Verizon Communications

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Verizon Communications Inc.
Verizon Logo.svg
Rechtsform Incorporated[1]
ISIN US92343V1044
Gründung Sommer 2000
Sitz New York, USA
Leitung Lowell McAdam (Chairman & CEO)
Mitarbeiter 183,400 (2012)
Umsatz 115,8 Mrd. US-Dollar (2012)[2]
Branche Telekommunikation
Produkte TelekommunikationsdienstleistungenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.verizon.com

Die Verizon Communications Inc. [vəˈɹaɪzən], oder kurz Verizon, ist ein US-amerikanisches Telekommunikationsunternehmen mit Hauptsitz in New York.

Firmengeschichte[Bearbeiten]

Verizon Communications entstand aus einer Kooperation von Bell Atlantic und GTE. Das Unternehmen beschäftigt 235.000 Angestellte (Stand 2007).

Verizon Wireless, das als Joint Venture zwischen Verizon und Vodafone entstand, ist mittlerweile der größte Mobilfunk-Anbieter in den USA. Hauptsitz ist die ehemalige AT&T-Zentrale in Basking Ridge, New Jersey. Verizon Communications hält die Mehrheit an Verizon Wireless.

Verizon hat 2005 die MCI Worldcom-Gruppe für 6,75 Mrd. US-Dollar (5,2 Mrd. Euro) aufgekauft.[3]

Unter dem Namen Verizon Business bietet Verizon in Europa ausschließlich Dienstleistungen für Geschäftskunden und Behörden an. Die deutsche Niederlassung (Verizon Deutschland GmbH) hat ihren offiziellen Firmensitz in Dortmund.

Im Geschäftsjahr 2007 hat Verizon 93,4 Mrd. US-Dollar Umsatz gemacht, bei einem Gewinn von 5,5 Mrd. US-Dollar.

Am 21. November 2008 berichtet der Nachrichtensender CNN, dass Angestellte des Mobilfunkproviders Verizon Wireless sich in den letzten Monaten illegal Zugang zu den Mobilfunkdaten des damaligen „President-ElectBarack Obama verschafft haben. Dabei wurden die Datensätze mit Telefonnummer und Zeitpunkt der von Obama getätigten Anrufe ausspioniert.[4]

Netzwerkstruktur[Bearbeiten]

Verizon betreibt unter anderem die beiden innereuropäischen Unterseekabel Ulysses 1 und Ulysses 2. Die Glasfaserkabel verbinden IJmuiden in den Niederlanden mit Lowestoft in Großbritannien sowie das französische Calais mit dem britischen Dover.[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://investor.verizon.com/corp_gov/certificate_incorporation.aspx
  2. Verizon Communications Inc.: Geschäftsbericht 2012. Abgerufen am 9. November 2013 (PDF; 2,7 MB).
  3. Verizon vollzieht MCI-Übernahme für 8,5 Milliarden Dollar dpa-AFX
  4. http://www.zdnet.de/news/security/0,39023046,39199337,00.htm
  5. Frederik Obermaier: Edward Snowden enthüllt Namen spähender Internet-Firmen. In: Süddeutsche Zeitung. 2. August 2013. Archiviert vom Original am 30. August 2013. Abgerufen am 30. August 2013.

Weblinks[Bearbeiten]