige, meist Freiberufler, von denen es in Deutschland etwa eine Million gibt. Dazu wurde neben dem Referat Selbständige auch das Beratungsnetzwerk Mediafon eingerichtet. Diese vertreten und beraten die 2,3 Millionen Einzelunternehmer (ohne Angestellte), welche die Mehrheit der Selbständigen in der Bundesrepublik ausmachen.[43]

Die Personengruppe Meister, Techniker und Ingenieure umfasste zum Zeitpunkt der Gründung ca. 400.000 Mitglieder.[44] Nach Geschäftsbericht waren es im Oktober 2014 noch 17.500 Meister, Techniker und Ingenieure.[45] Dieser Verlust von 95 % der Meister, Techniker und Ingenieure liegt weit über dem prozentualen Rückgang der Mitgliederzahl von Ver.di.

Zunehmend gibt es auch Kritik, Verdi-Funktionäre machten eine Tarifpolitik vorbei an der Basis. So wurden bei einer Verdi-Demonstration Ende Februar 2008 in München Plakate geschwenkt mit der Aufschrift „Kontrolle der Verhandlungsführer“.[46]

2012 schloss sich Verdi dem Bündnis Umfairteilen an.[47]

Gewerkschaftspolitik und Tarifpolitik[Bearbeiten]

Kampagne für den gesetzlichen Mindestlohn von Verdi und NGG bei der DGB-Kundgebung zum 1. Mai 2009

Streit um die Gewerkschaftspolitik[Bearbeiten]

Kritiker halten Verdi vor, sie widersetze sich mehr als andere Gewerkschaften den Forderungen von Wirtschaftsexperten, Reformmaßnahmen zu Lasten der Arbeitnehmer in Deutschland schnell voranzutreiben. Sie setzte trotz der internationalen Konkurrenz aus Osteuropa oder Asien weiterhin auf Maßnahmen, die höhere Löhne und weniger Flexibilisierung bewirken sollten. Vor dem Hintergrund der These, dass für Arbeitnehmer negative Reformen wie Verlängerung der Arbeitszeit, Einfrieren des Lohnniveaus oder Erleichterung von Entlassungen positiv auf den Arbeitsmarkt wirken sollen, wird Verdi häufig vorgeworfen, die Arbeitnehmerinteressen über die der Arbeitslosen zu stellen. Verdi müsse, um wieder mehr Mitglieder zu gewinnen, einer Politik der Deregulierung zustimmen. Andere Kritiker entgegnen, dass nicht bewiesen sei, dass Deregulierung dauerhaft Arbeitsplätze schaffe.

Verdi hält dieser Kritik entgegen, dass die ökonomischen Probleme der letzten Jahre nicht durch mangelnde Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten, sondern vor allem durch eine schwache Binnenkonjunktur entstanden seien, während die Exportquote Bestmarken erreiche. Die Exportwirtschaft sei jedoch zu sehr vom Weltmarkt abhängig und ihre Erlöse könnten die mangelnde Binnennachfrage nicht ausgleichen. Gemessen am Volkseinkommen sinke der Anteil der Löhne und Gehälter am Volkseinkommen, während die Löhne durch Steuern, Abgaben und Eigenvorsorge noch zusätzlich belastet würden. Daher sollten, so eine Verdi-Forderung, im Rahmen der Steuergerechtigkeit hohe Einkommen stärker belastet werden.

Die Gewerkschaft setzt auf eine ökonomische Gesundung durch höhere Löhne, die die Massenkaufkraft stärken soll. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit soll durch eine Verkürzung der Arbeitszeit erreicht werden. Durch Haus- und Firmentarifverträge, die die besondere Situation einzelner Unternehmen berücksichtigen, habe Verdi ausreichend Flexibilität bewiesen. Der Verdi-Bundesvorstand hat einen Bereich Wirtschaftspolitik, dessen Chefvolkswirt Michael Schlecht am 14. Januar 2005 in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau forderte, die große Koalition solle ihr geplantes Investitionsprogramm von „pro Jahr netto vier Milliarden Euro“ auf 40 Milliarden Euro erweitern und somit eine Million neuer Arbeitsplätze schaffen. Zur Finanzierung müsste, so Schlecht, „der Finanzminister nur die Milliarden-Steuergeschenke seiner Vorgänger an die Reichen wieder einsammeln.“

Kontroverse mit dem Marburger Bund[Bearbeiten]

Der Marburger Bund als Verband der angestellten und beamteten Ärzte fühlte sich nicht mehr von Verdi vertreten und beschloss am 10. September 2005 die Trennung des Marburger Bundes von Verdi als Tarifpartner. Die bisherige Tarifführerschaft durch Verdi sollte für künftige Verhandlungen nicht mehr gelten, vielmehr beabsichtigte der Marburger Bund, künftig selbst für die Ärzte zu verhandeln.

