Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

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Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
Verkehrsverbundberlinbrandenburg-logo.svg
Basisinformationen
Unternehmenssitz Berlin
Webpräsenz www.VBB.de
Bezugsjahr 30. November 2015[1]
Eigentümer Gesellschafter zu je einem Drittel:
  • Land Berlin,
  • Land Brandenburg
  • 14 Landkreise und 4 kreisfreie Städte
Aufsichtsrat Vorsitzende: Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg[2]

1. Stv. Vorsitzender: Christian Gaebler, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin[2]

Geschäftsführung

Susanne Henckel[5][6]

Verkehrsverbund Am 1. April 1999 wurde der einheitliche VBB-Tarif eingeführt. Vorher wurde die VBB GmbH gegründet (30. Dezember 1996), hervorgegangen aus der VBB-Vorbereitungsgesellschaft (8. Dezember 1994)[3]
Mitarbeiter 23.104 Beschäftigte bei den Verkehrsunternehmen des VBB[1]
Umsatz 1,34 Mrd. Euro (Fahrgeldeinnahmen 2015)[4]dep1
Linien
Eisenbahn 61
U-Bahn 10
Straßenbahn 47
Bus 892
Anzahl Fahrzeuge
Straßenbahnwagen 484
Omnibusse 3077
Statistik
Fahrgäste 1,400 Mrd. (Stand 2015)[4]
Einzugsgebiet 30.376 km²[7]dep1
Einwohner im
Einzugsgebiet
5,87 Mio.[7] (Stand 30. November 2013)
Regionalverkehr berlin-brandenburg 16.svg

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ist ein Zusammenschluss aller ÖPNV-Aufgabenträger in den Ländern Brandenburg und Berlin. Er hat die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung; seine Gesellschafter sind die beiden Länder Berlin und Brandenburg zu je einem Drittel des Stammkapitals sowie die 18 Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg mit je 1,85 % des Stammkapitals. Die Rechtsgrundlage des VBB sind der deutsch-deutsche Einigungsvertrag(in Anl. 1, Kap. XI[8]), und die ÖPNV-Gesetze der Länder Berlin (in § 4 „Verkehrsverbund“[9]) und Brandenburg (in § 5 „Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg“)[10].

Die Gesellschafter sind zuständig für die Bestellung von Verkehrsleistungen, die von den Verkehrsunternehmen erbracht werden. Die politische und die unternehmerische Verantwortung sind klar voneinander in Auftraggeber und Auftragnehmer getrennt.

Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH wurde am 30. Dezember 1996 gegründet, der gemeinsame Tarif für alle Mitgliedsregionen und -städte wurde zum 1. April 1999 eingeführt.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verkehrsgebiet ("Verbundgebiet", VBB-Eigendarstellung "#VBBLand"[11][12]) besteht aus den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Mit der gemeinsamen Fläche dieser beiden Bundesländer von 30.546[13] km² ist der VBB der flächengrößte Verkehrsverbund Deutschlands sowie einer der größten Verkehrsverbünde Europas.

Mit 1019[13] Linien werden 12.833[13] Haltestellen und Bahnhöfe angefahren. Es verkehren Regionalverkehrszüge auf einem 3.251 Kilometer langen Schienennetz. Täglich werden rund 3,81[14] Millionen Fahrgäste im Verbundgebiet befördert, das 5,94[13] Millionen Einwohner aufweist. Insgesamt wurden im Jahr 2015 mehr als 1,4[13] Milliarden Fahrgäste befördert. Die Einnahmen der Verkehrsunternehmen aus VBB-Fahrausweisen betrugen 2015 1,34[13] Milliarden Euro.

Betriebszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das Jahr 2014 wurden für den VBB folgende Betriebszahlen bekanntgegeben:[7]

  • 1029 Verkehrslinien, davon
  • 12.833 Haltestellen, davon
    • 11.206 Bus
    • 701 Straßenbahn
    • 360 Eisenbahn
    • 166 S-Bahn
    • 173 U-Bahn
    • 17 Fähre
  • Linienlänge nach Verkehrsmittel
    • Bus 27.532 km
    • Tram 502 km
    • U-Bahn 146 km
    • S-Bahn 556 km
    • Regionalbahn 3.251 km
  • 1.365 Mio. Fahrgäste
  • 1.274 Mio. Euro Einnahmen, davon nach Fahrausweisgruppen:
    • 35 % Bartarif
    • 42 % Zeitkarte Regeltarif
    • 14 % Zeitkarte ermäßigt
    • 9 % Sonstige
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg – Verkehrszahlen[7]
Betriebsjahr Fahrgastaufkommen (in Mio.) Fahrgeldeinnahmen (in Mio. Euro)
2015 1.400 1.340
2014 1.365 1.274
2013 1.321 1.199
2012 1.293 1.137
2011 1.282 1.092
2010 1.266 1.071
2009 1.260 1.025
2008 1.240 996
2007 1.237 965
2006 1.256 954
2005 1.227 901
2004 1.197 872
2003 1.185 794
2002 1.176 717
2001 1.136 764
2000 1.061 727

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der VBB garantiert im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine einheitliche Verkehrsstruktur mit verkehrsmittelübergreifenden Preisen ("VBB-Tarif", "Verbundtarif"), die in jedem Verkehrsmittel gelten, das einem mit dem VBB kooperierenden Unternehmen gehört. Der Verbundtarif sieht eine einheitliche Tarifstruktur mit einem Fahrausweis, einem einheitlichen Fahrausweissortiment und einheitlichen Beförderungsbedingungen sowie eine einheitliche Fahrgastinformation vor. Linienführung, Fahrpläne und Umsteigemöglichkeiten sind innerhalb des Verbundgebiets aufeinander abgestimmt. Im Auftrag der beiden Länder Berlin und Brandenburg schreibt der VBB zudem Nahverkehrsleistungen vor allem für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) aus, überwacht die daraus resultierenden Verträge und prüft fortwährend die Qualität der Leistungen der SPNV-Unternehmen. In einem komplexen System gibt es Anreize für gute Leistungen (Bonus) und Sanktionen bei Schlechtleistungen (Malus), wie z.B. bei Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Sauberkeit und Fahrgastinformation.

Im VBB-Gesellschaftsvertrag sind dessen Aufgaben wie folgt beschrieben:[15]

„Gegenstand der Gesellschaft ist die Förderung der nachfrage- und bedarfsgerechten Sicherung und Entwicklung der Leistungsfähigkeit und Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs im Sinne der ÖPNV-Gesetze der Länder Berlin und Brandenburg – zur Verwirklichung dieses Zwecks hat die Gesellschaft insbesondere folgende Aufgaben:

a) Erarbeitung und Abstimmung eines den regionalen Bedingungen angepassten einheitlichen Bedienungskonzeptes. Erstellung eines daraufhin gerichteten integrierten Fahrplanes sowie Formulierung von Qualitäts- und technischen Angebotsstandards;

b) Konzipierung, Einführung und Fortentwicklung eines einheitlichen Beförderungstarifs für den Verbundverkehr, einheitlicher Tarif- und Beförderungsbedingungen, Fahrgastinformationen, Marketingmaßnahmen und Abfertigungs- und Zahlungssysteme;

c) Erarbeitung und Anwendung eines Einnahmeaufteilungsverfahrens für das Verbundgebiet sowie Durchführung und Kontrolle der Einnahmeaufteilungsrechnungen;

d) Vergabe (einschließlich Vertragskontrolle und Abrechnung) der SPNV-Leistungen im Rahmen der für diese Aufgaben vorgesehenen Budgets im Namen und für Rechnung der betroffenen Aufgabenträger.

e) Dies gilt grundsätzlich auch für Leistungen des regionalen übrigen ÖPNV, es sei denn, dass die betroffenen Aufgabenträger diese Aufgaben im Einvernehmen mit dem Verkehrsverbund selbst wahrnehmen.

