Verkehrsbetriebe St. Gallen

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Verkehrsbetriebe St. Gallen
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Basisinformationen
Unternehmenssitz St. Gallen
Webpräsenz www.vbsg.ch
Betriebsleitung Ralf Eigenmann
Verkehrsverbund Tarifverbund Ostwind
Mitarbeiter 273 (2014)
Linien
Trolleybus 4
Bus 11
Sonstige Linien Mühleggbahn
(Standseilbahn)
Anzahl Fahrzeuge
Trolleybusse 17 Gelenkwagen
8 Doppelgelenkwagen
Omnibusse 8 Midibusse
10 Solowagen
26 Gelenkwagen
Sonstige Fahrzeuge 1 Standseilbahnwagen
Statistik
Fahrgäste 73'500 täglich[1]
Haltestellen ca. 200
Einwohner im
Einzugsgebiet
0,07 Mio.

Die Verkehrsbetriebe St. Gallen (VBSG), früher Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen, sind verantwortlich für den öffentlichen Personennahverkehr in der schweizerischen Stadt St. Gallen. Das Verkehrsunternehmen wurde 1897 als Trambahn der Stadt St. Gallen (TStG) gegründet, die heutige Bezeichnung führt es seit dem 1. Mai 1950.[2]

Das Unternehmen betrieb ursprünglich die am 20. Mai 1897 eröffnete Strassenbahn St. Gallen, die zwischen 1950 und 1957 sukzessive durch den heute aus vier Linien bestehenden Trolleybus St. Gallen ersetzt wurde. Ergänzt wird der elektrische Verkehr durch diverse Autobus-Linien, die teilweise auch angrenzende Gemeinden bedienen, heute neun an der Zahl. Daneben betreiben die VBSG auch die Mühleggbahn, eine Standseilbahn, die vom Kloster nach St. Georgen führt.

Die VBSG sind eine Dienststelle der Technischen Betriebe der Stadt St. Gallen,[3] haben also keinen eigenständigen Rechtsstatus. 2008 wurde begonnen die Fahrzeuge nicht mehr mit Verkehrsbetriebe St. Gallen, sondern mit st.gallerbus anzuschreiben.

Die Verkehrsbetriebe St. Gallen sind, seit Gründung des Verbundes, Mitglied im Tarifverbund Ostwind. Das Netz der VBSG befindet sich in den Tarifzonen 210 und 211. Am 1. Dezember 2006 übernahm Ralf Eigenmann die Unternehmensleitung der VBSG von Thomas Romer.

Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trolleybus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Trolleybus St. Gallen

Autobus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 02 St. Georgen - Bahnhof - Ahorn - Bahnhof Haggen - Hinterberg
  • 06 Bahnhof - Schoren
  • 07 St. Josefen - Abtwil - Bahnhof - Neudorf via Wilen Achslen
  • 08 St. Georgen - Bahnhof - Ahorn - Rosenbüchel - Wendeplatz Stocken
  • 09 Bahnhof Nord - Rotmonten - Heiligkreuzstrasse - Neudorf - Gallusmarkt - Schuppis Nord
  • 10 Oberhofstetten - Bahnhof - St. Fiden - Heiligkreuzstrasse - Abacus-Platz (Integration der Linie 12 per 15. Dezember 2013)
  • 11 Bahnhof - Kirche Mörschwil
  • 151 Bahnhof - Erlachstrasse - Arena - Mettendorf - Gossau Bhf (Gemeinsam mit der Regiobus AG)
  • Bäderbus Bahnhof - Marktplatz - Dreilinden (Fährt nur im Sommer und bei schönem Wetter).

Zusätzlich betreiben die VBSG in Rorschach den Seebus:

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Trolleybusse und Autobusse der VBSG tragen die Stadtfarben Weiss-Rot-Schwarz und sind seit 2008 mit dem Schriftzug st. gallerbus versehen. An Festtagen und während Stadtfesten (zum Beispiel der OLMA) werden die Fahrzeuge mit je zwei Fähnchen geschmückt. Das eine ist meist dasjenige von Bund, Kanton oder Stadt, das andere entspricht dem Anlass.

Die Busse des Seebus (Region Rorschach) sind blau-weiss lackiert.

Trolleybus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Trolleybus St. Gallen

Autobus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung des Fahrzeugbestands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. September 2005 beschloss das St. Galler Stimmvolk in einer Volksabstimmung mit einem klaren Ja die Ersatzbeschaffung für die damals 32 hochflurigen Autobusse des Unternehmens. Die daraufhin beschafften Fahrzeuge waren die ersten Niederflurbusse der Verkehrsbetriebe St. Gallen. Zuvor besassen diese bereits drei teilweise niederflurige Busse des Herstellers Daimler-Benz, die aber verkauft wurden. Wagen 209 ging dabei an die Appenzeller Bahnen, die zwei neueren Wagen 221 und 222 gelangten zu RTB Rheintal Bus.

2007 bestellten die VBSG zwei-, drei- und vierachsige MAN-Dieselbusse. Der erste von ihnen wurde am 9. Januar 2008 auf der Linie 9 in Betrieb genommen. Als erstes VBSG-Fahrzeug trug er statt den Initialen des Unternehmens die Marketingbezeichnung st. gallerbus. In der Folge wurden weitere zwei-, drei- und vierachsige Dieselbusse geliefert. Als weltweit einziges Unternehmen setzen die VBSG einen vierachsigen Gelenkbus des Typs MAN Lion's City GXL ein.[4] (Linie 7 und Extrafahrten). Ursprünglich waren drei Exemplare bestellt, da das Modell aber nicht in Serie ging, wurde nur der ehemalige Vorführwagen an die VBSG ausgeliefert.

Gegenwärtiger Bestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 4 zweiachsige Midibusse (MAN Lion's City A35, 2008/10)
  • 4 zweiachsige Midibusse (MAN Lion's City A35, 2008) (Seebus)
  • 8 zweiachsige Solobusse (MAN Lion's City A37, 2007)
  • 2 zweiachsige Solobusse (MAN Lion's City A21, 2007)
  • 1 zweiachsiger Solobus (MAN Lion's City A21 LE, 2013)
  • 4 dreiachsige Solobusse (MAN Lion's City A36, 2013)
  • 1 dreiachsiger Solobus (MAN Lion's City A45 LE, 2013)
  • 25 dreiachsige Gelenkbusse (MAN Lion's City A23, 2007/09)
  • 1 vierachsiger Gelenkbus (MAN Lion's City A43, 2007)

Ehemaliger Bestand (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 10 Solobusse (Saurer, 1983)
  • 1 Gelenkbus (NAW/Hess, 1987)
  • 21 Gelenkbusse (NAW/Hess, 1988/89)

Einige ausgemusterte Fahrzeuge, auch aus älteren Erneuerungsrunden, befinden sich – zum Teil noch mit Originallackierung – im Ausland im Einsatz. So beispielsweise in Polen, Bulgarien und Rumänien.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VBSG Verkehrsbetriebe St.Gallen auf www.stadt.sg.ch, abgerufen am 3. November 2015
  2. Die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG): Geschichte der Verkehrsbetriebe St. Gallen (PDF; 16 Seiten; 0.86 MB), aufgerufen am 5. Oktober 2010
  3. Technische Betriebe der Stadt St. Gallen
  4. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven:@1 @2 Vorlage:Toter Link/www.man-mn.comErste Lion's City GXL gehen in die Schweiz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]