Im Sommer 2006 schlossen Verdi und die DBB Tarifunion mit dem Verband der Kommunalen Arbeitgeber einen Tarifvertrag sowohl für das nichtärztliche als auch das ärztliche Personal ab, obwohl Verdi unter den Ärzten einen geringen Organisationsgrad hat. Diesem Abschluss mit Verdi war ein vom Marburger Bund organisierter Arbeitskampf vorausgegangen. Der zwischenzeitlich mit Verdi erreichte Abschluss ist lediglich für diejenigen Ärzte verbindlich, die in Verdi organisiert sind. Für die im Marburger Bund organisierten Ärzte erreichte deren Verhandlungsführer Lutz Hammerschlag am 17. August 2006 einen Abschluss in annähernd der Höhe, die zuvor auch schon für Universitätskliniken und Landeskrankenhäuser erreicht wurde.

Von Seiten der DGB-Gewerkschaften, insbesondere von der Gewerkschaft Verdi, wurde das Verhalten des Marburger Bundes heftig kritisiert. Ihm wurde unterstellt, dass die herausgehobene Position der Ärzteschaft in den Kliniken dazu benutzt wurde, überhöhte Gehaltsforderungen zu Lasten der anderen Berufsgruppen in den Krankenhäusern zu stellen. Eine Vermischung von Gehaltsforderungen mit der Klärung von realen Arbeitsbedingungen sei unzulässig gewesen, zudem habe der Marburger Bund mit falschen Zahlen argumentiert.[48][49] Im Ergebnis einigten sich der Verband der kommunalen Arbeitgeber und der Marburger Bund auf einen Abschluss, der höhere Gehälter beinhaltete als der von Verdi erreichte. Der Versuch der Arbeitgeber, den Arbeitskampf des Marburger Bundes allein durch den Abschluss mit Verdi und DBB zu beenden, führte damit nicht zum Erfolg.

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst 2006[Bearbeiten]

Nach über 14-wöchigen Streiks im öffentlichen Dienst der Länder einigten sich die Gewerkschaften Verdi und DBB Tarifunion und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder am 19. Mai 2006 in Potsdam auf einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder. Dieser sieht bei einer einheitlichen Entgelttabelle unterschiedliche Arbeitszeiten in den westdeutschen Bundesländern vor.

Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom 2007[Bearbeiten]

Einen weiteren Höhepunkt stellte der Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom vom 14. Mai bis 20. Juni 2007 dar, in dessen Folge über 50.000 Mitarbeiter ab 1. Juli 2007 in die neue Tochtergesellschaft T-Service ausgegliedert wurden.

Die Tarifrunde 2008 im Öffentlichen Dienst[Bearbeiten]

Um einen besseren Verhandlungsstand in der Tarifrunde 2008 im Öffentlichen Dienst gegenüber Bund und Ländern zu haben, startete Verdi 2007 zusammen mit dem DBB Tarifunion eine Öffentlichkeitskampagne mit einer Plakataktion und einer Internetkampagne.[50] Dort sollte die Öffentlichkeit über den Mehrwert der Dienstleistungen von Behörden informiert und an Beispielen aufgezeigt werden, welche Konsequenzen die Einsparungen bei den Behörden für die Bürger nach Ansicht der Gewerkschaften hätten.

Auf Grund der Unterschiede zwischen der Tarifforderung von Verdi und den Angeboten der Arbeitgeber von Bund und Kommunen führte Verdi im Februar und März im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Warnstreiks mit insgesamt mehreren Hunderttausend Streikenden durch. Die Verhandlungen im März führten zu keinem Ergebnis, so dass unter Vorsitz von Lothar Späth für die Arbeitgeberseite und Herbert Schmalstieg für die Arbeitnehmerseite eine Schlichtung versucht wurde. Diese war für Verdi unbefriedigend und wurde abgelehnt. Die Verhandlungen waren damit gescheitert. Ein unbefristeter Arbeitskampf wurde dennoch abgewendet, weil es Ende März 2008 zu einer Einigung kam, die Lohnsteigerungen und eine Einmalzahlung bei teilweiser Arbeitszeiterhöhung umfasste. Verdi verbuchte im Öffentlichen Dienst damit das beste Tarifergebnis seit 1993. In einer geheimen Mitgliederbefragung votierten 76,5 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für den Tarifabschluss. Die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst brachte Verdi etwa 55.000 neue Mitglieder.[51]