f) ÖPNV-Untersuchungen zur Weiterentwicklung und Verbesserung im VBB-Gebiet;

g) Mitwirkung bei der Aufgabenstellung und Fortschreibung der ÖPNV-Bedarfspläne und der Nahverkehrspläne der Aufgabenträger;

h) Mitwirkung bei der Abstimmung und Koordinierung der Nahverkehrspläne benachbarter Aufgabenträger;

i) Mitwirkung bei der Aufstellung und Umsetzung der Investitions- und Finanzierungspläne der Aufgabenträger für den Verbundverkehr, Ermittlung des Zuschussbedarfs für den Verbundverkehr;

j) Schaffung einer einheitlichen Bedien- und Nutzoberfläche des ÖPNV im Verbundgebiet;

k) Erarbeitung und Koordinierung verbundkonformer Betriebs- und Servicesysteme;

l) Erarbeitung einheitlicher qualitativer und quantitativer Standards für die Verkehrsbedienung des Verbundgebietes nach Maßgabe der Nahverkehrsplanungen, Finanzierungs- und sonstigen Vorgaben der Aufgabenträger;

m) Bewirtschaftung der der Gesellschaft zur Verfügung gestellten Fördermittel;

n) Koordinierung von Förderungsmaßnahmen der Aufgabenträger;

o) Abschluss von Kooperations-, Verkehrs- und anderen Verträgen mit Leistungserstellern (öffentlichen und privaten Unternehmen).

Unbeschadet der öffentlich-rechtlichen Zuständigkeiten der Aufgabenträger nimmt die Gesellschaft als Dienstleister teilweise deren Aufgaben wahr; koordiniert die Aufgaben der einzelnen Aufgabenträger und wirkt bei der Schaffung eines einheitlichen ÖPNV-Angebotes im Verbundgebiet mit. Die Gesellschaft führt die ihr von den Aufgabenträgern übertragenen Aufgaben in engster Abstimmung und Zusammenarbeit mit diesen sowie nach deren Finanzierungsvorhaben und -möglichkeiten durch.“

VBB-fahrCard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der VBB ist derzeit dabei alle VBB-Fahrausweise im Abonnement auf die elektronische VBB-fahrCard umzustellen.[16] Im Dezember 2015 wurde bekannt, dass die Karte entgegen den vorherigen Beteuerungen doch Bewegungsprofile aufzeichnet.[17] Diese Funktion wurde umgehend von den ausgebenden Verkehrsunternehmen abgeschaltet und war nach Aussagen von VBB und Verkehrsunternehmen unbeabsichtigt.[18]

Qualitätsmanagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch eine 2007 erstellte Qualitätsbilanz berichtet der VBB umfassend über die Verkehrsqualität im Verbundgebiet. Dabei wird das Qualitätscontrolling mit den wesentlichen Kriterien Zustand der Infrastruktur, Fahrgastinformation und Kundenzufriedenheit durchgeführt. Letztere wird unter anderem durch die Pünktlichkeit beeinflusst, die bei 89,6 % lag. Obwohl dies gegenüber 2006 eine leichte Verbesserung war, wurde dieser Wert noch als nicht zufriedenstellend betrachtet. Auch das Vertrauen in das Leistungsangebot ist für die Kunden wichtig. 2007 gab es jedoch streikbedingt eine annähernde Verdopplung der Ausfallquote auf 2,8 % der Betriebsleistung. Zur Sauberkeit wurde festgestellt, dass das Vandalismusproblem im Verbundgebiet außergewöhnlich groß ist. Bei der Infrastruktur wird vor allem der Zustand des Streckennetzes z. B. im Hinblick auf Langsamfahrstellen, die sich auf die Fahrzeiten negativ auswirken, überprüft. Hierzu wird zusätzlich ein gesonderter Netzzustandsbericht erstellt. Darin wurde festgestellt, dass sich 2008 der Anteil der Streckenlänge, die durch Langsamfahrstellen beeinträchtigt wurden, auf 12 % verringert hatte. Von dieser Verbesserung hatten jedoch fast nur die Hauptstrecken profitiert, bei denen dieser Anteil 9 % betrug (Nebenstrecken: 18 %).[19] Bei der Fahrgastinformation konnte nur 26 % der Bahnhöfe ein mindestens gutes Informationsangebot bescheinigt werden.

