Verlängerungsspule

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Verlängerungsspule mit Abgriff
Verlängerungsspule am Fußpunkt einer Monopolantenne

Eine Verlängerungsspule (auch: Antennenverlängerungsspule[1]) ist eine Spule zur elektrischen Verlängerung einer Antenne. Eine Verlängerungsspule wird grundsätzlich in Reihe mit der zu verlängernden Antenne geschaltet. Eine Alternative, mit gleichem Ziel der elektrischen Verlängerung der Antenne, ist die Dachkapazität.

Verlängerungsspulen sollen einen möglichst geringen ohmschen Widerstand aufweisen und auch möglichst geringe induktive Verluste erzeugen. Sie werden daher meist als Luftspule mit dicken Windungen ausgeführt.

Verlängerungsspulen können nicht immer am Antennenfuß platziert werden, sondern müssen gelegentlich in der Mitte der Antenne installiert werden. Man sieht diese zum Beispiel bei Vertikalantennen als Verdickung. Auch bei selbststrahlenden Sendemasten und selbststrahlenden Sendetürmen kommt es auch gelegentlich vor, dass Verlängerungsspulen innerhalb der Konstruktion untergebracht sind. Eine solche ist zum Beispiel beim Blosenbergturm in Beromünster in einer Kabine in 150 m Höhe untergebracht.

Ein Verkürzungskondensator am Fußpunkt der Antennen hat den gegenteiligen Effekt und führt zu einer elektrischen Verkürzung der Antenne.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eberhard Spindler: Das große Antennen-Buch. 11. Auflage, Franzis-Verlag GmbH, München 1987, ISBN 3-7723-8761-6
  • Gregor Häberle, Heinz Häberle, Thomas Kleiber: Fachkunde Radio-, Fernseh-, und Funkelektronik. 3. Auflage, Verlag Europa Lehrmittel, Haan-Gruiten 1996, ISBN 3-8085-3263-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Handbuch für Hochfrequenz- und Elektro-Technik, V. Band, Fachwörterbuch, Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik GmbH, Berlin 1957; S. 41.