Verkehrszeichenerkennung

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Verkehrszeichenerkennung

Eine Verkehrszeichenerkennung ist eine Art von Fahrerassistenzsystem, das mit Hilfe einer in der Regel im Bereich des Innenrückspiegels eines Automobils angebrachten, nach vorne gerichteten Videokamera und unter Einsatz von Verfahren der Bilderkennung Verkehrszeichen an der vom Fahrzeug befahrenen Straße identifizieren und auf einem Bildschirm-Instrument oder einem Head-Up-Display im Fahrzeug anzeigen kann. Auch eine Koppelung mit einer Intelligent Speed Adaption zur automatischen Regelung der Fahrzeuggeschwindigkeit ist möglich. Es sind ebenfalls Systeme verfügbar, die auf Basis eines Smartphones arbeiten und erkannte Verkehrszeichen zusätzlich in der Cloud speichern.[1]

Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Fahrt sucht das System permanent nach Gegenständen, die bezüglich ihrer äußeren Form Verkehrszeichen sein könnten. Diese werden dann von der Videokamera verfolgt, bis sie nahe genug sind, um von der Software identifiziert werden zu können. Der Rechner gibt dann die Informationen an den Fahrer weiter über optische, akustische oder haptische Signale. Eine zuverlässige Erkennung ist (Stand 2010) bis Geschwindigkeiten von etwa 160 km/h möglich.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konrad Reif: Fahrstabilisierungssysteme und Fahrerassistenzsysteme (Bosch Fachinformation Automobil), Springer-Verlag 2010, S. 207ff. ISBN 9783834897176

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. myDriveAssist Webseite Abgerufen am 15. Juli 2014.