Eine wichtige Hilfe bei der Qualitätsanalyse waren die seit Juni 2005 existierenden VBB-Qualitäts-Scouts. Rund 350 ehrenamtliche ÖPNV-Nutzer haben in den ersten zwei Projektjahren rund 4400 positive und negative Einzelbeobachtungen im VBB-Raum verfasst. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VBB GmbH griffen diese Hinweise auf und leiten weitere Schritte und Maßnahmen ein.[20] DieVBB-Qualitäts-Scouts wurden 2015 von dem Format VBB im FAHRGAST-Dialog abgelöst[21]

Kundenkommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2007 bis Ende 2015 gab der VBB das Kundenmagazin „BBPanorama“ heraus, zunächst mit dem Untertitel „Das Magazin zur Mobilität im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg“, ab Anfang 2010 dann in überarbeiteter Form und mit dem Zusatz „Das Mobilitätsmagazin für Berlin und Brandenburg“. Es erschien vierteljährig in einer Auflage von etwa 65.000 Stück. Im Magazin informierte der VBB u. a. über Aktuelles zu Bus und Bahn, Tarifgestaltung, Ausflugstipps sowie Fahrplanänderungen und Liniennetze. Ein zwölfseitiges „BBPanorama spezial“ erschien zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011.[22]

Anfang 2013 erschien die 134-seitige Sonderausgabe „Die 10×10 schönsten Ausflugsziele in Berlin und Brandenburg“.[22]

Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste-Klasse-Bereich "Wolke 7" in einem modernen Doppelstockwagen der DB Regio

Seit 2002 schreibt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg verstärkt Teilnetze des Berlin-Brandenburger Schienennetzes (Regionalverkehr) aus, teilweise auch in Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsverbünden wie dem Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON).

Vergeben werden meist Linienbündel, beispielsweise das „Spree-Neiße-Netz“ (Bahnregionalverkehrslinien 46, 60V, 64, 65) oder das „Dieselnetz Ost“ (Linien 25, 36, 60, 63). Dabei beschränkten sich jedoch bis 2012 alle Ausschreibungen bisher nur auf ehemalige Regionalbahn-Linien, die gewinnbringenden und stark genutzten Regional-Express-Linien wurden nur durch DB Regio, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, betrieben. Ein 2002 abgeschlossener Verkehrsvertrag zwischen Deutscher Bahn und den Ländern Berlin und Brandenburg sicherte zu, dass die Regional-Express-Linien erst nach 2012 ausgeschrieben werden durften; dies wurde, trotz der legalen Vergabe, sowohl von Experten als auch privaten Verkehrsunternehmen kritisiert.[23]

Im Oktober 2008 startete der VBB mit 16 Strecken die bisher größte Ausschreibung in Berlin-Brandenburg. Die Strecken sind dabei in vier Lose geteilt, beispielsweise bilden die Linien 1, 11, 13, 20, 21, 22, 23 das Los 1. Um das bestehende Monopol der DB Regio zu brechen, hat der VBB bestimmt, dass es nicht möglich ist, dass ein Bewerber die beiden größten Lose (1 und 2) gemeinsam gewinnt.[24] Die Deutsche Bahn plante aufgrund dieser Bestimmung, eine Beschwerde bei der Vergabekammer einzureichen.[25] Nach Ende der Ausschreibung stand fest, dass die Deutsche Bahn Los 1 und Los 3 erhält (RE1, RE7, RE9, RE11, RB13, RB14, RB20, RB21, RB22, RB23, RB24) und die ODEG die Lose 2 und 4 (RE2, RE4, RB33, RB35, RB51).

Mit den seit 2002 durchgeführten Ausschreibungen sind auch vermehrt private Eisenbahnverkehrsunternehmen in beiden Ländern tätig, darunter beispielsweise die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG), die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) oder die Hanseatische Eisenbahn (HANS).

Genaueres zeigt ein Überblick über die bisherigen Wettbewerbsverfahren:

Name der Ausschreibung Linien Vertragslaufzeit Verkehrsleistung pro Jahr Gewinner
Netz Ostbrandenburg
  • RB 25 Berlin-Lichtenberg – Tiefensee
  • RB 36 (Berlin-Lichtenberg –) Königs-Wusterhausen – Beeskow – Frankfurt (Oder)
  • RB 60 Berlin-Lichtenberg – Eberswalde – Frankfurt (Oder)
  • RB 63 Eberswalde – Templin

(nach Kürzung der Regionalisierungsmittel wurden die RB 25 und RB 63 ab 12/2006 verkürzt)

