Vielitzsee (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Vielitzsee führt kein Wappen
Vielitzsee (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Vielitzsee hervorgehoben
Koordinaten: 52° 56′ N, 13° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Amt: Lindow (Mark)
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 22,19 km2
Einwohner: 464 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16835
Vorwahl: 033933
Kfz-Kennzeichen: OPR, KY, NP, WK
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 437
Adresse der Amtsverwaltung: Straße des Friedens 20
16835 Lindow (Mark)
Website: www.amt-lindow-mark.de
Bürgermeister: Dieter Fischer
Lage der Gemeinde Vielitzsee im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
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Über dieses Bild

Vielitzsee ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg. Sie wird vom Amt Lindow (Mark) mit Sitz in Lindow (Mark) verwaltet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vielitzsee liegt etwa 15 Kilometer östlich der Kreisstadt Neuruppin am namensgebenden Vielitzsee. Der See erstreckt sich nördlich des Ortszentrums, hat eine Fläche von 120 Hektar und ist maximal drei Meter tief. Weitere Seen in der unmittelbaren Umgebung von Vielitzsee sind der Große Strubensee und der Glambecksee.

Der Ort Vielitz bildet das Zentrum der Gemeinde und befindet sich auf einer Anhöhe über dem Vielitzsee. Er wird durch große Backsteingehöfte geprägt. Während sich der ältere Teil der Ortschaft entlang der Hangkante der Uferböschung ausdehnt, erstreckt sich der andere – abgetrennt durch eine Grünfläche – nach Südosten.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Vielitzsee gehören die Ortsteile Seebeck, Strubensee und Vielitz sowie die Wohnplätze Alte Ziegelei, Ausbau Vielitz, Neu Seebeck, Ravenhorst und Siedlung.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Vielitz und Seebeck-Strubensee.[3] Seebeck und Strubensee waren am 1. Mai 1970 zur Gemeinde Seebeck-Strubensee zusammengeschlossen worden.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Seebeck-
Strubensee
Vielitz Jahr Vielitzsee Jahr Vielitzsee
1971 335 273 2001 532 2015 463
1981 298 222 2005 567 2016 458
1990 270 206 2010 546 2017 463
1995 327 218 2011 479 2018 464
2000 313 240 2012 467
2013 456
2014 473

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Vielitzsee besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

Partei / Wählergruppe Sitze
Listenvereinigung Freie Wähler Vielitz 4
Wir für Vielitzsee 2
Einzelbewerber Oliver Hacker 1
FDP 1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2003: Dieter Fischer[9]

Fischer wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 69,6 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Vielitzsee und in der Liste der Bodendenkmale in Vielitzsee stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Der Ortsteil Vielitz ist Standort einer Feldsteinkirche, die von alten Kastanien und Linden gesäumt wird.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vielitz liegt an der Kreisstraße K 6803 zwischen Lindow (Mark) und Herzberg (Mark).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vielitzsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Vielitz in der RBB-Sendung Landschleicher vom 28. Februar 2010

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Vielitzsee
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 35
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin. S. 22–25
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 29
  10. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  11. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019