Verkehrskadett

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Als Verkehrskadett, respektive Verkehrskadetten, werden Jugendliche und junge Erwachsene bezeichnet, die ehrenamtlich bei Veranstaltungen selbständig oder gemeinsam mit der Polizei oder anderen Blaulichtorganisationen für einen geordneten und reibungslosen Verkehrsablauf sorgen.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Organisationsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo Schweizerischer Verkehrskadetten Verband (SVKV), Ab 2013

Verkehrskadetten, respektive Verkehrskadetten-Abteilungen, sind Jugendorganisationen in der Schweiz.

Ihnen gehören Jugendliche und Junge Erwachsene von 14 bis etwa 30 Jahren an, die bei Veranstaltungen eingesetzt werden. Sie regeln und sichern den Strassenverkehr. Dachverband der Verkehrskadetten-Abteilungen in der Schweiz ist der Schweizerische Verkehrskadetten Verband, der die Belange der ihm angeschlossenen Abteilungen gegenüber Dritten vertritt. Zusätzlich besteht der Zürcher Verkehrskadetten-Verband, dem die sechs im Kanton Zürich tätigen Verkehrskadetten-Abteilungen angeschlossen sind.[1]

Zeichen und Weisungen der Verkehrskadetten / Polizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtsgrundlage für Verkehrsregelung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Verkehrskadetten regeln den Verkehr auf einer Kreuzung in Rapperswil (SG)

In der Schweiz ist die Rechtsgrundlage für die Verkehrsregelung durch Verkehrskadetten mit Artikel 67 Absatz 1 Buchstabe c. der, gestützt auf das Strassenverkehrsgesetz (SVG)[2], vom Schweizerischen Bundesrat erlassenen Signalisationsverordnung (SVV)[3] gegeben: Die Bestimmung von Artikel 67 SVV hält explizit fest, dass die Zeichen und Weisungen von Kadetten-Verkehrsdiensten im Strassenverkehr verbindlich sind.

Art und Bedeutung der Zeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestützt auf SVV Art. 66 Absatz 1, 2, 3 und 5 Buchstabe a.[3]

  • Hochalten eines Armes: Halt von der Verzweigung für alle Richtungen.
  • Ausstrecken eines Armes: Halt für den Verkehr von hinten.
  • Seitliches Ausstrecken beider Arme: Halt für den Verkehr von hinten und von vorn.
  • Heranwinken: Freie Fahrt in der entsprechenden Richtung.
  • Auf- und Abbewegen des Armes: Verlangsamen der Fahrt.
  • Ausstrecken eines Armes und auf Beckenhöhe rechts- und links winken: Überquerung der Verzweigung für Füssgänger
  • Vorbehalten bleiben Zeichen für die Fahrzeuge im Linienverkehr.

In der Nacht oder wenn es die Witterung erfordert, wird zusätzlich eine Stablampe mit gelbem Aufsatz verwendet.

Wenn der Verkehr durch die Verkehrskadetten / Polizei geregelt wird, haben die Strassenbenützer deren Zeichen abzuwarten, ausser, wenn sie sich in einer fahrenden Kolonne befinden und solange kein Haltezeichen gegeben wird.

Arbeitsweise der Verkehrskadetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrskadetten mit Einsatzfahrzeug in Basel.

Die Verkehrskadetten-Abteilungen sind in der Schweiz selbstständige Vereine im Sinne von Artikel 60 ff. Zivilgesetzbuch. Sie verwalten und organisieren sich demzufolge selbst. Gegen Entgelt übernehmen die Verkehrskadetten-Abteilungen den Verkehrs- und Parkdienst bei Veranstaltungen. Die Verkehrskadetten werden für ihre Teilnahme an diesen Einsätzen mit einem Taschengeld entschädigt.[4]

Geistiges Eigentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die anschliessenden Wörter mit den entsprechenden Abkürzungen sind geistiges Eigentum des Schweizerischen Verkehrskadetten-Verbandes oder Zürcher Verkehrskadetten-Verbandes. Diese Wörter sind beim Eidgenössischem Institut für Eigentum eingetragen.[5]

  • VK und Verkehrskadett
  • VKA und Verkehrskadetten Abteilung
  • SVKV und Schweizerischer Verkehrskadetten Verband
  • ZVKV und Zürcher Verkehrskadetten Verband

Verkehrskadetten-Abteilungen in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Verkehrskadetten Abteilung Zürcher – Unterland, Ab 2013

Alle Mitglieder des Schweizerischen Verkehrskadetten-Verbandes zusammen haben einen Bestand von rund 810 Verkehrskadetten und 38 Einsatzfahrzeugen.