12/2004 − 12/2014 3.200.000 Zugkilometer Ostdeutsche Eisenbahn GmbH [BeNEX/Arriva]
Heidekrautbahn
  • RB 27 Berlin-Karow – Basdorf – Wensickendorf / – Groß Schönebeck
12/2005 − 12/2020 500.000 Zugkilometer NEB Betriebsgesellschaft mbH [Captrain/BEHALA]
Ostbahn
  • RB 26 Berlin-Lichtenberg – Müncheberg (Mark) – Kostrzyn
12/2006 − 12/2014 980.000 Zugkilometer NEB Betriebsgesellschaft mbH [Captrain/BEHALA]
Netz Spree-Neiße
  • RB 46 Cottbus – Forst (Lausitz)
  • RB 60V Görlitz – Bischofswerda (– Arnsdorf b. Dresden)
  • RB 64 Görlitz – Hoyerswerda
  • OE 65 Cottbus – Görlitz – Zittau
12/2008 − 12/2018 2.664.000 Zugkilometer Ostdeutsche Eisenbahn GmbH [BeNEX/Arriva]
Netz Stadtbahn

Los 1:

  • RE 1 Magdeburg – Brandenburg – Berlin – Frankfurt/Oder – Eisenhüttenstadt – Cottbus
  • RE 11 Cottbus – Frankfurt/Oder
  • RB 13 Berlin-Spandau – Wustermark
  • RB 20 Oranienburg – Potsdam Hbf
  • RB 21 Wustermark – Potsdam Hbf
  • RB 22 Flughafen BER – Potsdam Hbf
  • RB 23 Michendorf – Potsdam Hbf
12/2011 − 12/2022
8.628.000 Zugkilometer
(+ Option: 299.000 Zugkilometer)
DB Regio AG

Los 2:

  • RE 2 Wismar/Wittenberge – Berlin – Cottbus
  • RE 4 Jüterbog – Berlin – Rathenow (– Stendal)
  • RB 33 Berlin-Wannsee – Jüterbog
  • RB 51 Brandenburg (Havel) – Rathenow
12/2011 − 12/2022
7.004.000 Zugkilometer Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) [BeNEX/Arriva]

Los 3:

  • RE 7 Dessau – Belzig – Berlin – Wünsdorf-Waldstadt
  • RE 9 Berlin Hbf – Flughafen BER
  • RB 14 Nauen – Senftenberg
  • RB 24 Berlin-Lichtenberg – Eberswalde
12/2011 − 12/2022
(RE7 ab 12/2012, RB24 ab 12/2014, RE9 Termin zum Einsatz unbekannt)
6.702.000 Zugkilometer
(+ Option: 96.000 Zugkilometer)
DB Regio AG

Los 4:

  • RB 35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow Klinikum
12/2011 − 12/2014 173.000 Zugkilometer Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) [BeNEX/Arriva]
Netz Elbe-Elster
  • RE 15 Dresden – Hoyerswerda
  • RE 18 Dresden – Cottbus
  • RB 31 Dresden – Elsterwerda-Biehla
  • RB 49 Cottbus – Falkenberg (Elster)
06/2013 − 12/2022 2.500.000 Zugkilometer DB Regio AG
Netz Nord-Süd

Los 1:

  • RE 3 Stralsund – / Schwedt – Berlin – Elsterwerda
    (späterer Linientausch im Süden vorgesehen)
12/2014 − 12/2026
ca. 4.100.000 Zugkilometer
(+ Option: 800.000 Zugkilometer)
DB Regio AG

Los 2:

  • RE 5 Stralsund – / Rostock – Neustrelitz – Berlin – Lutherstadt Wittenberg / – Falkenberg (Elster)
    (späterer Linientausch im Süden vorgesehen)
12/2014 − 12/2026
5.200.000 Zugkilometer
(+ Option: 400.000 Zugkilometer)
DB Regio AG
Netz Ostbrandenburg

Los 1:

  • RB 35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow Klinikum
  • RB 36 Königs Wusterhausen – Beeskow – Frankfurt (Oder)
  • RB 60 Eberswalde – Frankfurt (Oder)
  • RB 61 Prenzlau – / Schwedt (Oder) – Angermünde
  • RB 63 Eberswalde – Joachimsthal
12/2014 − 12/2024 2.162.000 Zugkilometer NEB Betriebsgesellschaft mbH [Captrain/BEHALA]

