Verkehrswissenschaften

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Verkehrswissenschaft(en) ist ein Sammelbegriff für alle wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit der Erforschung der naturwissenschaftlichen, technischen, technologischen, ökonomischen, soziologischen, juristischen, geographischen, historischen, pädagogischen und psychologischen Gesetzmäßigkeiten des Verkehrswesens im Zusammenhang mit der Ortsveränderung von Gütern, Personen und Nachrichten befassen.

Einordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verkehrswissenschaft kann als Rahmenwissenschaft von Teilgebieten anderer Wissenschaften aufgefasst werden. Diese Teilgebiete bestehen aus relativ selbstständigen, aber inhaltlich eng miteinander verflochtenen Disziplinen und Arbeitsfeldern, z. B.:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voraussetzung für die Entstehung der Verkehrswissenschaften war die Herausbildung des Verkehrswesens sowie die entsprechende Profilierung der Wissenschaften. Dies war in der Mitte des 20. Jahrhunderts erfüllt. Bis dahin fand die wissenschaftliche Behandlung des Forschungsgegenstands „Verkehr“ in den Disziplinen Nationalökonomie oder dem bis dahin noch nicht weiter ausdifferenzierten Ingenieurwesen statt. Außerdem kam es zu einer verkehrsträgerspezifischen wissenschaftlichen Entwicklung.

Mit Entfaltung des heute bekannten Verkehrswesens mit seiner politischen, wirtschaftlichen und technischen Bedeutung kam es zu einer übergreifenden wissenschaftlichen Betrachtung der verschiedenen Aspekte von Mobilität und Verkehr und damit zur Entstehung der Verkehrswissenschaft(en). Bedeutende Verkehrswissenschaftler in dieser Entwicklung waren in Deutschland u. a. Friedrich List (1789–1846), Emil Sax (1845–1927), Richard van der Borght (1861–1926), Wilhelm Launhardt (1832–1918), Kurt Wiedenfeld (1871–1955), Richard Hennig (1874–1951), Ernst Esch (1881–1945), Anton Felix Napp-Zinn (1899–1965), Carl Pirath (1884–1955), Gerhart Potthoff (1908–1989), Fritz Voigt (1910–1993).

An verschiedenen Einrichtungen wurde/wird dieses Querschnittsgebiet wissenschaftlich behandelt, so z. B. an Hochschulen sowie weiteren Forschungseinrichtungen (Fraunhofer-Gesellschaft, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und wissenschaftlichen Trägern (Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft).

Eine Besonderheit im deutschsprachigen Raum stellte in diesem Zusammenhang die Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“ Dresden dar, an der zwischen 1952 und 1992 alle Verkehrszweige wissenschaftlich behandelt wurden. Die ehemalige Verkehrshochschule wurde am 1. Oktober 1992 als Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ in die Technische Universität Dresden eingegliedert. Weitere verkehrswissenschaftliche Fachrichtungen von Universitäten sind an der TU Berlin und der TU Braunschweig eingerichtet. Im Bereich der Verkehrswirtschaft existiert an der Hochschule Heilbronn die Fakultät „Wirtschaft 1 - Wirtschaft und Verkehr“. Daneben gibt es weitere vereinzelte Lehrstühle und Institute an Universitäten und Hochschulen in Deutschland, die in den Verkehrswissenschaften tätig sind.

Deutsche Hochschulen mit verkehrswissenschaftlichen Studiengängen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelne Lehrstühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studiengänge für Verkehrssysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrswissenschaft oder -wissenschaften?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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In der Fachwelt besteht keine Einigkeit, ob es eine eigene Verkehrswissenschaft überhaupt gibt, denn die o. g. Disziplinen sind ihrerseits Bestandteil großer Wissenschaftsbereiche. Außerdem ist unklar, ob es sich um eine einzige Verkehrswissenschaft oder um mehrere Verkehrswissenschaften handelt. Insbesondere die Volkswirtschaftslehre/ Nationalökonomie betrachtet traditionell eine einzige Verkehrswissenschaft (gemeint ist dabei die Verkehrswirtschaftslehre). Daneben wird auch die Ansicht vertreten, dass die Verkehrsströmungslehre (traffic science, vgl. Verkehrsphysik) eine eigene Verkehrswissenschaft bildet - unabhängig von soziologischen, ökonomischen, technologischen oder technischen Randbedingungen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]