Die Mitglieder des Schweizerischen Verkehrskadetten-Verbandes sind: (Stand: Dezember 2015 / * -> Dezember 2016)

Abteilung Kürzel Gründungsjahr Uniformierte VK Anzahl Fahrzeuge Zentrale Funkrufname!
Verkehrskadetten Abteilung – Albis VKAA 1970 61 4 Mettmenstetten (ZH) Jona
Verkehrskadetten Abteilung – Appenzellerland VKAAP 1981 20 1 Appenzell (AI) Bärli
Verkehrskadetten Abteilung – Ausserschwyz VKAAS 1967 45[6] 3 Wangen (SZ) Ursula
Kadetten Korps Basel KKB 1981[7] 63 1 Basel (BS) VD
Verkehrskadetten (VKBE) VKABE 1973 35[8] 2 Ostermundigen (BE) Kadett
Verkehrskadetten Abteilung – Chur VKAC 1969 45 2 Chur (GR) Palü
Verkehrskadetten Abteilung – Fürstenland VKAF 1976 29 2 Wil (SG)[9] Fürst
Verkehrskadetten Abteilung – Glarnerland VKAGL 1970 38[10] 0 Glarus (GL) Glärnisch
Verkehrskadetten Abteilung – Nordwestschweiz VKANWS 1972[11] 73 2 Binningen (BL) VK
Verkehrskadetten Abteilung – Rapperswil-Jona VKARJ 1966[12] 57 2 Rapperswil-Jona (SG) Rosa
Verkehrskadetten Abteilung – St. Gallen VKASG 1973[13] 39 3 Flawil (SG) Lolo
Verkehrskadetten Abteilung – St. Galler-Oberland VKASGO 1974 16 1 Uznach (SG) Ursula
Verkehrskadetten Abteilung – Schaffhausen VKASH 1969[14] 38 1 Neuhausen am Rheinfall (SH) Alex
Verkehrskadetten Abteilung – Samstagern-Richterswil VKASR 1971 22 2 Samstagern (ZH)[15] Samson
Verkehrskadetten Abteilung – Winterthur VKAW 1987 35 1 Winterthur (ZH)[16] Albani
Verkehrskadetten Abteilung – Zug VKAZG 1988 45 0 Zug (ZG) Rota
Verkehrskadetten Abteilung – Zürcher-Oberland VKAZO 1967 43 5[17] Gossau (ZH) Regula
Verkehrskadetten Abteilung – Zürcher-Unterland VKAZU 1971 95 * 2 Wallisellen (ZH) ZüKa
Verkehrskadetten Abteilung – Zürichsee VKAZS 1972 35 2 Männedorf (ZH)[18] Lago

Weitere Verkehrskadetten und Nichtmitglieder des Schweizerischen Verkehrskadetten-Verbandes (somit keine Verkehrskadetten-Abteilungen/VKA, mit Ausnahme des Kadetten-Korps Basel) sind:

  • VK-Thurgau (VKTG)
  • VK-Willisau (VKWS)
  • VK-Saanenland (VKSL)
  • VK-Oberaargau (VKOA)
  • VK-Cevi Verkehrsdienst (VKCV)[19]

Die Einsatzgebiete der Verkehrskadetten-Abteilungen werden vom Schweizerischen Verkehrskadetten-Verband koordiniert.[20]

Zusammenarbeit von verschiedenen Verkehrskadetten Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmässig unterstützen sich die Abteilungen untereinander aus. Seien es ganze Einsätze oder als Unterstützung an einem Einsatz.

Dies Vor allem in den Monaten April bis September, wo es Einsätze mit über 250 Verkehrskadetten gibt, aber die anderen Einsätze ebenfalls auch noch mit Verkehrskadetten abgedeckt werden müssen.

Somit gibt es Tage wo Schweiz-weit über 350 Verkehrskadetten im Einsatz sind, (250 an einem Grosseinsatz und 150 verteilt in der ganzen Schweiz).

Ausbildung und Prüfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach bestandener höherer Fachprüfung, bekommt das Kader das Abzeichen "Weisse Hand" verliehen.

Die Ausbildung der Verkehrskadetten umfasst in der Schweiz unter anderem Verkehrsdienst, Einweisen der Fahrzeuge, Signalisationskunde, Handhabung von Sprechfunkgeräten und Erste Hilfe, Unfallhilfe, Kartenlehre, Psychologie, Rechte und Pflichten eines Verkehrskadetten sowie in internen Regeln und Formalia ausgebildet.