Los 2:

  • RB 12 Berlin Ostkreuz – Oranienburg – Löwenberg (Mark) – Templin
  • RB 25 Berlin Ostkreuz – Werneuchen
  • RB 26 Berlin-Lichtenberg – Müncheberg (Mark) – Kostrzyn
  • RB 54 Berlin – Oranienburg – Löwenberg (Mark) – Rheinsberg (Mark)
12/2015 − 12/2024 2.700.000 Zugkilometer NEB Betriebsgesellschaft mbH [Captrain/BEHALA]
SPNV-Netz Prignitz
  • RB 73 Neustadt (Dosse) – Kyritz – Pritzwalk
  • RB 74 Meyenburg – Pritzwalk – Pritzwalk West
12/2012 − 12/2014 205.000 Zugkilometer Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH
Netz Ostbrandenburg Vorlauf
  • RB 25 Berlin-Lichtenberg – Werneuchen
  • RB 26 Berlin-Lichtenberg – Müncheberg (Mark) – Kostrzyn
12/2014 − 12/2015 1.300.000 Zugkilometer NEB Betriebsgesellschaft mbH
SPNV-Netz Prignitz
  • RB 73 Neustadt (Dosse) – Kyritz – Pritzwalk
  • RB 74 Meyenburg – Pritzwalk – Pritzwalk West
12/2014 − 12/2016 220.000 Zugkilometer Hanseatische Eisenbahn GmbH
SPNV-Netz Prignitz
  • RB 73 Neustadt (Dosse) – Kyritz – Pritzwalk
  • RB 74 Meyenburg – Pritzwalk – Pritzwalk West
12/2016 − 12/2018 222.000 Zugkilometer Hanseatische Eisenbahn GmbH
Nordwestbrandenburg
  • RE 6 Wittenberge – Pritzwalk – Neuruppin – Berlin-Spandau
  • RB 55 Hennigsdorf – Kremmen
12/2016 − 12/2028 2.240.000 Zugkilometer DB Regio AG
Netz Spree-Neiße
  • RB 46 Cottbus – Forst (Lausitz)
  • RB 65 Cottbus – Görlitz – Zittau
12/2018 − 12/2030 1.900.000 Zugkilometer Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) [BeNEX/Arriva][26]

Verkehrsunternehmen im VBB[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haltestelle des VBB in Eberswalde

