Versbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen von Versbach
Wappen von Würzburg
Versbach
Bezirk von Würzburg
Altstadt Dürrbachtal Frauenland Grombühl Heidingsfeld Heuchelhof Lengfeld Lindleinsmühle Rottenbauer Sanderau Steinbachtal Versbach ZellerauLage Versbachs in Würzburg
Über dieses Bild
Koordinaten 49° 49′ 13″ N, 9° 57′ 44″ OKoordinaten: 49° 49′ 13″ N, 9° 57′ 44″ O.
Höhe 201 m ü. NHN
Fläche 9,81 km²
Einwohner 7306 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 745 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1978
Postleitzahl 97078
Vorwahl 0931
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B19
Bus 12, 21, 24, 45
Quelle: Würzburg.de

Versbach ist ein Stadtbezirk und gleichzeitig ein Stadtteil der Stadt Würzburg mit etwa 7000 Einwohnern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner Tallage und der hoch gelegenen Felder war Versbach einst eine landwirtschaftlich geprägte Kleingemeinde. Durch die Pleichach waren Fischfang und das Transportwesen weitere Grundpfeiler für die frühe Blüte Versbachs.

Mit der Errichtung einer Kirche auf einer altgermanischen Kult- und Opferstätte, der Heide, wurde Versbach christianisiert.

Wegen seines ländlichen Charakters und der Nähe zu Würzburg, wurde das Pfarrdorf Versbach immer beliebter bei Natur- und Geisteswissenschaftlern der Würzburger Universität. Seine erste moderne Wasserleitung[1] erhielt Versbach 1903.

Beim Bomber-Angriff der Alliierten auf Würzburg am 16. März 1945 wurde Versbach von den Bomben verschont. Bei den folgenden Tagesangriffen wurde jedoch auch Versbach am 26. März 1945 bombardiert, wobei sieben Einwohner starben und unter anderem 150 Häuser beschädigt wurden und auch die 1909 gebaute Schule zum Teil zerstört wurde. Im Schuljahr 1947/48 wurden in der Versbacher Schule wieder 512 Schüler unterrichtet.[2]

Im Juli 1952 erteilte das Bayerische Staatsministerium des Innern die Zustimmung zur Führung des Wappens mit dem Löwenkopf. Zum 1. Januar 1978 wurde Versbach von Würzburg zwangseingemeindet, die Stadt Würzburg versprach im Gegenzug die Anbindung an die Stadt über eine Straßenbahn, die jedoch bis heute nicht realisiert wurde.[3]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: Katholischer Kindergarten St. Jakobus mit vier Gruppen, evangelisch-lutherischer Kindergarten „Willa Wichtel“ mit drei Gruppen.
  • Schule: Grundschule „Volksschule Versbach“ mit vier doppelzügigen Jahrgangsstufen
  • Realschule: Wolffskeelrealschule mit sechs Jahrgangsstufen

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Versbach

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christina Bergerhausen: Versbach. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1194–1219 und 1375–1379.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1225–1247; hier: S. 1234.
  2. Sybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. 2007, S. 1235 und 1240 f.
  3. [1]www.pro-versbach.de