Verkehrsdichte

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Die Verkehrsdichte ist eine Kenngröße in der Verkehrsplanung und dient zur Beurteilung von Qualität, Leistungsfähigkeit und Sicherheit eines Verkehrsablaufs. Des Weiteren stellt sie die Grundlage für eine verkehrstechnische Dimensionierung dar.[1]

Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Verkehrsdichte bezeichnet man die Anzahl der Verkehrselemente eines Verkehrsstromes je Wegeinheit zu einem Zeitpunkt. Man spricht in diesem Fall auch von der Dichte eines Verkehrsstroms.[2]


Verkehrsdichte (beispielsweise Fahrzeuge pro Kilometer)
Anzahl der Verkehrselemente (beispielsweise Fahrzeuge) auf einer Strecke
Streckenabschnitt (beispielsweise in Kilometer)
Verkehrsstärke (beispielsweise in Fahrzeuge pro Stunde)
Reisegeschwindigkeit (beispielsweise in Kilometer pro Stunde)

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verkehrsdichte besitzt einen großen Einfluss auf den Verkehrsablauf. Sie beeinflusst das Fahrverhalten über die Geschwindigkeit, da zu dem vorausfahrenden Fahrzeug ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten ist. Zusammen mit anderen Kenngrößen, wie Verkehrsstärke oder Geschwindigkeit, lässt sich ein Fundamentaldiagramm des Verkehrsflusses erstellen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Höfler: Verkehrswesen-Praxis. Band 2: Verkehrstechnik. Bauwerk Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-934369-53-7, S. 47.
  2. Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen: Begriffsbestimmungen, Teil: Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Straßenbetrieb. FGSV Verlag, Köln 2000, S. 37.