Vielleicht lieber morgen

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Dieser Artikel behandelt den Roman; für dessen Verfilmung siehe Vielleicht lieber morgen (Film).

Vielleicht lieber morgen (auch Das also ist mein Leben, Originaltitel: The Perks of Being a Wallflower) ist ein Briefroman des US-amerikanischen Autors Stephen Chbosky, der im Jahr 1999 erschien.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich des Beginns seines ersten Schuljahres an der High School im Jahr 1991 schildert der Protagonist Charlie in Briefen an eine ihm unbekannte Person verschiedene Situationen seines Lebens. Zu Beginn des Romans ist Charlie ein introvertierter und psychisch labiler Teenager, dessen einziger und bester Freund Selbstmord begangen hat. Auch seine ihm sehr nahestehende Tante Helen ist verstorben.

Im Verlauf des Romans lernt Charlie die etwas älteren Stiefgeschwister Sam und Patrick kennen. Charlie verliebt sich in die „außerordentlich schöne“ Sam. Auch mit dem homosexuellen Patrick freundet er sich an. Durch die beiden gewinnt Charlie einen neuen Freundeskreis, macht erste Liebes- und Drogenerfahrungen und findet Spaß an seinem Leben. Gegen Ende des Romans erinnert sich Charlie an ein verdrängtes Kindheitstrauma, weshalb er einige Zeit in einer Klinik verbringen muss. Nach seiner Entlassung blickt Charlie zuversichtlich in eine angstfreie Zukunft.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Roman werden diverse Bücher erwähnt, die Charlie von seinem unkonventionellen Lehrer Bill erhält. So beispielsweise das literarische Werk Der Fänger im Roggen von J. D. Salinger, das Chbosky als Inspiration für seinen Roman bezeichnete.[1] Auch viele Musiktitel werden erwähnt, so zum Beispiel Asleep von The Smiths.

Durch die Behandlung von sehr kontroversen Themen, wie Drogenkonsum, sexuellem Missbrauch und Selbstmord, wurde der Roman in den USA viel diskutiert.[2]

Der Handlungsort ist Pittsburgh.

Verfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 wurde der Briefroman unter der Regie des Autors unter demselben Titel verfilmt und kam ein Jahr später in die Kinos. In den Hauptrollen waren Logan Lerman, Emma Watson und Ezra Miller zu sehen.

Neuerscheinung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Erstveröffentlichung, die im Jahr 1999 im Vgs-Verlag erschien, wurde im Jahr 2011 neu aufgelegt. Das Buch mit neuer Übersetzung von Oliver Plaschka wurde im Heyne-Verlag unter dem Titel „Das also ist mein Leben“ veröffentlicht.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ann Beisch: Interview with Stephen Chbosky, author of The Perks of Being a Wallflower. In: LA Youth, November-Dezember 2001. Abgerufen am 20. Februar 2015.
  2. Top ten most frequently challenged books of 2009. American Library Association, archiviert vom Original am 6. Januar 2012, abgerufen am 31. August 2016.
  3. Das also ist mein Leben. Verlagsgruppe Random House Bertelsmann, abgerufen am 31. August 2016.