Verlauf des Irankrieges im Oktober 2026

Der Verlauf des Irankrieges im Oktober 2026 gibt die Ereignisse des Irankriegs 2026 im Oktober 2026 chronologisch wieder. Aus technischen Gründen findet sich der weitere Verlauf in den nachfolgenden, der vorherige in den vorhergehenden Monatsartikeln.
1. Oktober 2026
Die iranischen Revolutionsgarden begrüßten nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim den Abzug der US-Streitkräfte aus dem Irak. Aus ihrer Sicht begann damit die „Vertreibung Amerikas“ aus der Golfregion und aus dem geografischen Raum der islamischen Gemeinschaft. Daher sei dies „ein großes, bedeutungsvolles historisches Ereignis und eine gewaltige Errungenschaft für die Achse des Widerstands“.[1]
Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang zogen die Ölpreise wieder deutlich an. Die Nordsee-Sorte Brent und das US-Öl der Sorte WTI legten um jeweils mehr als zwei Prozent auf 100,22 beziehungsweise 92,62 US-Dollar je Barrel zu. Am Ölmarkt schwankten die Preise wegen der unklaren Gemengelage im Nahostkonflikt stark. Die für die weltweiten Öl- und Gaslieferungen wichtige Straße von Hormus blieb im Irankrieg ein zentraler Streitpunkt zwischen den USA und dem Iran.[2] Die Preise für Benzin und Mitteldestillate blieben im Verhältnis zum Ölpreis weiterhin ungewöhnlich hoch. Dies ging auf nach wie vor anhaltende Lieferausfälle von Ölprodukten aus der Golfregion sowie auf das russische Ausfuhrverbot aufgrund fortwährender ukrainischer Angriffe mit Kampfdrohnen auf russische Raffinerien zurück.[3] Russland, der – nach den USA – normalerweise weltweit zweitgrößte Exporteur von Diesel, verlängerte den Ausfuhrstopp für den Selbstzünderkraftstoff am 30. September 2026 erneut, diesmal bis Ende Oktober 2026, was die seit dem Angriff auf den Iran ohnehin angespannte Versorgung mit Ölprodukten verschärfte.[4] China stoppte ab Anfang Oktober ebenfalls einen Großteil seiner Treibstoffexporte, da die inländischen Lagerbestände Mindestwerte bereits unterschritten hatten.[5] Zudem drohten die USA Frankreich und Deutschland mit einer Einstellung der Dieselexporte, falls die beiden Länder, welche zusammen über 35 % der EU-Notfallbestände an Diesel und Gasöl besitzen, diese unter Verschluss halten.[6]
In der Straße von Hormus wurde nach den Angaben der britische Schifffahrtsbehörde UKMTO ein Tanker angegriffen. Dieser sei von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Angriff habe einen Brand an Bord ausgelöst. Es wurden keine weiteren Angaben zu dem betroffenen Schiff veröffentlicht. Die Besatzung sei in Sicherheit.[7]
2. Oktober 2026
Das US-Verteidigungsministerium schickte laut dem Wall Street Journal eine dritte Flugzeugträgerkampfgruppe, bestehend aus dem Flugzeugträger Theodore Roosevelt (CVN-71) mit Begleitschiffen und weiteren Kriegsschiffen, sowie ein amphibisches Angriffsschiff der United States Navy in den Nahen Osten. Es wurde erwartet, dass die neu entsandten Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge, Marineinfanteristen und Matrosen dort bis Ende November eintreffen. Die Truppenpräsenz der USA in der Region wächst damit um 9.000 bis 10.000 Soldaten. Dies führte zu Spekulationen, dass die USA nach den Zwischenwahlen am 3. November 2026 neue Angriffe auf Iran starten könnten. US-Präsident Donald Trump hielt dies auf Nachfrage für möglich. Es war jedoch nicht klar, ob die Theodore Roosevelt einen der beiden anderen Flugzeugträger George H. W. Bush (CVN-77) und George Washington (CVN-73) ersetzen oder zusätzlich eingesetzt werden soll.[8]
In der Straße von Hormus wurde nach Angaben der britischen Schifffahrtsbehörde UKMTO erneut ein Tanker angegriffen. Er sei von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Angriff habe einen Brand und einen Stromausfall an Bord ausgelöst. Das Feuer sei gelöscht worden, es habe keine Opfer oder Umweltschäden gegeben. Das Schiff konnte seine Fahrt fortsetzen. Es wurden keine weiteren Angaben weder zu dem Flaggenstaat noch zu dem Start- und Zielhafen veröffentlicht.[9]
Wegen gestiegener Treibstoffpreise und wegen des Drucks aus den USA vereinbarten die G7-Staaten die Freigabe einer weiteren Tranche von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren nationalen Reserven, da von der im Frühjahr beschlossenen und von der IEA koordinierten Freigabe von 400 Millionen Barrel bis dato erst etwa zwei Drittel tatsächlich auf den Markt gelangt waren.[10] Die Freigabe wurde mit sofortiger Wirkung für die Zeitdauer von vier Monaten „einschließlich einer vorgezogenen umfangreichen Dieselfreigabe innerhalb der ersten 20 Tage“ bekanntgegeben. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen Michael Kellner kritisierte das mit den Worten: „Der Wahlkampf von Trump ist kein Notfall. Diese Freigabe ist eine politische Dummheit. Die EU macht sich klein und schwach.“[11] Die IW-Ökonomin Samina Sultan rechnete mit einer nur kurzfristigen Entlastung der Autofahrer bei den Treibstoffpreisen. Die grundlegende Problematik bleibe weiterhin bestehen. Unklar sei zudem, wie groß der Dieselanteil der freigegebenen Reserven sei. Für eine dauerhafte Normalisierung der Energiepreise sei eine Öffnung der Straße von Hormus notwendig. Anderenfalls sei die Freigabe der Reserve „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“.[12]