Der Schweizerischen Verkehrskadetten Verband organisiert Ausbildungstage, welche Weiterbildungen, Kaderausbildung und Fahrsicherheitstrainings zum Inhalt haben.[21] Die Verkehrskadetten werden von Beamten der kantonalen Polizeikorps geprüft.[22]

Dienstgrade und Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gesamtleiter
  • Gesamtleiter Stv.
  • Oberzugsführer
  • Zugsführer
  • Gruppenführer
  • Kaderschüler
  • Kaderanwärter
  • Verkehrskadett
  • Aspirant / Rekrut

Uniformierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verkehrskadetten müssen gemäss der Norm EN 471 (SN 471) ausgerüstet sein. Verkehrskadetten Abteilungen, die beim Schweizerischen Verkehrskadetten Verband (SVKV) Mitglied sind, erfüllen diese Norm. Der SVKV hat zudem weitere Bestimmungen zur Sicherheit der Verkehrskadetten erlassen, die in einem Uniformreglement zusammengefasst sind. Die Uniformen der angeschlossenen Abteilungen müssen diesem Reglement entsprechen.[23]

Kommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verkehrskadetten kommunizieren mit Funkgeräten untereinander. Jedes Fahrzeug der Verkehrskadetten ist mit einem Bus-Funk ausgerüstet. In jeder Zentrale ist ein grosser Funkmast angebracht, um von dort aus grössere und mehrere Einsätze zu leiten. Sämtliche Verkehrskadettenabteilungen die an den Schweizerischen Verkehrskadetten Verband (SVKV) angeschlossen sind, nutzen die gleichen Funkfrequenzen um die Kommunikation auch bei grösseren Einsätzen mit mehreren Abteilungen zu gewährleisten.[24]

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den grossen Events gehören:

Oster-Weekend (OWK)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Briefing der Verkehrskadetten vor einem Einsatz.

Das Oster-Weekend (OWK) findet alljährlich über Ostern in Flawil statt. An diesem Wochenendlager können sämtliche Verkehrskadetten der Schweiz und Deutschlands teilnehmen. Das OWK wird von der Verkehrskadettenabteilung St. Gallen organisiert und durchgeführt.[25]

Nachtmarsch (NaMa)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SVKV-Nachtmarsch (NaMa)[26] ist ein Orientierungslauf durch die Nacht und wird jedes Jahr von einer Abteilung des Schweizerischen Verkehrskadetten Verband organisiert. Der Marsch findet jeweils in dem Gebiet der organisierenden Abteilung statt. Es wird immer in Zweier oder Dreiergruppen gestartet. Auf dem Marsch müssen verschiedene Posten absolviert werden. Gewertet werden die Punkte die an den Posten geholt wurden und die Laufzeit. 2014 organisierte die Verkehrskadettenabteilung Zürcher-Oberland den NaMa; gewonnen hat die Verkehrskadettenabteilung Albis vor der Verkehrskadettenabteilung Zürcher-Oberland.[27] Seit dem Jahr 1970 findet dieser Event jährlich statt.

Jahr Organisierende Abteilung Läufer Gruppen Sieger Abteilung
2018 VKA-St.Gallen
2017 Kadetten Korps Basel
2016 VKA-St.Gallen /

VKA-Appenzellerland

122 45 VKA-Kadetten Korps Basel
2015 VKA-Zürcher Oberland Abgesagt Abgesagt Abgesagt
2014 VKA-Zürcher Oberland 112 36 VKA-Albis
2013 VKA-Zürcher Oberland 110 35 VKA-St.Gallen
2012 VKA-Zürcher Oberland -
2011 VKA-St.Gallen 90[28] 33 -
2010 VKA-St.Gallen[29] -
2009 VKA-Albis -
2008 VKA-Albis 30 VKA- Nordwestschweiz[30]
2005 VKA-Albis 115 -
2001 VKA-Fürstenland 104[31] -

SVKV-Tage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unregelmässigen Abständen finden die Schweizerischen Verkehrskadetten Tage (SVKV) statt. Die letzte Austragung fand im Mai 2015 in St. Gallen und im Appenzellerland statt. Die nächste Austragung findet im Jahr 2018 in der Region Wil (SG) statt. Organisiert durch die Verkehrskadetten Abteilung Fürstenland.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In der Schweiz entstanden die Verkehrskadetten in den 1960er Jahren, parallel zur Automobilisierung der Gesellschaft. Die Verkehrs- und Parkplatzregelung war zunächst ein zusätzliches Element des Programms der Kadetten in der Schweiz. Infolge der grossen Nachfrage und des sich daraus ergebenden Zeitbedarfs wurden von den bestehenden Kadettenvereinen unabhängige, auf Verkehrs- und Parkplatzregelung spezialisierte Verkehrskadetten-Abteilungen gegründet. Das Erbringen derartiger Dienstleistungen wurde aus denselben Gründen von den bereits bestehenden Kadettenvereinen nicht weiterverfolgt.[32]

Vorreitergeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1759[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1759 wurde das erste vormilitärische Kadettenkorps von Heinrich Pestalozzi gegründet. Als vor Ausbildung für die Rekrutenschule der Schweizer Armee. Nach und nach wurden weitere Kadettenkorps gebildet, so 1935 in Zürich. Der Zweck der Kadettenkorps war eine Art Sportschule für die Vorbereitung zur Rekrutenschule. Die jungen Männer gingen hier allerlei Interessen nach, so unter anderem dem Luftsportschiessen und dem Feldsport.

