Vertrag von Salomón-Lozano

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Vertrag von Salomón-Lozano ist ein multilateraleraler Grenzvertrag zwischen Kolumbien, Peru und Ecuador vom 24. März 1922.

Vertragsinhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peru spaltete das Gebiet zwischen Putumayo und Río Caquetá ab und trat es an Kolumbien ab, das dadurch über die Hafenstadt Leticia Zugang zum Amazonas erlangte.

Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ecuador und Peru sahen Kolumbien übervorteilt, Ecuador sah sich zudem im Osten von Peru und peruanischen Gebietsansprüchen eingeengt.[1]

Streitigkeiten um Leticia führten letztlich zum Kolumbianisch-Peruanischen Krieg; die umstrittene Grenzziehung war auch einer der Hintergründe des Peruanisch-Ecuadorianischen Krieges.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. History of Peru. In: countryreports.org. Abgerufen am 15. Mai 2017 (englisch).
  2. Colombia The Leticia Conflict. In: photius.com. Abgerufen am 15. Mai 2017.