Die Inflation in der Eurozone stieg durch den Irankrieg mit 3,8 Prozent auf den höchsten Stand seit September 2023, gemäß Daten des Statistikamtes Eurostat in Luxemburg. Damit lag sie deutlich über dem Preisziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 Prozent. Ökonomen erwarteten daher eine dritte Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB im Jahr 2026. Der Einlagenzins würde dann 2,75 Prozent betragen.[13]
Der unter starken Druck von US-Sanktionen stehende Iran erschloss sich mit Ende August aufgenommenen Lieferungen von Rohöl und Ölprodukten nach Tadschikistan eine neue Einnahmequelle. Eine Sprecherin des US-Finanzministeriums quittierte dies mit der Warnung, dass Irans Erdöl- und Petrochemiesektor einem erhöhten Sanktionsrisiko ausgesetzt sein könnte.[14]
3. Oktober 2026
Nahe der nördlichen Spitze Omans, wo die Enklave Musandam in die Straße von Hormus hineinragt, wurde laut britischer Schifffahrtsbehörde UKMTO ein weiterer Öltanker angegriffen. Er habe sich weniger als acht Kilometer von der Küste entfernt befunden und sei auf der Backbordseite nach Angaben des Kapitäns von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Die Besatzung habe sich danach in Sicherheit befunden.[11][15]
4. Oktober 2026
Der Sprecher des iranischen Parlaments, Ghalibaf, bekräftigte, dass sein Land die Straße von Hormus nur öffnen würde, wenn sieben Bedingungen aus dem Interimsabkommen mit den USA vom Juni 2026 erfüllt würden.[15] Den Forderungskatalog sandte die iranische Regierung nach eigenen Angaben über den Vermittlerstaat Katar an die US-Regierung. Die Zeit des Abwartens und Diktierens einseitiger Forderungen sei abgelaufen.[16]
Laut der britischen Schifffahrtsbehörde UKMTO wurde in der Meerenge ein weiterer Öltanker von einem unbekannten Geschoss getroffen. Der Maschinenraum sei beschädigt worden; die Besatzung sei in Sicherheit, Umweltschäden seien nicht berichtet worden.[17]
5. Oktober 2026
Die US-Luftwaffe verlegte nach Angaben des Pentagon aus Sicherheitsgründen zwölf strategische Langstreckenbomber vom Typ B-1 von dem britischen Luftwaffenstützpunkt der RAF in Fairford wieder an ihre Heimatstützpunkte in den Vereinigten Staaten. Vom Vereinigten Königreich flogen sie in den letzten Monaten auch Einsätze gegen den Iran. Beobachter sahen einen Zusammenhang mit aufgedeckten Anschlagsplänen auf den Stützpunkt wenige Tage zuvor, die laut dem britischen Premierminister Andy Burnham in Zusammenhang mit dem Iran gebracht wurden.[18][19] Zuvor hatte die New York Times berichtet, dass neue Drohungen gegen die Militärbasis der Grund für den überraschenden Abzug der Bomber seien. Ein US-Regierungsvertreter sprach von einer „neuen Bedrohung“. US-Außenminister Marco Rubio dementierte jedoch einen Zusammenhang der Verlegung mit den neuen Terrordrohungen.[20] Das Wall Street Journal berichtete dagegen davon, dass es dringende Warnungen vor einem potenziellen komplexen Angriff im Auftrag der iranischen Revolutionsgarden gegeben habe. Der geplante Angriff sei demnach Teil eines vielschichtigen iranischen Komplotts gewesen, der darauf abzielte, die Flugzeuge anzugreifen und Personal auf dem Stützpunkt RAF Fairford zu töten, darunter auch US-Piloten. Das Nachrichtenportal Axios berief sich darauf, dass US-Beamte angegeben hätten, dass Geheimdienstinformationen auf einen möglichen iranischen Angriff mit Kampfdrohnen hingedeutet hätten. US-Präsident Donald Trump widersprach Rubio und sagte vor Journalisten, dass die Menschen, die hinter der Bedrohung steckten, vermutlich in Verbindung mit dem Iran stehen würden. Die Frage nach der Bedrohung durch vom Iran nach Großbritannien gebrachte Kampfdrohnen wollte er jedoch nicht bestätigen. Wenn der Iran das getan hätte, dann würde er jedoch einen hohen Preis dafür zahlen.[21][22]
Der Präsident von Saudi Aramco, Amin H. Nasser, warnte auf einer Energiekonferenz in London davor, dass die Rohöl- und Kraftstoffmärkte noch bis zu zwei Jahre angespannt bleiben könnten. Selbst wenn alle wichtigen Handelsrouten geöffnet würden, könnte das Wiederauffüllen der angezapften strategischen Ölreserven so lange dauern.[23]
Die Regierungstruppen des Jemen behaupteten, mit der Hilfe von Saudi-Arabien die zuvor von den Huthi eroberte Meerenge Bab al-Mandab zum Roten Meer und zum Suezkanal wieder unter ihre Kontrolle gebracht zu haben. Sie hätten nach Angaben des jemenitischen Informationsministers Muammar al-Erjani Schlüsselpositionen im Gebiet um die Stadt Dhubab sowie den Flughafen der Stadt eingenommen. Dies wurde jedoch von den Huthi dementiert. Anderenorts waren die Huthi auf dem Vormarsch und erzielten ihrerseits Geländegewinne nahe der Stadt Taʿizz im Südwesten des Landes.[24][25] Gemäß den Berichten nahmen die Regierungstruppen neben der Stadt Dhuhab nördlich der Meerenge die Städte Bab und Hadeid wieder ein. Zeugen berichteten, dass sie gesehen hätten, wie Panzer der Regierungstruppen in den Städten eingerückt seien.[26] Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz reagierte auf diese Meldungen zurückhaltend und hielt sie höchstens für einen Grund zu vorsichtigem Optimismus.[27]
Der Präsident des Iran, Massud Peseschkian, bezeichnete gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur IRNA Verhandlungen mit den USA als „sinnlos“, da diese jeweils nach Gesprächen den Iran dreimal angegriffen hätten. Dies zeige, dass sie keinen Dialog anstrebten, sondern die Islamische Republik zerstören wollten.[28]