Kritik[Bearbeiten]

Seit der Gründung von Verdi gab es wiederholt Kritik an der komplexen Organisationsstruktur: So warnte Der Tagesspiegel schon 2001 vor drohenden „Reibungsverluste(n)“.[52] Auch die Welt am Sonntag berichtete von „Reibungen und Budget-Rangeleien“.[53] Die Tageszeitung bezeichnete das Matrix-Modell von Verdi als „derart kompliziert“, dass selbst hauptamtliche Verdi-Mitarbeiter es „nur mit Mühe“ erklären könnten.[54] Fachbereiche, Landesverbände und Bezirke würden „mehr gegeneinander als miteinander“ arbeiten, so der Stern.[55] Auch aus den eigenen Reihen wurde immer wieder Kritik an der Organisationsstruktur laut und im Rahmen der Initiative „Perspektive 2015“ aufgegriffen.[56]

Kritiker warfen Verdi außerdem vor, sich zwar in der Öffentlichkeit für Arbeitnehmerrechte und gerechte Löhne stark zu machen, diese Ziele aber im eigenen Haus nicht zu verfolgen: So werde die Kantine in der Berliner Zentrale vom internationalen Catering-Konzern Sodexo betrieben, der üblicherweise keine Branchen-, sondern Haustarifverträge abschließt.[57] Mitarbeiter der Verdi-nahen Deutschen Angestellten Akademie wurden nach Informationen der Neuen Ruhr Zeitung unter dem Tarif bezahlt, den Verdi mit Konkurrenten wie der AWO oder der Diakonie ausgehandelt hatte.[58] Auch das Vorgehen von Verdi während Streiks ist immer wieder Gegenstand von Kritik. So wurden beispielsweise vereinzelt Fälle bekannt, in denen Angestellte zum Streik verpflichtet worden seien, was die Gewerkschaft aber zurückwies.[59] Außerdem wurden einige Streiks von Verdi als unverhältnismäßig bezeichnet.[60][61]

Gewerkschaftliche Bildungsarbeit von ver.di[Bearbeiten]

Bei der Gewerkschaftlichen Bildungsarbeit sieht sich ver.di in der Tradition der Arbeiterbildungsvereine. Dabei sind aus den Quellgewerkschaften unterschiedliche Bildungstraditionen in ver.di eingeflossen. Über die Bildungszentren bekommen Gewerkschaftsmitglieder und Nichtmitglieder Raum für Kommunikation, inhaltliche Auseinandersetzung und die Entwicklung gemeinsamer Vorgehensweisen zu sozial- und gewerkschaftspolitischen Themen.[62]

Die ver.di-Bildungszentren[Bearbeiten]

Die ver.di-Bildungszentren spielen eine zentrale Rolle im Bereich der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit
Das ver.di-Bildungs- und Begegnungszentrum „Clara Sahlberg“ in Berlin (Wannsee)

Ein wichtiger und mengenmäßig großer Teil der Bildungsarbeit von ver.di findet in den Bildungszentren statt. Die zentralen Bildungsstätten gehören zum zuständigen Ressort 14 auf der ver.di-Bundesebene. Im Einzelnen sind dies:

  • ver.di-Bildungs- und Begegnungszentrum „Clara Sahlberg“, Berlin
  • ver.di-Bildungszentrum „Das bunte Haus“ Bielefeld
  • ver.di-Bildungszentrum „Haus Brannenburg
  • ver.di-Bildungszentrum Gladenbach
  • ver.di-Institut für Bildung, Medien und Kunst Lage-Hörste (bis 31. Dezember 2015[63])
  • ver.di-Bildungszentrum Mosbach
  • Bildungszentrale der ver.di-Jugend Naumburg
  • ver.di-Bildungsstätte Saalfeld
  • ver.di-Bildungszentrum „Adolph-Kummernuss-Haus“ Undeloh
  • ver.di-Bildungs- und Tagungszentrum Walsrode
  • ver.di-Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe

ver.di-Bildungswerke[Bearbeiten]

Aus der Tradition und dem Bestand der Deutschen Angestelltengewerkschaft sind in den verschiedenen Bundesländern, wie beispielsweise in Bayern, die heutigen ver.di-Bildungswerke eingebracht worden.

ver.di Bildung + Beratung Gemeinnützige GmbH[Bearbeiten]

ver.di Bildung + Beratung, kurz ver.di b+b, ist der bundesweit agierende Bildungsträger von ver.di, der für die Durchführung von Seminaren für gesetzliche Interessenvertretungen, also für Betriebsrats-, Personalrats- und JAV-Mitglieder sowie Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung und Mitarbeitervertretung verantwortlich ist. ver.di b+b wurde von dem unabhängigen Institut „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ geprüft und zertifiziert.