1919[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heiri Guggenbühl war damals ein Leiter des Kadettenkorps Zürich. Der damals praktizierte vormilitärische Betrieb fand bei den jungen Männern keinerlei Anklang mehr, so dass das Korps eine Modernisierung brauchte. Verschiedene Neuerungen wurden durch Heiri Guggenbühl umgesetzt. Z. B. Den Aufbau von Feldtelefonen und den Betrieb von Funkverkehr. Im Jahr 1949 wies das Kadettenkorps der Stadt Zürich 155 Kadetten auf.

1953[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 1953, an einem kalten und nebligen Abend, fuhr ein Automobilist in eine Gruppe Pfadfinder in Zürich, bei der Tramhaltestelle Zoo. Heiri Guggenbühl wickelte weisse Taschentücher um die Ärmel seiner Kadetten, um so weitere Automobilisten auf die Unfallstelle hinzuweisen. So haben die Kadetten die Unfallstelle gesichert.

Heiri Guggenbühl und seine Freunde schwärmten von der Idee, dass Jugendliche Unfallstellen absicherten, den Verkehr regelten und dabei eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung haben. Er wollte verschiedene Behörden von seiner Idee überzeugen, doch wurde sie zum Beispiel vom TCS und dem ACS abgelehnt. Diese empfanden dies zu gefährlich. Einem Wachtmeister der Stadtpolizei Zürich gefiel die Idee so sehr, dass er gleich vier Kadetten im Verkehrsdienst ausbildete. Das Tenue dieser ersten „Verkehrskadetten“ waren Baukappen und Armstulpen, diese wurden aus Kissen und weissen Lederbändern genäht. Diese Sachen wurden über die Kadettenuniform angezogen.

1962[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am kantonalem Ausbildungslager des Kadettenverbands Zürich/Schaffhausen wurde den anwesenden Kadetten den Verkehrsdienst vorgestellt. Die jungen Kadetten waren von der Idee begeistert. Bereits wurde der Guggenbühls Gedanke nachgeahmt. Ein Pfadfinderverband führte ein Ausbildungswochenende in Uerikon durch.

1963–1965[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ostermontag, Pfingstmontag und an Ferienende-Sonntagen führte Heiri Guggenbühl die Aktion „Kadetten helfen Automobilisten“ durch. Um den Rapperswiler Seedamm zu entlasten, wurde der Verkehr ans rechte Zürichseeufer geleitet. Die Auslagen wurden mit Trinkgeld der Automobilisten gedeckt. Kadetten aus Horgen, Meilen, Schaffhausen, Stäfa, Winterthur, Wädenswil und Basel waren dazumal angereist. Da es im Kanton Zürich verboten war, den Verkehr mit Jugendlichen zu regeln, wurde im Kanton Schwyz geübt.

1965[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Fest „1000 Jahre Ürikon“, ignorierte die lokale Kantonspolizeidienststelle das Verbot, dass damals gegen Heiri Guggenbühl von der Kantonspolizei Zürich verhängt wurde, und es untersagte, den Verkehr mit Jugendlichen zu regeln. Als der Polizeikommandant der Kantonspolizei Zürich die Kadetten sah, wie eifrig und professionell sie den Verkehr leiteten, war das Verbot kein Thema mehr. Neben diesem Einsatz wurde bereits das Autorennen „Kerenzerberg“ mit den Kadetten geregelt.

Erste Verkehrskadetten Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1966[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Kadetten nur noch den Verkehr regeln wollten, schickte der Zürcher Kantonale Kadetten Verband keine Kadetten mehr an Heiri Guggenbühl. Da entschloss sich Heiri Guggenbühl dazu, sich von dem Zürcher Kadetten Verband abzuspalten und gründete die erste Verkehrskadetten Abteilung. Die Stadt Rapperswil und der Kinderzoo in Rapperswil sagten den finanziellen Grundlagen zu. Somit wurde die Verkehrskadetten Abteilung Rapperswil zu ersten Abteilung in der Schweiz. Zum Startpunkt zählten sie 28 Verkehrskadetten, welche aus der Pfadfinderbewegung stammten.