Nach Angeben der britischen Schifffahrtsbehörde UKMTO wurde in der Straße von Hormus ein weiterer Öltanker beschossen. Er sei von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen. Informationen über Verletzte gab es nach Angaben der Behörde nicht.[29]
6. Oktober 2026
Nach Angaben von Journalisten der Nachrichtenagentur AFP gab es am Vortag und erneut am Vorabend in der saudischen Hauptstadt Riad eine Serie von lauten Explosionen. Die Huthi erklärten, den internationalen Flughafen von Riad, eine Raffinerie des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco sowie mehrere weitere Ziele in dem Königreich angegriffen zu haben.[30]
Aufgrund von Sorgen über die Lage im Nahen Osten verteuerten sich die Nordseesorte Brent und das US-Leichtöl WTI jeweils um 0,7 Prozent auf 100,99 beziehungsweise 90,05 US-Dollar je Barrel. Die Anleger befürchten angesichts der stockenden Gespräche zwischen den USA und Iran Engpässe. Sorgen bereiteten zudem die Angriffe der Huthi im Jemen auf Ziele in Saudi-Arabien.[31] Nachdem Medien zunächst berichteten, es seien wieder Anlagen von Saudi Aramco attackiert worden und die Ost-West-Pipeline habe nach schweren Beschädigungen der Pumpstation bei Churais infolge eines Angriffes vom 4. Oktober erneut stillgelegt werden müssen,[32] hieß es später, die Leitung sei intakt und erreichte am 6. Oktober sogar eine vorläufige Rekord-Förderleistung von 5,8 Millionen Barrel Rohöl pro Tag, was einem stärkeren Anstieg der Ölpreise entgegenwirkte.[33]
Der Konflikt im Jemen bedroht nach Ansicht von Beobachtern die Weltwirtschaft. Grund ist, dass die Meerenge Bab al-Mandab eine wichtige Route für saudische Ölexporte ist. Die Türkei und Pakistan kündigten an, Bodentruppen nach Saudi-Arabien zu schicken, um das Land bei der Verteidigung gegen die Huthi zu unterstützen. Unklar war zudem, wie erfolgreich die Regierungstruppen des Jemen gegen die Huthi vorgehen können.[34]
7. Oktober 2026
Nach Angeben der britischen Schifffahrtsbehörde UKMTO wurde im Persischen Golf nördlich von Katar erneut ein Öltanker beschossen. Das Schiff wurde nach diesen Berichten etwa 90 Kilometer nördlich der Stadt Madīnat asch-Schamāl von mehreren Geschossen getroffen. Es seien Opfer gemeldet worden. Ob es sich bei ihnen aber um Tote oder Verletzte handelte, wurde nicht mitgeteilt.[35]
8. Oktober 2026
Der Ölpreis stieg wegen der Medienberichte über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran deutlich um zuletzt 2,26 Prozent auf 102,56 US-Dollar für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent an.[36] Die europäischen Gasölpreise, welche für die Preise von Diesel und Heizöl ausschlaggebend sind, machten hingegen innerhalb von zwei Tagen einen Sprung um fast 100 Euro pro Tonne nach oben.[37] Aus dem Weißen Haus habe es Anforderungen an das US-Verteidigungsministerium im Pentagon gegeben, Optionen für Angriffe auf den Iran auszuarbeiten, die noch vor den US-Zwischenwahlen am 3. November 2026 ausgeführt werden könnten. Das Magazin The Atlantic berief sich dabei auf zwei Regierungsvertreter. Dies widersprach den Erwartungen, dass US-Präsident Donald Trump eine erneute Eskalation des Konflikts mit dem Iran vor den anstehenden Zwischenwahlen vermeiden würde. Über den Umfang und die Ziele möglicher Angriffe sowie darüber, ob die Regierung die Pläne tatsächlich umsetzen würde, werde noch beraten.[38]
Nach einem Bericht des Congressional Research Service für den US-Kongress von Anfang Oktober 2026 wurden bis dahin 81 US-Fluggeräte zerstört oder beschädigt.[39] Im Mai listete man nur 42 zerstörte oder beschädigte Luftfahrzeuge auf. Dabei sind insbesondere Drohnen betroffen. Es gingen 45 MQ-9 Reaper, drei MQ-1 und eine MQ-4C Triton als Totalverlust verloren. Neben anderen Flugzeugen und Hubschraubern waren auch zwanzig F-15E Strike Eagle, fünf KC-135 Stratotanker, vier AH-6 Little Bird und eine E-3G Sentry in der Verluststatistik aufgeführt.[39][40]
Der Transport von Erdöl durch die Straße von Hormus habe etwa bis auf das Vorkriegsniveau zugenommen, allerdings auch die Anzahl der Angriffe auf Schiffe, die die Meerenge passieren würden. Das für die Region zuständige US-Regionalkommando CENTCOM teilte mit, dass die Meerenge eindeutig durch die USA kontrolliert würde. Den Anstieg der Energielieferungen seit Ende Juli führten Experten unter anderem auf einen Ausbau einer sogenannten „Shuttle-Flotte“ zurück, die durch die US-Marine geschützt Erdöl von Verladestationen im Persischen Golf zu außerhalb der Straße von Hormus liegenden Tankern bringen. Die Umladungen von kleinen Schiffen auf im Golf von Oman wartende, große Tanker sowie inzwischen horrende Versicherungssummen erhöhten die Frachtkosten für die transportierten Brennstoffe jedoch erheblich.[41] Beispielsweise stieg der Preis für den Transport eines Barrels (= 159 Liter) Rohöl von den Ölfeldern in Abqaiq in Saudi-Arabien nach Rotterdam von 2 US-Dollar im Jahr 2025 auf aktuell über 35 US-Dollar.[42] Preistreibend ist auch ein Mangel an Tankern. Die Zahl der Reeder, die es riskieren, in das Kriegsgebiet noch hineinzufahren, ist begrenzt bzw. verlangen sie dann extrem erhöhte Preise. Dazu kommen teils lange Wartezeiten der Schiffe auf eine Beladung. Da die beladenen Tanker oft große Umwege fahren, dauert es länger, bis sie für den nächsten Transportauftrag zur Verfügung stehen. Auch die zeit- und kostenaufwendigen Schiff-zu-Schiff-Umladungen im Golf von Oman binden Transportkapazität.[43][44]
