Verteidigungslinie

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Eine Fotografie eines Schützengrabens.
Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz.

Als Verteidigungslinie bezeichnet man im militärischen Sprachgebrauch eine Kette von Truppenansammlungen und Verteidigungsanlagen, meistens mit dem Zweck Objekte von strategischem Wert zu schützen.

Der Begriff kann zum einen einzelne Defensivstellungen bezeichnen, die beispielsweise nur aus einigen Bunkern bestehen und von einem einzigen Zug besetzt sind, zum anderen auch Netzwerke aus verschiedenen Abwehranlagen die zur Verteidigung größerer Gebiete bestimmt sind. Berühmte Beispiele dafür sind die Maginot-Linie oder der Westwall.

Eine Verteidigungslinie kann auf natürlichen Gegebenheiten – wie Gebirgskämmen oder Küstenlinien – oder schwierigem Terrain (z. B. Sümpfe, Täler oder Flüsse) beruhen. Fast immer werden noch zusätzliche Wehranlagen und Befestigungen errichtet, diese reichen von Schützengräben und Bunkern über Panzersperren bis hin zu Fallen. Neben Sperrmitteln wie Panzergräben oder Minenfeldern werden oft auch Geschützstellungen oder MG-Nester gebaut. Vor und während des Ersten Weltkrieges wurden häufig Festungsanlagen konstruiert, diese erwiesen sich aber aufgrund der immer stärker werdenden Waffen als veraltet.

Geschichtlich betrachtet dienten Verteidigungslinien nicht nur der Abwehr feindlicher Angriffe, sondern waren bedeutend für die Grenzsicherung. Historische Exemplare stellen der Limes oder die Chinesische Mauer dar.

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