Verkehrslandeplatz

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Beispiel eines Verkehrslandeplatzes in Bayern: Flugplatz Vilshofen direkt an der Donau mit Startbahn parallel zum Fluss
Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Verkehrslandeplatz ist eine der drei Kategorien von Flugplätzen in Deutschland, die luftrechtlich zwischen Flughafen und Segelfluggelände liegt.[1] Gelände für Luftsportgeräte bilden eine Sonderkategorie.

In Abgrenzung zu einem Segelflugplatz dürfen auf Landeplätzen grundsätzlich motorgetriebene Luftfahrzeuge operieren, in Abgrenzung zu Flughäfen müssen Verkehrslandeplätze gemäß der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung nicht durch einen (großen) Bauschutzbereich nach § 12 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) geschützt werden.

Verkehrslandeplätze obliegen im Gegensatz zu Sonderlandeplätzen einer Betriebspflicht. Sie müssen also im Rahmen von veröffentlichten Öffnungszeiten der Allgemeinen Luftfahrt zur Verfügung stehen.

Die Genehmigung zum Instrumentenflugbetrieb setzt einen durch Planfeststellungsbeschluss festgelegten Bauschutzbereich (BSB) nach § 12 LuftVG voraus. Ist es nicht möglich, diesen BSB nach § 12 einzuführen, kann ersatzweise ein beschränkter BSB nach § 17 LuftVG in Verbindung mit einem Hindernisinformationsbereich eingerichtet werden. Plätze mit beschränktem Bauschutzbereich benötigen neben der luftrechtlichen Genehmigung nach § 6 LuftVG auch eine Planfeststellung oder Plangenehmigung nach § 8 LuftVG.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. die Definitionen in der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung, LuftVZO: § 49 (Landeplatz), § 38 (Flughafen), § 54 (Segelfluggelände).
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