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten die Meerenge nach wie vor für geschlossen.[45] Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi prüft die iranische Regierung derzeit eine Antwort aus den USA auf den zuletzt von Iran vorgelegten Plan zur Öffnung der Straße von Hormus.[46]
US-Präsident Donald Trump erklärte, den Iran vor den Zwischenwahlen in den USA am 3. November 2026 nicht mehr angreifen zu wollen. Seinen Angaben nach würden derzeit „konstruktive Gespräche“ mit dem Iran geführt.[47] Ob letzteres stimmt, ließ sich jedoch nicht unabhängig überprüfen.[48]
9. Oktober 2026
Nach der Aussage des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian könne eine Friedenslösung im Irankrieg nur ohne „Druck und Drohungen“ erzielt werden. Er sagte: „Verhandlungen im Schatten von Gewalt sind keine Verhandlungen, sondern Auferlegung und Zwang.“ Ein Dialog könne nur erfolgreich sein, wenn er „auf gegenseitigem Respekt und gegenseitigen Verpflichtungen beruht und ohne Druck oder Drohungen“ stattfinde.[49]
Nach eigenen Angaben haben die iranischen Revolutionsgarden einen Flüssiggastanker NV Sunshine angegriffen. Das Schiff sei in der Straße von Hormus beschossen worden. Es befand sich dem Bericht zufolge auf einem südlichen Schifffahrtskorridor nahe der omanischen Küste, der in den vergangenen Monaten von der US-Marine geschützt wurde.[50][51]
10. Oktober 2026
Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) meldete erneut einen Angriff auf einen Tanker. Das Schiff sei nach Angaben des Kapitäns von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Daraufhin sei ein Feuer ausgebrochen, die Besatzung sei den Angaben nach aber in Sicherheit aber das Ausmaß der Schäden sei noch unklar. Wer für die Attacke verantwortlich war, sei auch dieses Mal noch ungewiss.[52][53]
US-Präsident Donald Trump versuchte von den Auswirkungen des Irankrieges in den USA, wie etwa gestiegenen Treibstoffpreisen und der verfahrenen Situation in der Straße von Hormus, mit der Bereitstellung von insgesamt mehreren Millionen Tonnen Dieselkraftstoff durch Russland für die USA und den Weltmarkt über einen Deal mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor den Zwischenwahlen in den USA am 3. November 2026 abzulenken. Fachleute bezweifelten, dass diese populistische Maßnahme Trumps tatsächlich Preissenkungen an den Zapfsäulen bringt, da die von Russland zugesagte sofortige Lieferung von zunächst 300.000 Tonnen Diesel den Bedarf der USA gerade mal für etwas mehr als 14 Stunden decken würde. Auch gibt es Bedenken, dass Russland diese Zusagen aufgrund der zahlreichen ausgefallenen Raffinerien sowie des Treibstoffmangels im eigenen Land einhalten kann.[54] Das Finanzministerium der Vereinigten Staaten setzte die Sanktionen gegen russischen Diesel bis zum 7. April 2027 außer Kraft. Trump machte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für die Preissteigerungen bei Dieselkraftstoff in den USA verantwortlich, da die Ukraine russische Raffinerien angreifen würde.[55][56]
Bei einem Angriff der vermutlich von den mit dem Iran verbündeten Huthi mit einer Rakete auf den Flughafen von Riad durchgeführt wurde, kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben. Außerdem meldeten die saudischen Behörden mindestens 309 Verletzte, von denen einige in Lebensgefahr schwebten. Getroffen wurde das Gate 401 am Inlandsflugterminal. Under den Todesopfern befanden sich vier Menschen aus Saudi-Arabien, zwei aus Bangladesch und jeweils eine Person aus den USA, Ägypten, Jordanien, Syrien sowie aus dem Sudan und den palästinensischen Gebieten. US-Präsident Donald Trump erwog offenbar, Saudi-Arabien im Kampf gegen die Huthis zu unterstützen, was er bisher ausgeschlossen hatte.[57][58] Dazu würde die US-Regierung „sehr schnell“ eine Entscheidung treffen.[59]
11. Oktober 2026
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) teilte mit, dass die US-Streitkräfte im Golf von Oman das unter der Flagge Panamas fahrende Frachtschiff M/V Ocean Molica außer Betrieb gesetzt hätten. Es sei aus einem iranischen Hafen ausgelaufen und habe versucht, die Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen. Ein US-Kampfflugzeug habe das Heck des unter der Flagge Panamas fahrenden Schiffes mit Präzisionsmunition getroffen und den Antrieb lahmgelegt. Die Besatzung sei nicht zu Schaden gekommen.[60][61]
Ob Trumps Darstellung stimmt, dass die USA produktive Gespräche mit dem Iran führen und keine Angriffe vor den nächsten Wahlen durchführen würde, ließ sich nach wie vor nicht unabhängig klären. Mehrere frühere Aussagen Trumps zu Angriffen hatten sich immer wieder als falsch erwiesen. Mehrfach führten die USA Angriffe durch, während Verhandlungen mit dem Iran in Gang waren oder unmittelbar geplant waren. Der Krieg und die monatlichen Kosten von drei Milliarden US-Dollar waren zu einem zentralen Thema im US-Wahlkampf geworden. Auch die hohen Kraftstoffpreise setzen Trumps Republikanische Partei unter Druck und gefährden ihre Mehrheit im US-Kongress. Trump erklärte mehrfach, dass er nach den Wahlen einen deutlichen Rückgang der Ölpreise erwarte. Worauf er seine Prognose stützt, war jedoch unklar.[48][53] Abgeordnete des US-Parlamentes kündigten an, die Lieferung von russischem Diesel in die USA blockieren zu wollen. Dafür gebe es Fürsprecher sowohl auf demokratischer als auch auf republikanischer Seite.[62]