Als Buchverlag veröffentlicht ver.di b+b Ratgeber, Arbeitshilfen und Gesetzeskommentare.

Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Düsseldorf. Deutschlandweit ist ver.di b+b an 25 Orten vertreten.

Die Tochtergesellschaft "Rat.geber GmbH" berät Gremien und betreibt die öffentliche Buchhandlung in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin.

Internationale Tätigkeiten[Bearbeiten]

Verdi ist Mitglied in vielen internationalen Gewerkschaftszusammenschlüssen, etwa der UNI Global Union, der Internationalen Transportarbeiterföderation, der Internationalen Grafischen Föderation, der Europäischen und der Internationalen Journalistenföderation sowie der Public Services International.[64] Außerdem ist Verdi Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung und Partner des Tax Justice Networks.[65]

Publikationen[Bearbeiten]

Verdi gibt eine Reihe von Mitgliederzeitschriften heraus. Alle Mitglieder erhalten kostenlos achtmal im Jahr die Zeitschrift Verdi Publik. Weitere Publikationen sind die medienpolitische Zeitschrift M – Menschen Machen Medien, die wie Druck + Papier und Kunst + Kultur vom Bundesvorstand und dem Fachbereich Medien, Kunst und Industrie herausgegeben werden.

Netzplattform für Mitglieder[Bearbeiten]

Seit dem Dezember 2008 gibt es das Ver.di-Mitgliedernetz. Mit dieser gewerkschaftseigenen Netzplattform bietet die Gewerkschaft ihren Mitgliedern ein Angebot zur Vernetzung und Diskussion verbunden mit Information und Service.

Urheberrecht[Bearbeiten]

Der Verdi-Bundesvorstand veröffentlichte am 25. Oktober 2010 ein Positionspapier, in dem er sich für die Anwendung und Ausweitung des „Zugangserschwerungsgesetzes“ bzw. des „Internet-Stoppschilds“ auf Internet-Tauschbörsen aussprach. Diese würden „sowohl die Nutzer/innen als auch die Urheber/innen schädigen“. Erstere würden durch „Ausnutzung ihrer dezentralen Serverkapazitäten gleichzeitig als Anbieter illegaler Inhalte missbraucht werden“.[66]

Literatur[Bearbeiten]

