Vertreterversammlung

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Die Vertreterversammlung vertritt die Mitglieder einer Organisation.

Genossenschaftsbank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vertreterversammlung ist nach der General- oder Vollversammlung aller Mitglieder das wichtigste Organ einer Genossenschaftsbank. Sie darf gebildet werden, sobald die Anzahl der Mitglieder einer Bank 1500[1] überschreitet, und ersetzt dann die Generalversammlung. Sie entscheidet, genau wie normalerweise die Generalversammlung, z. B. über die Gewinnverwendung der Bank, die Besetzung des Aufsichtsrates oder über wichtige Entscheidungen bzw. Änderungen.

Berufsgenossenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wesentlichen Entscheidungen in Berufsgenossenschaften werden durch paritätisch mit Arbeitgeber- und Versichertenvertreter besetzte Gremien, den Vorstand und die Vertreterversammlung getroffen.

Sozialversicherungsträger (Deutschland)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das höchste Entscheidungsgremium der Sozialversicherungsträger in Deutschland ist die Vertreterversammlung.

Kassen(zahn)ärztliche Vereinigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das höchste Entscheidungsgremium der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV), Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZV), Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), allesamt Körperschaften des öffentlichen Rechts, ist die Vertreterversammlung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. § 43a GenG - Einzelnorm. Abgerufen am 9. März 2018.