Verkehrsökonometrie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Verkehrsökonometrie ist ein Teilgebiet der Ökonometrie bzw. der Verkehrswirtschaftslehre, welches Verkehrsprozesse mittels mathematischer Methoden, statistischer Daten und verkehrs- und wirtschaftstheoretischer Modelle quantitativ beschreibt. Aufgaben: Analyse des Verkehrssystems (deskriptive Arbeit), Modellentwicklung, Voraussagen über mögliche Verkehrsentwicklungen (prognostische Arbeit). Die Verkehrsökonometrie steht eng mit der Operationsforschung in Beziehung, wenngleich die statistische Bestimmung von Modellparametern in der Verkehrsökonometrie nicht im Vordergrund steht. Arbeitsthemen und Modelle:

  • Verkehrsmatrix (auch Transportmatrix), Modell zur Beschreibung von Verkehrssystemen, v. a. als Verkehrsnetzmatrix und Verkehrsstrommatrix.
  • Verkehrsökonometrisches Verflechtungsmodell (Input-Output-Modell).
  • Verkehrsnachfragemodelle und Modelle zur Verkehrsprozesssimulation.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus-Jürgen Richter: Verkehrsökonometrie. Ökonomisch-mathematische Modelle im Transport- und Nachrichtenwesen. VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1969.
  • Klaus-Jürgen Richter: Verkehrsökonometrie. Elemente quantitativer Verkehrswirtschaft. 5. Auflage. Oldenbourg Verlag, München 1995, ISBN 3-486-22858-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]