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi prangerte bei einer Konferenz in Teheran mit dem Namen Ökozid die Umweltfolgen an, die durch die israelisch-amerikanischen Angriffe im Krieg gegen sein Land entstanden seien. Er sagte: „Die Zerstörung von Wasser- und Bodenressourcen, Luftverschmutzung, die Vernichtung der Vegetation und der Ökosysteme [...] gehören zu den Folgen, die noch Jahre und sogar Jahrzehnte nach dem Ende der Kampfhandlungen andauern können.“[63]
Nach Angaben der britischen Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) wurde ein weiterer Tanker in der Straße von Hormus beschossen. Das Schiff sei von einem unidentifizierten Projektil getroffen worden. Auch iranische Medien berichteten über einen Vorfall in der Meerenge. Die Besatzung sei in Sicherheit. Weitere Angaben zu diesem Vorfall gab es nicht.[64]
12. Oktober 2026
Die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO zählte mit Stand vom 12. Oktober bisher 165 Vorfälle im Bereich Rotes Meer, Persischer Golf und in den Gewässern im Südosten der Arabischen Halbinsel.[65] Die Marine der iranischen Revolutionsgarden kündigte an, jedes Schiff, das ohne Transpondersignal in der Straße von Hormus angetroffen werde, als feindlich zu betrachten und anzugreifen. Sie konzentrierte sich hierbei in der letzten Zeit besonders auf den südlichen Teil der Wasserstraße nahe der omanischen Küste, den bislang viele Schiffe unter dem Schutz der US-Marine und im „Dunkelmodus“, das heißt, ohne das von größeren Schiffen verpflichtend auszusendende Transpondersignal, unbeschadet passierten.[66]
Angesichts der sich erholenden Ölexporte aus der Golfregion führten Energiemarktbeobachter die dennoch anhaltend hohen Ölpreise inzwischen weniger auf ein Angebotsdefizit an Rohöl, sondern eher auf einen Mangel an Tankern und sicheren Transportwegen zurück.[67] Aufgrund der großteils aufgebrauchten globalen Ölreserven ist auch anzunehmen, dass erneute Versorgungsunterbrechungen bei Weitem nicht mehr so gut wie im bisherigen Verlauf des Krieges ausgeglichen werden können und entsprechende Preisspitzen zur Folge haben werden.[68]
Der Energieminister von Saudi-Arabien sprach im Bezug auf die Angriffe der Huthi auf sein Land von ernsten Vorfällen und kündigte eine ernste Reaktion an.[69]
Der Iran gab an, die letzte Antwort der USA auf den iranischen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus weiterhin zu prüfen. Erst danach werde man über Vermittler der US-Regierung eine Antwort darauf zukommen lassen. Der Nachrichtenaustausche gehe jedoch weiter, Details dazu wurden jedoch nicht genannt.[70]
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, zum dritten Mal innerhalb von zwei Tagen einen Öltanker angegriffen zu haben. Der Angriff sei in der Straße von Hormus erfolgt. Der Supertanker habe sein Transpondersignal abgeschaltet. In den letzten Tagen intensivierten die iranischen Streitkräfte ihre Angriffe. Angegriffen werden in der Regel Tankschiffe und Frachter, die sich auf einer südlichen Route nahe der omanischen Küste befinden, wo Handelsschiffe seit mehreren Monaten von der US-Marine begleitet werden, um den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder zu ermöglichen. Der Iran betrachtet diese südliche Route als „illegal“ und fordert die Passage entlang der iranischen Küste.[71]
13. Oktober 2026
Eine der größten Reedereien der Welt, die japanische Mitsui OSK, rechnete nicht mit einer Normalisierung der Bedingungen in der Straße von Hormus im Jahr 2026 und lehnte es aufgrund der gefährlichen Lage weiterhin ab, mit ihren Supertankern in den Persischen Golf zu fahren. Japan bezog sein Öl aus dem Nahen Osten in den letzten Monaten über Shuttle-Tanker, deren Ladung vor der indischen Küste oder in südostasiatischen Gewässern übernommen wurde.[72][73]
Nach den Angaben der Denkfabrik Institute for the Study of War in Washington nimmt der Iran zunehmend kleinere Shuttle-Schiffe ins Visier, die in und nahe der Straße von Hormus Öl auf größere Schiffe umladen. Die iranische Regierung wolle damit die Möglichkeiten einschränken, Öl durch die Meerenge zu transportieren. Der Iran würde beabsichtigen, Schiffe zu bedrohen, die in der Gegend Öl auf von Iran nicht genehmigten Routen transportieren und würde dafür Raketen weiterentwickeln.[74]
Einzelnachweise
- ↑ Iran begrüßt US-Abzug aus dem Irak. In: ZDFheute (online). 1. Oktober 2026, abgerufen am 1. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 1. Oktober 2026, 11:02 Uhr).
- ↑ Ölpreise schwanken weiterhin wegen Nahostkonflikt. In: ZDFheute (online). 1. Oktober 2026, abgerufen am 1. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 1. Oktober 2026, 10:46 Uhr).
- ↑ Josef Weichslberger: Heizöl-Markt aktuell: Benzin und Destillate bleiben knapp - Heizölpreise starten wenig verändert. In: fastenergy.de. FastEnergy, 1. Oktober 2026, abgerufen am 1. Oktober 2026 (Stand: 1. Oktober 2026, 8:30 Uhr).
- ↑ Russland verlängert Exportverbot für Diesel bis Ende Oktober. Salzburger Nachrichten, 30. September 2026, abgerufen am 1. Oktober 2026 (Stand: 30. September 2026, 10:55 Uhr).
- ↑ Charles Kennedy: China Halts October Fuel Exports as Global Diesel Crunch Deepens. In: oilprice.com. 1. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 1. Oktober 2026, 3:40 AM CDT).
