Victor Hugo Green

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1956

Victor Hugo Green (* 9. November 1892 in New York City; gest. 1960 ebenda) war ein afroamerikanischer Postangestellter und Reiseschriftsteller. Er verfasste das sogenannte Green Book, einen Reiseführer für Schwarze während der Zeit der Rassentrennung und der Jim-Crow-Gesetze.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Victor H. Green ging bis zur siebten Klasse zur Schule und wurde dann Postbote in Hackensack (New Jersey). 1933 zog er zur Zeit der Harlem Renaissance nach Harlem und begann seinen Schwager Robert Duke, einen Musiker, zu managen.[1]

Das Greenbook[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Green hatte 1932 die Idee, einen Reiseführer zu verfassen, der es Afroamerikanern ermöglichen sollte, ohne Erniedrigung zu reisen. 1936 erschien die erste Auflage. Sie umfasste zunächst nur Hotels und Gaststätten in und um New York. Spätere Auflagen des Negro Travelers Green Book verzeichneten auch Adressen von Ärzten, Schneidereien und Tankstellen in den gesamten USA, Kanada, Mexiko und Bermuda, die Schwarze bedienten. Das Buch galt als Überlebenshilfe für Schwarze zur Zeit der Rassentrennung.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Green Book - The forgotten Story of one Carrier's Legacy helping Others navigate Jim Crow's Highways, Postal Record, September 2013, S. 22. (Englisch, PDF)
  2. Travel Guide helped African-Americans navigate tricky Times, CNN 25. Februar 2011.