Verlag Ferdinand Schöningh

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Der Verlag Ferdinand Schöningh wurde am 12. Mai 1847 von dem aus Meppen/Emsland stammenden Buchhändler Ferdinand Schöningh in Paderborn gegründet. Zum 1. Januar 2017 wurde der Verlag Teil des Brill Verlags.[1]

Verlagsprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwerpunkte in der Verlagsarbeit liegen auf dem Gebiet der Zeitgeschichte, der wissenschaftlichen Theologie, der Philosophie, der Philologie und der Pädagogik. Daneben betreut das Verlagshaus mehrere Großeditionen (kritische Werkausgaben von Augustinus, Friedrich und August Wilhelm Schlegel und Wilhelm von Humboldt, die 40-bändige Konziliengeschichte des päpstlichen Chefhistorikers Walter Brandmüller, die opulente Faksimilereihe Biblia Slavica und die große Forschungsedition zur römischen Inquisition und Indexkongregation). Auch die verlagsübergreifende Rote Reihe der Uni-Taschenbücher (UTB) hat Ferdinand Schöningh mitgegründet und bis heute maßgeblich mitgestaltet.

Zu den prägenden Personen der Verlagsgeschichte gehört der Prokurist Franz Honselmann.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ferdinand Schöningh, Ein Lebensbild als Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der durch den Verewigten gegründeten Buchhandlung in Paderborn am 12. Mai 1897. Schöningh, Paderborn 1897.
  • Verlag Ferdinand Schöningh 1847–1997. Schöningh, Paderborn 1997.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brill übernimmt Ferdinand Schöningh / Wilhelm Fink und ernennt Geschäftsführer. Brill, 20. Dezember 2016, abgerufen am 15. Mai 2017.

Koordinaten: 51° 42′ 59″ N, 8° 45′ 12″ O