- ↑ Charles Kennedy: U.S. Threatens Diesel Export Ban Unless Europe Releases Stockpiles. In: oilprice.com. 1. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 1. Oktober 2026, 9:00 AM CDT).
- ↑ Straße von Hormus: Tanker von Geschoss getroffen. In: ZDFheute (online). 1. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 1. Oktober 2026, 23:31 Uhr).
- ↑ Irankrieg: USA schicken offenbar weiteren Flugzeugträger nach Nahost. Die USA entsenden Berichten zufolge einen weiteren Flugzeugträger in den Nahen Osten. Das schürt Spekulationen über einen neuen Angriff auf Iran. Unklar ist, ob die »Theodore Roosevelt« Verstärkung oder Ablösung ist. In: Der Spiegel (online). 2. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (Stand: 2. Oktober 2026, 11:16 Uhr).
- ↑ Britische Behörde: Erneut Tanker in Straße von Hormus von Geschoss getroffen. In: ZDFheute (online). 2. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 2. Oktober 2026, 19:48 Uhr).
- ↑ Irina Slav: Emergency Oil Releases Risk Draining the World’s Last Supply Cushion. In: oilprice.com. 10. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 10. Oktober 2026, 6:00 PM CDT).
- 1 2 Umkämpfte Meerenge: Projektile treffen Tanker vor Oman. In der für den weltweiten Energiehandel wichtigen Straße von Hormus sind zuletzt regelmäßig Schiffe angegriffen worden. Nun haben Geschosse einen Rohöltanker getroffen, nahe der Nordspitze Omans. In: Der Spiegel (online). 3. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (Stand: 3. Oktober 2026, 9:17 Uhr).
- ↑ Folgen des Iran-Kriegs: Expertin: G7-Reserven senken Spritpreise nur kurzfristig. Die G7 wollen angesichts steigender Kraftstoffpreise Öl- und Dieselreserven freigeben. Eine IW-Ökonomin warnt jedoch, die Maßnahme werde die Preise nur kurzfristig dämpfen. In: ZDFheute (online). 3. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (Stand: 3. Oktober 2026, 3:22 Uhr).
- ↑ Iran-Krieg treibt Inflation im Euroraum auf Drei-Jahres-Hoch. In: ZDFheute (online). 2. Oktober 2026, abgerufen am 3. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 2. Oktober 2026, 11:51 Uhr).
- ↑ RFE/RL staff: Iranian Oil Starts Flowing to Tajikistan Despite U.S. Sanctions Risk. In: oilprice.com. 2. Oktober 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 2. Oktober 2026, 2:00 PM CDT).
- 1 2 Blockierte Meerenge: Iran öffnet Straße von Hormus erst nach Erfüllung des Interimsabkommens. Im Gezerre um die Öffnung der Straße von Hormus hat Iran seine Bedingungen bekräftigt. In der Meerenge wurde erneut ein Öltanker beschossen. In: Der Spiegel (online). 4. Oktober 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026 (Stand: 4. Oktober 2026, 13:09 Uhr).
- ↑ Iran knüpft Öffnung von Hormus an sieben Vorbedingungen. In: ZDFheute (online). 4. Oktober 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 4. Oktober 2026, 11:07 Uhr).
- ↑ Tanker in der Straße von Hormus durch Geschoss beschädigt. In: ZDFheute (online). 4. Oktober 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 4. Oktober 2026, 10:27 Uhr).
- ↑ Ermittlungen wegen Terrorverdacht: USA ziehen Bomber von britischem Stützpunkt ab. Washington hat seine Langstreckenbomber vom britischen Militärstützpunkt Fairford zurückbeordert - aus Sicherheitsgründen, wie das Pentagon erklärte. Vor einer Woche waren dort Männer wegen möglicher Anschlagspläne festgenommen worden. Tagesschau (ARD), 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Stand: 5. September 2026, 3:56 Uhr).
- ↑ USA ziehen B-1-Bomber nach Terrorverdacht aus Großbritannien ab. In: ZDFheute (online). 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 5. Oktober 2026, 1:55 Uhr).
- ↑ Stützpunkt in Großbritannien: Abzug von US-Bombern aus Fairford – Rubio zieht keine Verbindung zu Bedrohungslage. Der US-Außenminister hat Berichte über neue Drohungen gegen den Stützpunkt Fairford zurückgewiesen. Die Verlegung von Flugzeugen sei nichts Ungewöhnliches. Neu sei nur das öffentliche Interesse. In: Der Spiegel (online). 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Stand: 5. Oktober 2026, 17:58 Uhr).
- ↑ Trump widerspricht damit Rubio: USA ziehen Bomber aus Großbritannien ab – aus Angst vor iranischem Angriff. Web.de, 6. Oktober 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Stand: 6. Oktober 2026, 5:36 Uhr).
- ↑ Medienbericht: Bomberabzug wegen Gefahr iranischen Drohnenangriffs. In: ZDFheute (online). 6. Oktober 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 6. Oktober 2026, 1:40 Uhr).
- ↑ Aramco-Chef: Wiederauffüllen der Ölreserven kann zwei Jahre dauern. In: ZDFheute (online). 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 5. Oktober 2026, 14:44 Uhr).
- ↑ Kämpfe im Jemen: Regierungstruppen melden Kontrolle über Meerenge. Lange war die Huthi-Miliz im Jemen auf dem Vormarsch, jetzt schlagen die Regierungstruppen zurück. Unterstützt von Saudi-Arabien konnten sie offenbar die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab unter Kontrolle bringen. Tagesschau (ARD), 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Stand: 5. September 2026, 18:24 Uhr).
- ↑ Meerenge Bab al-Mandab: Jemens Streitkräfte melden Erfolge. In: ZDFheute (online). 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 5. Oktober 2026, 14:54 Uhr).
- ↑ Bericht: Regierungstruppen erobern Gebiete im Jemen zurück. In: ZDFheute (online). 6. Oktober 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 6. Oktober 2026, 6:40 Uhr).
