Vicenza (Wein)

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Unter der Bezeichnung Vicenza DOC werden italienische Weiß-, Rot- und Schaumweine aus der Gegend um die Stadt Vicenza, (Region Venedig) hergestellt, die seit dem 18. September 2000 eine kontrollierte „Herkunftsbezeichnung“ („Denominazione di origine controllata“ – DOC) besitzen, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1]

Anbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anbau und Vinifikation dürfen nur durchgeführt werden in[1]

Im Jahr 2013 wurden von 161 ha zugelassenen Rebfläche 17.081 hl DOC-Wein hergestellt.[2]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschnittweine (Cuvées)
  • Vicenza Bianco (auch als Frizzante, Spumante oder Passito): muss mindestens 50 % Garganega enthalten. Höchstens 50 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Provinz Venedig (einzeln oder gemeinsam) zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
  • Vicenza Rosso (auch als Novello rosato und Rosato Frizzante): muss mindestens 50 % Merlot enthalten. Höchstens 50 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Provinz Venedig (einzeln oder gemeinsam) zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden.
Fast sortenreine Weine

Die erzeugten Weine müssen jeweils mindestens 85 % der genannten Rebsorte enthalten. Höchstens 15 % andere analoge Rebsorten, die für den Anbau in der Provinz Venedig zugelassen sind, dürfen zugesetzt werden. Folgende Weintypen werden erzeugt:[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Produktionsvorschriften und Beschreibung, PDF (italienisch), auf wineacts.com, abgerufen am 1. Mai 2016
  2. Weinbau in Zahlen 2014. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2014. federdoc.com, abgerufen am 30. April 2016 (italienisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]