Verkehrsverbund Region Trier

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Logo des Verkehrsverbundes Region Trier

Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) ist ein Zusammenschluss des Zweckverbandes VRT und der VMS GmbH. Der Zweckverband besteht aus der kreisfreien Stadt Trier und den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Vulkaneifel und Trier-Saarburg. Die VMS ist ein Zusammenschluss der unten genannten Verkehrsunternehmen. Ziel der VRT GmbH ist, für einen einheitlichen ÖPNV-Tarif zu sorgen. Das Gebiet des Verkehrsverbunds VRT entspricht dem des bis zum Jahre 2000 existierenden Regierungsbezirks Trier.

Der VRT grenzt im Norden an den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), im Osten an den Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), im Süden an den Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund (RNN) und an den Saarländischen Verkehrsverbund (Saar VV), im Westen an das Großherzogtum Luxemburg mit der Bus- und Bahngesellschaft Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL). Es werden Fahrkarten angeboten, die auch auf Teilen der Gebiete der benachbarten Verkehrsverbünde und Länder gelten wie das SaarLorLux-Ticket. Außerdem besteht ein Übergangstarif (Tages- und Monatskarten) für Fahrten nach Luxemburg. Ein Übergangstarif besteht ebenso für die Züge der Moselweinbahn (BullayTraben-Trarbach), welche auch mit allen Fahrscheinen des Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) genutzt werden können, sofern der Start- oder Zielbahnhof der Fahrt im VRM-Gebiet liegt. Die gültigen Ländertickets für Rheinland-Pfalz, das Rheinland-Pfalz-Ticket sowie das Rheinland-Pfalz-Ticket + Luxemburg werden auch in den Verkehrsmitteln des VRT anerkannt. Diese Tickets sind ebenfalls im Saarland gültig.

Verkehrsbetriebe im VRT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Gelenkbus der SWT an der Haltestelle Treviris.

Städte und Gemeinden im VRT (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritik am VRT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Immer wieder wird scharfe Kritik daran geübt, dass der VRT in zwölfmonatigen Abständen eine Fahrpreiserhöhung durchführe. Dabei kritisieren Kommunalpolitiker unter anderem die fehlende Transparenz bei der Berechnung der Fahrpreise.[1] So kommt es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den Landkreisen und der Stadt Trier. Da es aufgrund des demografischen Wandels und der damit resultierenden rückläufigen Schülerzahlen nicht mehr möglich ist, in ländlichen Gebieten einen wirtschaftlichen Nahverkehr zu finanzieren, sehen sich die Landkreise im VRT zu einer Erhöhung der Preise gezwungen, während die Stadt Trier den städtischen Nahverkehr fördern möchte und Fahrpreiserhöhungen dabei kontraproduktiv wirken.[2] Da sich die Stimmenverteilung im VRT nicht nach Einwohnerzahlen oder Fahrgastzahlen richtet, sondern jeder Landkreis bzw. die Stadt nur je eine Stimme hat, wird die Stadt Trier daher regelmäßig mit 4 zu 1 überstimmt. Daraus resultierend stand auch schon eine völlige Zerschlagung des VRT zur Debatte bzw. ein Austritt der Stadt Trier.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tickets werden um 46 Prozent teurer Bericht von 16vor.de; zuletzt abgerufen am 12. Dezember 2011
  2. Grüne finden sich mit höheren Preisen für Busfahrkarten nicht ab, volksfreund.de, abgerufen am 2. Juli 2015
  3. VRT vor dem Auseinanderbrechen, oepnvaktuell.de, abgerufen am 2. Juli 2015