1967[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Medien sind auf die Verkehrskadetten aufmerksam geworden. Durch die vielen Berichte wurden viele Jugendliche auf die Verkehrskadetten aufmerksam. Im Jahr 1967 hatten die Verkehrskadetten total 753 Interessenten zwischen Luzern und Arbon.

Die Stadt Rapperswil war bereit, für die lokalen Verkehrskadetten ein VK-Ausbilungszentrum zu finanzieren. Aus diesem Grund wurde die Verkehrskadetten Abteilung Zürcher-Oberland gegründet, für die Jugendlichen im Raum Zürcher-Oberland.

Der Schweizerische Radfahrerbund gründete im Mai die Verkehrskadetten Abteilung March.

Karl F. Schneider, ein Moderator von Radio Zürisee, war von der Idee der VK begeistert. So konnte Heiri Guggenbühl in zahlreichen Sendungen über die Verkehrskadetten berichten. Er durfte ebenfalls die Verkehrsmeldungen der Kantonspolizei St. Gallen und Schwyz ergänzen. Dies ging so lange bis die Radiomacher feststellten, dass Heiri Guggenbühls Beiträge aktueller waren als ihre eigenen, in der Folge brauchte er nicht mehr zu erscheinen.

Gründungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1969–1997[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele weitere Verkehrskadetten Abteilungen in der Schweiz wurden gegründet, zumeist in den Regionen Zürich und in der Nordwest- und Nordostschweiz.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Verkehrskadetten Deutschland

Organisationsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrskadetten sind die verbreitetste Form der aktiven Jugendarbeit in den, in der Deutschen Verkehrswacht organisierten, gemeinnützigen Orts-, Gebiets- und Kreisverkehrswachten. Ihnen gehören jugendliche Verkehrshelfer ab 14 Jahren an, die bei Großveranstaltungen zur Unterstützung der Polizei, des Ordnungsamtes und der Veranstalter eingesetzt werden. Sie sichern und unterstützen den Straßenverkehr, lenken ihn jedoch nicht selbstständig. Außerdem unterstützen sie die Mutterverkehrswacht bei ihren satzungsgemäßen Aufgaben und Aktionen. Bundesweit organisiert sind sie, gemeinsam mit allen Formen von Jugendarbeit, in der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendarbeit in der Deutschen Verkehrswacht e. V.

Rechtsgrundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrskadetten sind rechtlich als Verkehrshelfer einzuordnen. Die Rechtsgrundlage stellt seit 1992 § 42 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) mit dem Verkehrszeichen 356 dar. Bis 1992 handelte es sich bei Zeichen 356 um das Verkehrszeichen Schülerlotse. In der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) wurden Verkehrskadetten bis 2009 noch explizit genannt, in der aktuell gültigen Fassung sind folgende Bestimmungen zum Zeichen 356 Verkehrshelfer getroffen:

I. „Verkehrshelfer sind Schülerlotsen, Schulweghelfer oder andere Helfer für den Fußgängerverkehr.“ II. „An Lichtzeichenanlagen und Fußgängerüberwegen ist das Zeichen nicht anzuordnen.“ Verkehrskadetten sind somit per Legaldefinition andere Helfer für den Fußgängerverkehr.

Ausbildung und Prüfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausbildungsdauer variiert je nach Organisation zwischen zwei kompakten Wochenenden bis hin zu fünf Monaten.

Jeder Anwärter wird, basierend auf einem allgemeinen Ausbildungskonzept, unter anderem in der StVO, Erster Hilfe, Pannenhilfe, Absichern einer Unfallstelle, praktischer Zeichengebung der Verkehrspolizei (analog nach § 36 Abs. 1-4 StVO), Verhalten gegenüber Bürgern, Umgang mit dem Sprechfunk, Rechte und Pflichten eines Verkehrskadetten sowie in internen Regeln und Formalia ausgebildet.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Erfahrene Verkehrskadetten werden mit Themen wie Recht in der Jugendarbeit, Menschenführung, Deeskalation, Verkehrsmanagement, Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Behörden sowie mit Fahrsicherheitstrainings fortgebildet, um auf verantwortungsvolle Positionen vorbereitet zu werden.

Arbeitsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeichen 250 – Verbot für Fahrzeuge aller Art

Die Verkehrskadetten verwalten und organisieren sich in der Regel selbst, sind jedoch nicht eigenständig, sondern die Jugendabteilung der jeweiligen Verkehrswacht e. V. Sie finanzieren ihre Dienstbekleidung (nach EN 471), Ausrüstung und Transportmittel ausschließlich durch Spenden, Sponsoren sowie aus den Einnahmen der Einsätze.