- ↑ Merz nur "vorsichtig optimistisch" nach Erfolgsmeldungen zu Bab al-Mandab. In: ZDFheute (online). 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 5. Oktober 2026, 19:10 Uhr).
- ↑ Iranischer Präsident nennt Verhandlungen mit den USA "sinnlos". In: ZDFheute (online). 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 5. Oktober 2026, 22:52 Uhr).
- ↑ Erneut Angriffe auf Schiffe in Straße von Hormus. In: ZDFheute (online). 5. Oktober 2026, abgerufen am 5. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 5. Oktober 2026, 23:39 Uhr).
- ↑ Explosionen in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad. In: ZDFheute (online). 6. Oktober 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 6. Oktober 2026, 1:22 Uhr).
- ↑ Ölpreis steigt erneut: Engpässe wegen Lage in Nahost befürchtet. In: ZDFheute (online). 6. Oktober 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 6. Oktober 2026, 8:29 Uhr).
- ↑ Iran-Krieg: Ölbranche warnt vor zäher Erholung. In: orf.at. ORF, 5. Oktober 2026, abgerufen am 7. Oktober 2026 (Stand: 5. Oktober 2026, 21:26 Uhr).
- ↑ Ölpreise geraten deutlich unter Druck. Deutsche Börse, 6. Oktober 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026 (Stand: 6. Oktober 2026, 15:47:13 Uhr).
- ↑ Jemen-Konflikt bedroht Weltwirtschaft. In: ZDFheute (online). 6. Oktober 2026, abgerufen am 7. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 6. Oktober 2026, 18:27 Uhr).
- ↑ Bericht: Angriff auf Tanker mitten im Persischen Golf. In: ZDFheute (online). 8. Oktober 2026, abgerufen am 8. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 8. Oktober 2026, 0:18 Uhr).
- ↑ Iran-Krieg: Ölpreise ziehen wieder deutlich an. In: ZDFheute (online). 8. Oktober 2026, abgerufen am 8. Oktober 2026 (Liveblog „Schlagzeilen-Ticker“ vom 8. Oktober 2026, 9:55 Uhr).
- ↑ Aktuelle Rohölpreise (Brent & WTI) und Gasölpreise. Abgerufen am 8. Oktober 2026.
- ↑ Berichte über neue Angriffsvorbereitungen: Ölpreis zieht an. In: ZDFheute (online). 8. Oktober 2026, abgerufen am 8. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 8. Oktober 2026, 10:14 Uhr).
- 1 2 U.S. Aircraft Combat Losses in Operation Epic Fury: Considerations for Congress. In: Every Congressional Research Service Report.com. American Governance Institute, 5. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch): „Listed…are 81 fixed-wing or rotary-wing aircraft, including uncrewed aircraft systems“
- ↑ Tobias Utz: Schwere Verluste: Stark beschädigte US-Flugzeuge und Drohnen im Iran-Krieg. In: fr.de. Frankfurter Rundschau, 8. Oktober 2026, abgerufen am 8. Oktober 2026 (Stnd: 8 Oktober 2026, 18:22 Uhr).
- ↑ Ölmarkt und Rohölpreise - TECSON-Ölmarktbericht vom 7. Oktober 2026. Abgerufen am 8. Oktober 2026.
- ↑ Tsvetana Paraskova: World’s Top Crude Trader Isn’t Ruling Out $200 Oil Just Yet. In: oilprice.com. 8. Oktober 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 8. Oktober 2026, 7:00 PM CDT).
- ↑ Tsvetana Paraskova: World’s Top Crude Trader Isn’t Ruling Out $200 Oil Just Yet. In: oilprice.com. 8. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 8. Oktober 2026, 7:00 PM CDT).
- ↑ Irina Slav: Brent Holds Above $100 as Hormuz Tanker Traffic Hits Two-Month Low. In: oilprice.com. 9. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 9. Oktober 2026, 12:03 AM CDT).
- ↑ Wer kontrolliert gerade die Meerenge?: Straße von Hormus: Öl-Transporte und Angriffe nehmen zu. Es fließt wohl wieder mehr Öl durch die Straße von Hormus. Gleichzeitig nehmen Angriffe auf Schiffe zu. Iran wie auch die USA bekräftigen ihr Vorgehen im Ringen um die Meerenge. In: ZDFheute (online). 8. Oktober 2026, abgerufen am 8. Oktober 2026 (Stand: 8. Oktober 2026, 9:29 Uhr).
- ↑ Iran: US-Verhandlungsposition wird derzeit geprüft. In: ZDFheute (online). 8. Oktober 2026, abgerufen am 8. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 8. Oktober 2026, 15:28 Uhr).
- ↑ Trump: Keine Angriffe auf Iran bis zu Midterms im November. In: ZDFheute (online). 8. Oktober 2026, abgerufen am 8. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 8. Oktober 2026, 18:54 Uhr).
- 1 2 Am 3. November: Trump schließt Angriff auf Iran vor Kongresswahlen aus. Der Flugzeugträger »USS Abraham Lincoln« war monatelang im Einsatz, auch gegen Iran. Nun ist die Crew wieder zurück in den USA, wo der Wahlkampf tobt. Und Donald Trump gibt ein Versprechen ab. In: Der Spiegel (online). 9. Oktober 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026 (Stand: 09. Oktober 2026, 8:22 Uhr).
- ↑ Irans Präsident: Frieden nur "ohne Druck und Drohungen". In: ZDFheute (online). 9. Oktober 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 9. Oktober 2026, 14:49 Uhr).
- ↑ Iran reklamiert Angriff auf Tankschiff für sich. In: ZDFheute (online). 9. Oktober 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 9. Oktober 2026, 16:18 Uhr).
- ↑ Liveblog Irankrieg: Iran: Haben Flüssiggastanker in Straße von Hormus beschossen |. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Oktober 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026.
- ↑ Behörde: Erneut Angriff auf Tanker in Straße von Hormus. In: ZDFheute (online). 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 11. Oktober 2026, 1:10 Uhr).