Folgende Unternehmen kooperieren im VBB:[27]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Die 100 wichtigsten Kennzahlen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Stand 30.11.15. In: vbb.de Über uns. Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, abgerufen am 29. Juni 2016 (PDF).
  2. a b VBB-Pressemitteilung. In: vbb.de. Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, abgerufen am 30. Juni 2016.
  3. Die 100 wichtigsten Kennzahlen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Stand 31.05.2013. In: vbb.de Über uns. Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, abgerufen am 29. Juni 2016 (PDF; 245 kB).
  4. a b Jahresbilanz 2015
  5. VBB-Aufsichtsrat designiert Susanne Henckel zur Nachfolgerin von VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz
  6. Impressum VBB
  7. a b c d Der Verbund, Bericht 2015. In: vbb.de. Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, abgerufen am 29. Juni 2016.
  8. Anlage 1 zum Einigungsvertrag, Kapitel XI, Geschäftsbereich des Bundesministers für Verkehr, Sachgebiet A: Eisenbahnverkehr, Abschnitt III, Nr. 3 b) aa). In: Bundesgesetzblatt. Nr. 35/1990, 28. September 1990, S. 1098 (online [PDF; abgerufen am 25. Februar 2016]): Das dem S-Bahnverkehr dienende Reichsbahnvermögen in Berlin (West) wird im Anschluß an die Vereinbarung zwischen dem Senat von Berlin und der Deutschen Reichsbahn vom 29. Dezember 1983 bis zum 31. Dezember 1993 vom Land Berlin verwaltet, wobei Investitionsentscheidungen, die finanziell über dieses Datum hinauswirken, im Einvernehmen mit der Deutschen Reichsbahn zu treffen sind. Die beteiligten Träger der Aufgaben- und Finanzverantwortung sind beauftragt, sich bis zu diesem Zeitpunkt über einen länderübergreifenden Verbund des öffentlichen Personennahverkehrs im Raum Berlin zu verständigen.
  9. VGesetz über die Aufgaben und die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs im Land Berlin (ÖPNV-Gesetz) Vom 27. Juni 1995 § 4 Verkehrsverbund. In: gesetze.berlin.de. 27. Juni 1995, abgerufen am 25. Februar 2016: „(5) Der Verkehrsverbund soll im Auftrag Berlins unter Berücksichtigung des Regionalisierungsgesetzes und der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69 des Rates vom 26. Juni 1969 über das Vorgehen der Mitgliedstaaten bei mit dem Begriff des öffentlichen Dienstes verbundenen Verpflichtungen auf dem Gebiet des Eisenbahn-, Straßen- und Binnenschiffsverkehrs (ABl. EG Nr. L 156 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung die vorhandenen und gegebenenfalls dritte Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs und des öffentlichen Personennahverkehrs mit der Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs beauftragen.
  10. Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr im Land Brandenburg (ÖPNV-Gesetz - ÖPNVG) § 5 'Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg' (zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. März 2014). In: bravors.brandenburg.de. 26. Oktober 1995, abgerufen am 25. Februar 2016: „Das Land Brandenburg beauftragt den Verkehrsverbund in der Regel mit der Vergabe der Leistungen im Schienenpersonennahverkehr und im Übrigen öffentlichen Personennahverkehr für landesbedeutsame Linien anderer Verkehrsträger sowie mit der Abwicklung der entsprechenden Verkehrsverträge.“
  11. VBB (@VBB_BerlinBB) | Twitter. In: twitter.com. Abgerufen am 29. Juni 2016.
  12. VBB-Übersichtskarten 2016 / Bücher, Karten und mehr... / Karten: VBB - Alles ist erreichbar. In: www.vbb.de. Abgerufen am 29. Juni 2016.
  13. a b c d e f Zahlen und Fakten: VBB - Alles ist erreichbar. In: www.vbb.de. Abgerufen am 29. Juni 2016.
  14. Mehr denn je! 3,8 Millionen Menschen täglich im VBB unterwegs / Presse / Pressemitteilungen / 2016 - 06: VBB - Alles ist erreichbar. In: www.vbb.de. Abgerufen am 29. Juni 2016.
  15. Alles ist erreichbar! Aufgaben des VBB. VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, abgerufen am 25. Februar 2016.
  16. Die VBB-fahrCard
  17. IGEB: Datenleck bei der VBB-Fahrcard. In: Signal. Nr. 6, 2015, S. 10–11 (online [PDF]).
  18. Aktuelle Informationen zu VBB-fahrCard, kein "Datenleck"
  19. VBB, Qualitätsanalyse Netzzustand 2008, Länder Berlin und Brandenburg. In: vbbonline. 7. Oktober 2008, abgerufen am 4. Januar 2009 (PDF).
  20. VBB, Qualitätsbilanz 2007 im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. In: vbbonline. Abgerufen am 4. Januar 2009 (PDF).
  21. VBB im FAHRGAST-Dialog. In: vbbonline. Abgerufen am 29. Juni 2016.
  22. a b Alexander Schulz: Ein Nachruf: BBPanorama – Die Kundenzeitschrift des VBB. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 3, 2016, S. 42.
  23. Peter Neumann: Connex ficht Bahn-Vertrag an. Vergabekammern prüfen. In: Berliner Zeitung, 23. Dezember 2002
  24. Andrea Beyerlein: Ende des Monopols. In: Berliner Zeitung, 15. Oktober 2008
  25. Thomas Fülling: Bahn fürchtet Monopolverlust und droht mit Jobabbau. In: Berliner Morgenpost, 20. Oktober 2008
  26. http://www.vbb.de/de/article/presse/zuschlag-fuer-netz-spree-neisse-erhaelt-ostdeutsche-eisenbahn/277581.html
  27. Verkehrsunternehmen im VBB: VBB - Alles ist erreichbar. In: vbb.de. 2016, abgerufen am 23. Februar 2016.