  • Berndt Keller: Multibranchengewerkschaft als Erfolgsmodell? Zusammenschlüsse als organisatorisches Novum - das Beispiel Verdi. VSA-Verlag, Hamburg 2004. ISBN 3-89965-113-8.
  • Hans-Peter Müller, Horst-Udo Niedenhoff, Manfred Wilke: Verdi: Porträt und Positionen. Deutscher Instituts-Verlag, Köln 2002. ISBN 3-602-14588-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ver.di – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bert Losse: DGB: Gewerkschaften wildern im Revier der Kollegen. In: WirtschaftsWoche. 12. März 2015, abgerufen am 1. September 2015.
  2. Die Welt vom 19.1.2016
  3.  Ulrike Füssel: Acht sitzen am runden Tisch. Dienstleistungssektor im DGB wird neu zugeschnitten.. In: Frankfurter Rundschau. 2. Oktober 1997, S. 7.
  4.  Neuordnung angestrebt. In: Handelsblatt. 6. Oktober 1997, S. 4.
  5.  Ute Semkat: „Gewerkschaftsgeschichte geschrieben“. In: Stuttgarter Zeitung. 21. Juni 1999, S. 2.
  6.  Schröder weist Kritik am Bündnis für Arbeit zurück – Dienstleistungs-Gewerkschaften in Berlin unter einem Dach. In: Der Tagesspiegel. 9. Oktober 1999, S. 20.
  7.  Gewerkschaften: Weichen für Verdi gestellt. In: Spiegel Online. 1999-11-19 (http://www.spiegel.de/wirtschaft/gewerkschaften-weichen-fuer-verdi-gestellt-a-53036.html, abgerufen am 9. Dezember 2015).
  8.  Mönig-Raane: Konkurrenzdenken unter Gewerkschaften beenden. In: Handelsblatt. 13. Oktober 1999, S. 4.
  9.  Zwickel warnt vor Supergewerkschaft. In: Stuttgarter Zeitung. 4. Oktober1999, S. 2.
  10.  Front gegen neue Dienstleistungsgewerkschaft. In: Handelsblatt. 28. Mai 1999, S. 6.
  11.  Piloten gehen von Bord. In: Der Spiegel. 7. Juni 1999, S. 84.
  12.  Verdi-Partner gehen getrennte Wege. DAG einigt sich mit Banken, die HBV aber nicht. In: Rhein-Zeitung. 26. Januar 2000..
  13.  Oliver Schade: Großgewerkschaft gefährdet. In: Stuttgarter Zeitung. 27. Januar 2000, S. 2.
  14.  Anselm Bengeser: Der ÖTV-Chef vor der Quadratur des Kreises. In: General-Anzeiger. 9. Juni 2000, S. 4.
  15.  Berliner Morgenpost (Hrsg.): ÖTV droht wegen Verdi Spaltung. 12. September 2000, S. 5.
  16.  IG Medien für Verdi auch ohne ÖTV. In: Berliner Morgenpost. 9. September 2000, S. 2.
  17.  Verdi nimmt weitere Hürden. Zwei Gewerkschaften stimmen zu – Post mit Traumergebnis. In: Die Welt. 21. November 2000, S. 13.
  18. Rückschlag für Supergewerkschaft ver.di. In: Hamburger Morgenpost. 7. November 2000, abgerufen am 22. August 2015.
  19. Frank Bsirske neuer ÖTV-Chef. In: Hamburger Morgenpost. 9. November 2000, abgerufen am 22. August 2015.
  20. ÖTV hebt einen Grünen auf den Chefsessel. In: Die Welt. 10. November 2000, abgerufen am 22. August 2015.
  21. Neuer ÖTV-Chef: „Aufbruchstimmung erzielt“. In: Spiegel Online. 10. November 2000, abgerufen am 22. August 2015.
  22. Verdi: ÖTV stimmt für Selbstauflösung. In: Spiegel Online. 16. März 2001, abgerufen am 22. August 2015.
  23. Verdi: Die Fusion ist perfekt. In: Der Tagesspiegel. 19. März 2001, abgerufen am 24. August 2015.
  24. Tarifkonflikt bei Lufthansa-Bodenpersonal beigelegt. In: Schwäbische Zeitung. 24. März 2001, abgerufen am 24. August 2015.
  25.  Verdi ist jetzt Mitglied im DGB – Aufnahme beschlossen. In: Berliner Zeitung. 4. Juli 2001, S. 31.
  26. a b c d e f g h i j k l Satzung Verdi
  27.  Stunde der Wahrheit für einen ehrgeizigen Zusammenschluss. In: Handelsblatt. 16. November 1999, S. 6.
  28.  Die Gewerkschaft Verdi sucht „Steuerungsfähigkeit“. In: Handelsblatt. 28. September 2007, S. 5.
  29.  Verdi-Partner regeln Fachbereichsarbeit. In: Handelsblatt. 19. September 2000, S. 8.
  30.  Sabine Schanzmann: Potenzial der Frauen erschließen. In: Leipziger-Volkszeitung. 2. Juni 2001, S. 5.
  31. a b Organisation Verdi
  32. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKontroll- und Beschwerdeausschuss. Abgerufen am 14.01.2015.
  33. ver.di finden. Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, abgerufen am 12. Oktober 2015.
  34. Anzahl der Mitglieder der Gewerkschaft ver.di von 2001 bis 2014 (in Millionen). Statista, Januar 2015, abgerufen am 1. September 2015.
  35.  Seit dem Jahr 2001 hat Verdi jedes fünfte Mitglied verloren. In: Neue Württembergische Zeitung. 6. November 2007, S. 4.
  36.  Bettina Munimus, Diana Rüdt, Wolfgang Schroeder: Seniorenpolitik im Wandel: Verbände und Gewerkschaften als Interessenvertreter der älteren Generation. Campus, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-593-39318-6, S. 371, DNB 1003246435 (Vorschau in der Google-Buchsuche, abgerufen am 1. September 2015).
  37.  Christine Möllhoff: Die deutschen Gewerkschaften bald Clubs der alten Männer? In: Darmstädter Echo. 7. August 1999.
  38. Weniger Mitglieder: Verdi muss Personalkosten senken. In: Handelsblatt. 11. März 2003, abgerufen am 1. September 2015.
  39.  Ruppert Mayr, Kristina Pezzei: Verdi kämpft mit den Altlasten der Fusion. In: Sächsische Zeitung. 22. Oktober 2003, S. 2.
  40.  Kolja Rudzio: Die Mitglieder laufen davon. In: Die Zeit. 15. September 2011, S. 33.
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