Verkehrskadetten werden überwiegend bei Großveranstaltungen eingesetzt und unterstützen dort Verkehrslenkungs- und Regelungsmaßnahmen. Sie sichern unter anderem Fußgängerüberwege, unterstützen bei Vollsperrungen von Straßen, bei Veranstaltungen wie z. B. Radrennen sichern sie die Strecke, können aber auch in Zusammenarbeit mit Polizei und Ordnungsamt die Verkehrslenkung koordinieren.

Sie sind ebenfalls Ansprechpartner für die Bürger, beantworten Fragen und helfen weiter. Verkehrskadetten nehmen dabei keine hoheitlichen Aufgaben wahr. Vornehmlich unterstützen sie bereits vorhandene oder zuvor behördlich genehmigte mobile Verkehrszeichen, meist Zeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art), und weisen mit aktiver Zeichengebung auf eine geänderte Verkehrsführung hin. In der Praxis hat das Zeichen 356 für die Arbeit der Verkehrskadetten so gut wie keine Relevanz, da es sich bei den zu sichernden Überwegen in aller Regel um Lichtzeichenanlagen und Verkehrslenkungsmaßnahmen handelt, die in der Regel nur auf Privatgelände (Parkplatzmanagement) oder sondergenutzten Verkehrsflächen im Rahmen eines behördlich genehmigten Sicherheits- oder Verkehrskonzeptes einer Veranstaltung praktiziert werden.

Häufig unterstützen Verkehrskadetten die Veranstalter bereits in der Planungsphase, zusammen mit den zuständigen Ämtern, Behörden und Institutionen, um einen idealen und sicheren Verkehrsfluss zu erreichen.

Ist die vorhandene Verkehrsinfrastruktur durch veranstaltungsbedingte, unerwartet entstehende Verkehrsströme massiv überlastet, sind Verkehrskadetten durch ihre umfassende Ausbildung theoretisch in der Lage – auf Weisung und unter Aufsicht eines Beamten der verantwortlichen Polizeibehörde – im Rahmen der Gefahrenabwehr (Vermeidung von Massenpanik, Lenkung von Besucherströmen, Unterstützung von Fahrzeugen unter Einsatz von Sonder- und Wegerechten, etc.) durch angewiesene Maßnahmen der Verkehrsregelung zu einer zügigen Entlastung beizutragen.

Unterscheidung von Schülerlotsen/Verkehrshelfern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der StVO-Novelle von 2009 verwischen unter dem Oberbegriff „Verkehrshelfer“ zusammengefassten Begriffe „Schülerlotse“, „Verkehrshelfer“ und „Verkehrskadett“ stark. So sind Ausbildungsdauer- und Inhalte von Schüler- bzw. Elternlotsen (6 – 12 Stunden Ausbildung in der Regel durch einen Polizeibeamten) und Verkehrskadetten (32 – 120 Stunden interne Grundausbildung, sowie externe Fachausbilder) gänzlich verschieden. Dementsprechend unterscheiden sich deren Aufgabenspektren und Einsatzmöglichkeiten. Schüler- und Elternlotsen werden immer häufiger als „Verkehrshelfer“ bezeichnet – zusätzlich gibt es jedoch Jugendverkehrswachten, welche im Sinne der Verkehrskadetten-Idee arbeiten, für sich aber ebenfalls den moderneren Begriff des Verkehrshelfers gewählt haben. Vergleichbar wäre hier der Unterschied zwischen einer Ausbildung zum Ersthelfer und zum Sanitäter.

Schülerlotsen unterstützen lediglich kurzzeitig und monoton im alltäglichen Straßenverkehr den an- und abreisenden der Schülerverkehr der eigenen Schule. Verkehrskadetten hingegen werden in wechselnden Umgebungen, bei wechselnden Veranstaltungen mit bis zu 5 bis 7-stelligen Besucherzahlen und Besuchern aller Art, zum Teil über mehrere Stunden am Tag, eingesetzt. Zu nennen seien hier beispielhaft Heimspiele der Borussia Dortmund im Signal Iduna Park mit bis zu 81.000 Besuchern, das Samba-Festival Coburg mit 200.000 Besuchern (2015) oder die Größte Kirmes am Rhein mit, im Mittel, 420.000 Besuchern (2015) am Tag und rund einer Million Besuchern (2015) am Spitzentag. Zusätzlich oder im Rahmen ihrer Tätigkeiten können sie in Verkehrs- und Sicherheitskonzepte, sowie Pläne für Evakuierungen eingebunden sein.

