Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe des BSH

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Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg betreibt neben zwei reinen Vermessungsschiffen drei Spezialschiffe, die als Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffe (VWFS) eingesetzt werden:

Eigner der Schiffe ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Das VWFS Atair von 1987 soll im Jahr 2020 durch ein neues Schiff, voraussichtlich gleichen Namens, ersetzt werden. Der Auftrag zum Bau des neuen Schiffes ging im Dezember 2016 an die Fassmer-Werft, dafür sind 114 Millionen Euro vorgesehen. Das mit 74 Metern Länge und 17 Metern Breite bei einem Tiefgang von etwa 5 Metern wird dann das größte Schiff des BSH sein. Das mit einem LNG-Antrieb ausgestattete Schiff wird neben der Besatzung von 18 Personen Platz für 15 Wissenschaftler bieten.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Binder: Erstes Forschungsschiff mit LNG-Antrieb. In: Täglicher Hafenbericht vom 16. Dezember 2016, S. 1+3