- 1 2 Umkämpfte Handelsroute: Geschoss setzt Öltanker in Straße von Hormus in Brand. Wieder ist ein Handelsschiff in der Straße von Hormus attackiert worden. Dabei brach Feuer aus, die Crew ist ersten Angaben zufolge aber in Sicherheit. In: Der Spiegel (online). 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Stand: 11. Oktober 2026, 8:47 Uhr).
- ↑ ORF at/Agenturen red: Expertin: Trump-Putin-Deal verbilligt Diesel nicht. Österreichischer Rundfunk, 10. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (österreichisches Deutsch).
- ↑ "Möchte Präsident Putin danken": Trump: Russland wird Diesel an USA und Weltmarkt liefern. US-Präsident Donald Trump setzt im Kampf gegen die hohen Treibstoffpreise vor den Midterms auf eine überraschende Kooperation mit Moskau und lockert bestehende Sanktionen. In: ZDFheute (online). 9. Oktober 2026, abgerufen am 9. Oktober 2026 (Stand: 9. Oktober 2026, 16:18 Uhr).
- ↑ Vereinbarung mit Putin: Trump kündigt russische Diesel-Lieferungen an. Wegen der hohen Spritpreise steht Trump innenpolitisch unter wachsendem Druck. Nun verkündet der US-Präsident einen Deal mit Russland, der die Lieferung von zunächst 300.000 Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt umfasst. Kiew ist empört. Tagesschau (ARD), 10. Oktober 2026, abgerufen am 10. Oktober 2026 (Stand: 10. September 2026, 4:43 Uhr).
- ↑ Vivian Nereim, Euan Ward: Saudi Arabia’s Riyadh Airport Attacked Again, After Days of Houthi Strikes. In: The New York Times. 10. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, nytimes.com [abgerufen am 11. Oktober 2026] zugriffsbeschränkt).
- ↑ Saudi-Arabien: Viele Tote bei Angriff auf Flughafen in Riad. Etwa 40 Millionen Passagiere nutzen den Flughafen von Riad jedes Jahr. Zuletzt wurde er mehrfach angegriffen. Nun gab es wieder eine Attacke - mindestens zwölf Menschen starben. Der Verdacht richtet sich auf die Huthis. Tagesschau (ARD), 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Stand: 11. September 2026, 9:00 Uhr).
- ↑ Trump: "Sehr schnell" über Unterstützung für Saud-Arabien entscheiden. In: ZDFheute (online). 10. Oktober 2026, abgerufen am 10. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 10. Oktober 2026, 23:30 Uhr).
- ↑ US-Militär setzt Frachtschiff im Golf von Oman außer Gefecht. In: ZDFheute (online). 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 11. Oktober 2026, 3:11 Uhr).
- ↑ Eskalation in Nahost: US-Kampfflugzeug feuert auf Frachtschiff im Golf von Oman. Das US-Militär hat Aufnahmen von einem Angriff auf ein Schiff veröffentlicht. Der Frachter unter panamaischer Flagge habe versucht, die Seeblockade gegen Iran zu durchbrechen. In: Der Spiegel (online). 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Stand: 11. Oktober 2026, 10:50 Uhr).
- ↑ MDR AKTUELL: Ukraine-News: US-Kongress soll Trumps Diesel-Deal blockieren. MDR Aktuell, 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Stand: 11.10.2026, 21:13 Uhr).
- ↑ Irans Außenminister: Krieg hat Folgen für Umwelt. In: ZDFheute (online). 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 11. Oktober 2026, 10:04 Uhr).
- ↑ Erneut Tanker in Straße von Hormus getroffen. In: ZDFheute (online). 11. Oktober 2026, abgerufen am 11. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 11. Oktober 2026, 15:58 Uhr).
- ↑ Recent Incidents. United Kingdom Maritime Trade Operations, 12. Oktober 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Irina Slav: Two More Oil Tankers Attacked Near Strait of Hormuz. In: oilprice.com. 12. Oktober 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 12. Oktober 2026, 12:30 AM CDT).
- ↑ Tsvetana Paraskova: Tanker Rates Soar to Record as Oil Crisis Becomes Shipping Crisis. 10. Oktober 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Tsvetana Paraskova: Depleted Global Stocks Set Higher Floor Under Oil Prices. In: oilprice.com. 7. Oktober 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch, Stand: 7. Oktober 2026, 5:00 PM CDT).
- ↑ Saudi-Arabiens Energieminister kündigt Reaktion auf Huthi-Angriffe an. In: ZDFheute (online). 12. Oktober 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 12. Oktober 2026, 12:04 Uhr).
- ↑ Iran prüft weiterhin US-Reaktion auf Hormus-Vorschlag. In: ZDFheute (online). 12. Oktober 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 12. Oktober 2026, 13:03 Uhr).
- ↑ Eskalation in Nahost: Iran reklamiert Angriff auf Supertanker in Straße von Hormus. Zum dritten Mal innerhalb von zwei Tagen hat Iran offenbar Tanker in der Straße von Hormus angegriffen. Die Trump-Regierung muss derweil die Zahl ihrer toten Soldaten im Nahen Osten nach oben korrigieren. In: Der Spiegel (online). 12. Oktober 2026, abgerufen am 12. Oktober 2026 (Stand: 12. Oktober 2026, 19:42 Uhr).
- ↑ Tsvetana Paraskova: Hormuz Disruptions Could Drag Into Next Year, Japanese Tanker Giant Warns. In: oilprice.com. 3. September 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026 (englisch, Stand: 3. September 2026, 8:00 AM CDT).
- ↑ Japan-controlled tankers return to Middle East after months away. The Japan Times, 13. Oktober 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ US-Experten: Iran greift zunehmend kleinere Transporter an. In: ZDFheute (online). 13. Oktober 2026, abgerufen am 13. Oktober 2026 (Liveblog „US-Angriff auf Iran“ vom 13. Oktober 2026, 21:11 Uhr).