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Jugendlichen angemessen für ihre ehrenamtliche Arbeit im Straßenverkehr zu belohnen, werden durch die Verkehrskadetten regelmäßig Freizeitaktivitäten vergünstigt oder gratis angeboten. Wie in einer Jugendorganisation üblich, sollten Spaß und Verantwortung sich die Waage halten. Die meisten Verkehrskadettenorganisationen führen zusätzlich eine jährliche Dankeschönfahrt für ihre Jugendlichen durch. Einmal im Jahr findet der Tag der Verkehrswachtjugend statt, zu dem alle Verkehrskadetten, Verkehrshelfer, Verkehrswachtjunioren, wie auch alle anderen Jugendorganisationen der Deutschen Verkehrswacht eingeladen sind.

Zusammenarbeit von Verkehrskadetten aus verschiedenen Städten und Kreisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrskadetten aus Bielefeld, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann beim NRW-Tag 2008 in Wuppertal

Verkehrskadetten aus verschiedenen Städten und Kreisen unterstützen sich bei personalintensiven Einsätzen gegenseitig und absolvieren diese gemeinsam. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen, wo verhältnismäßig flächendeckend Verkehrskadetten existieren und häufig Großveranstaltungen stattfinden, kommt es besonders oft zur Kooperation. Bei größeren Einsätzen in Städten und Kreisen ohne lokal ansässige Verkehrskadetten, sowie bei Veranstaltungen im Lauf- und Straßenradsport wird regelmäßig zusammen gearbeitet.

Besonders zu nennende und wiederkehrende Veranstaltungen sind:

Einzigartig ist das Samba-Festival Coburg, bei dem jährlich Verkehrskadetten aus dem gesamten Bundesgebiet zusammenkommen, um zugleich ihre Freizeit zu verbringen und Dienst zu tun.

Der bislang größte gemeinsame, ebenfalls aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützte, Einsatz fand im Rahmen des Grand Départ-Wochenende der Tour de France 2017 in Düsseldorf statt. Samstags waren beim Einzelzeitfahren in Düsseldorf gleichzeitig rund 170 Verkehrskadetten[33][34] im Einsatz, um mittels eines eigens für die Veranstaltung, in Zusammenarbeit mit einem Crowdmanager eines beauftragten Sicherheitsunternehmens und Sicherheits- sowie Verkehrsexperten der Stadt Düsseldorf, erdachten Konzeptes[35] ebenerdige Streckenquerungen für Fußgänger und Radfahrer zu ermöglichen. Sonntags waren im Rahmen der ersten Etappe zeitgleich Verkehrskadetten in Düsseldorf (122 VK), dem Kreis Mettmann (Anzahl unbekannt) und der Städteregion Aachen (40 VK[36]) im Einsatz, um die nötigen Straßensperrungen zu unterstützen und die Sicherheit für Radfahrer und Zuschauer zu gewährleisten.

Dienstgrade und Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ohne Hierarchien wäre die Organisation und Koordination von Einsatzkräften vor Ort und im Hintergrund nicht möglich, nicht anders ist es bei Feuerwehr und Polizei. So haben auch Verkehrskadetten verschiedene Dienstgrade; Beförderungen können durch Diensterfahrung sowie besonderes Engagement erlangt werden. Auch hier gibt es lokale Unterschiede.

Dies ist die am weitesten verbreitete Dienstgradordnung in ansteigender Reihenfolge:

  • AW/VK-A – Anwärter (während der Ausbildung)
  • VK – Verkehrskadett (nach bestandener Prüfung ernannt)
  • OVK – Oberverkehrskadett
  • HVK – Hauptverkehrskadett
  • UGL – Untergruppenleiter
  • PGL – Gruppenleiter auf Probe (Nur Düsseldorf)
  • GL – Gruppenleiter
  • OGL – Obergruppenleiter
  • HGL – Hauptgruppenleiter
  • 1.HGL – 1.Hauptgruppenleiter (Nur in Coburg, Lichtenfels und Konstanz)

Je nach Größe und Organisationskonzept der Jugendverkehrswacht sind die Verkehrskadetten ähnlich der Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz in Züge mit je zwei bis drei Gruppen à 10–15 Mann eingeteilt, welche in rotierender Reihenfolge Einsätze absolvieren. Größere Einsätze über längere Zeiträume (z. B. Größte Kirmes am Rhein in Düsseldorf mit 40–60 eingesetzten Verkehrskadetten pro Tag) werden jedoch nach der individuellen Verfügbarkeit der einzelnen Jugendlichen geplant. Einige Abteilungen wenden diese Art der Einteilung grundsätzlich an.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Deutschen Verkehrswacht organisierte Verkehrskadetten gibt es in folgenden Städten bzw. Kreisen Deutschlands[37]:

Die Verkehrskadetten Wilhelmshaven sind nicht in der Deutschen Verkehrswacht organisiert und nicht ausschließlich eine Jugendorganisation im oben genannten Sinne.

Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Fürstentum Liechtenstein gibt es die Verkehrskadetten Fürstentum-Liechtenstein (VK-FL) seit 1981 und für das ganze Land zuständig. Die VK-FL setzen sich aus zwei Abteilungen zusammen:[38]

  • Verkehrskadetten, Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren.
  • Verkehrsdienst, Erwachsene ab 21 Jahre.

Weitere Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt bis jetzt keine weitere Jugendorganisation die als Verkehrskadetten oder ähnliches walten, in einem anderen Land.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Verkehrskadett – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website Zürcher Verkehrskadetten-Verband, abgerufen am 14. Februar 2014.
  2. [1] (PDF-Datei; 357 kB) Strassenverkehrsgesetz (SVG) vom 19. Dezember 1958 (Stand am 1. Mai 2007; SR 741.01)
  3. a b [2] (PDF-Datei; 1,3 MB) Signalisationsverordnung (SVV), vom 5. September 1979 (Stand am 1. Juli 2007; SR 741.21)
  4. Verkehrskadett/in werden. Was machen Verkehrskadetten? Website Schweiz. Verkehrskadettenverband, abgerufen am 20. Mai 2007.
  5. https://www.swissreg.ch/srclient/faces/jsp/trademark/sr30.jsp
  6. [3] INFO VKA-AS, aufgerufen am 21. April 2014
  7. [4] Auftraggeber KKB, aufgerufen am 21. April 2014
  8. [5] Wir über uns VKA-B, aufgerufen am 21. April 2014
  9. [6] Kontakt VKA-F, aufgerufen am 21. April 2014
  10. [7] Wir über uns VKA-GL, aufgerufen am 21. April 2014
  11. [8] Geschichte VKA-NWS, aufgerufen am 22. April 2014
  12. [9] Wir über uns VKA-RJ, aufgerufen am 22. April 2014
  13. [10] Geschichte VKA-SG, aufgerufen am 22. April 2014
  14. [11] Wir über uns VKA-SH, aufgerufen am 22. April 2014
  15. [12] Home VKA-SR, aufgerufen am 22. April 2014
  16. [13] Home VKA-W, aufgerufen am 22. April 2014
  17. [14] Index VKA-ZO, aufgerufen am 22. April 2014
  18. [15] Kontakt VKA-ZS, aufgerufen am 22. April 2014
  19. www.svkv.ch
  20. [16] Karte Website SVKV, aufgerufen am 10. Juli 2007
  21. [17] Medienkommunique des Schweizerischen Verkehrskadetten Verbandes zu den Verkehrskadetten-Tagen 2007 in Will, Website SVKV, aufgerufen am 2. Juli 2007
  22. Was können Verkehrskadetten? Website SVKV, abgerufen am 3. Juli 2007.
  23. [18] Uniformenreglement des Schweizerischen Verkehrskadetten Verbandes, Website SVKV, aufgerufen am 3. Juli 2007
  24. Nationaler Frequenzzuweisungsplan. Bundesamt für Kommunikation, abgerufen am 11. Juni 2017.
  25. Flawiler Kadetten waren Gastgeber. Tagblatt Online, 4. Mai 2011. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  26. Website Nachtmarsch, abgerufen am 5. Januar 2014.
  27. Rangliste Nachtmarsch. Website Schweizerischer Verkehrskadettenverband, abgerufen am 25. Februar 2015.
  28. http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-fl/Mit-Spass-und-Disziplin-durch-die-Nacht;art119832,2715634
  29. http://www.oberbueren.ch/dokumente/Dokumente/News/10-40-mb%20-%2021.10.2010.pdf
  30. http://www.kkb.ch/downloads/kkboscht.01.2009.pdf
  31. http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/article74PH8-1.507185
  32. [19] Website des Kant. Kadettenverbandes Zürich Schaffhausen, aufgerufen am 2. Juli 2007
  33. https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/grand-depart-so-sieht-s-fuer-die-2-etappe-der-tour-de-france-in-duesseldorf-aus-id210689511.html
  34. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/grand-depart/reichlich-gaeste-aber-noch-zu-wenig-helfer-beim-grand-depart-aid-1.6867988
  35. https://www.duesseldorf.de/index.php?id=700022660&L=1&tx_pld_frontpage%5Bnews%5D=13746&cHash=4d06c2c11bfa79814ab9973ee6d26dbd
  36. https://www.verkehrskadetten-aachen.de/aktuelles/2017-08-17-tour-de-france-in-aachen/
  37. Verkehrskadetten. Website der Deutschen Verkehrswacht, abgerufen am 11. Oktober 2015.
  38. http://www.verkehrskadetten.li/cms/home.html