VfB Auerbach

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VfB Auerbach
Logo
Basisdaten
Name Verein für Bewegungsspiele
Auerbach 1906 e.V.
Sitz Auerbach, Sachsen
Gründung 17. Mai 1906
Neugründung 1991
Farben Schwarz-Gelb
Präsident Knut Beyse
Website vfb-auerbach.de
Erste Mannschaft
Trainer Sven Köhler
Spielstätte VfB-Stadion
Plätze 5000
Liga Regionalliga Nordost
2017/18 11. Platz
Heim
Auswärts

Der Verein für Bewegungsspiele Auerbach 1906 e.V., kurz VfB Auerbach, ist ein sächsischer Fußball- und Tennisclub aus Auerbach im Vogtland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge des Vereins gehen auf den am 17. Mai 1906 gegründeten Auerbacher Fußballclub (AFC) zurück.[1] Dieser wurde 1908 Meister in der 2a-Klasse im Sportgau Vogtland, wenngleich erst am 20. Juni 1913 die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte. Der AFC wurde am 18. April 1919 in „VfB Auerbach 1906 e.V.“ umbenannt.

Nach der Besatzung Deutschlands kam es am 10. Juni 1945 zur Zwangsauflösung des Vereins. Im Herbst desselben Jahres wurde das „Sport- und Kultur-Kartell Auerbach i.V.“ mit der Abteilung „Fußball (Ziegeleiweg)“ gebildet. Nach Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1949 konnte auch am 6. Januar 1951 die „BSG Einheit Auerbach“ gegründet werden. 1989 war die BSG mit den Sportarten Boxen, Fechten, Fußball, Kegeln, Rollsport, Tennis, Tischtennis, Turnen/Gymnastik und Wandern/Touristik die größte Sportgemeinschaft Auerbachs.

1991 wurde schließlich der „VfB Auerbach 1906 e.V.“ neugegründet, dessen Fußballabteilung 2003 den Aufstieg in die Oberliga Nordost schaffte.[1] 2012 folgte als Vizemeister hinter dem FSV Zwickau sogar der Aufstieg in die Regionalliga Nordost, in der sich der VfB seither Jahr für Jahr halten konnte.[2] Die zweite Mannschaft des Vereins spielt derzeit in der Vogtlandliga.

Ligazugehörigkeit ab 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fußballplatz am Ziegeleiweg wurde am 18. September 1921 eingeweiht. Erst mit dem sportlichen Erfolg des VfB Auerbach seit 1991 entwickelte sich jedoch die Spielstätte vom Sportplatz zum Stadion. Im Jahr 1993 wurde die Haupttribüne errichtet, 2009 die Hintertortribüne im Süden mit VIP-Lounge und modernen Umkleidekabinen.[1] Nach dem Bau der erweiterten Gästetribüne auf der Gegengeraden fasst das VfB-Stadion derzeit 5.000 Zuschauer.[3]

Bekannte Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Matthias Hunger: Fankurve: VfB Auerbach. In: Zeitspiel. #12, II/2018, ISSN 2365-3175, S. 64–65.
  2. Kuriosum: Auerbach schafft Klassenerhalt und keiner merkt's. In: mdr.de. Abgerufen am 10. August 2018.
  3. Auerbach rüstet VfB-Stadion auf. In: freiepresse.de. Abgerufen am 10. August 2018.
  4. a b c d e Geschichte des VfB