Vietri sul Mare

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Vietri sul Mare
Wappen
Vietri sul Mare (Italien)
Vietri sul Mare
Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Salerno (SA)
Koordinaten: 40° 40′ N, 14° 44′ O40.66666666666714.73333333333380Koordinaten: 40° 40′ 0″ N, 14° 44′ 0″ O
Höhe: 80 m s.l.m.
Fläche: 9 km²
Einwohner: 8.124 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 903 Einw./km²
Postleitzahl: 84019
Vorwahl: 089
ISTAT-Nummer: 065157
Volksbezeichnung: Vietresi
Schutzpatron: San Giovanni Battista (24. Juni)
Website: Vietri sul Mare
Der Ort vom Meer aus gesehen

Vietri sul Mare ist eine italienische Gemeinde mit 8124 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Salerno in der Region Kampanien. Sie gehört zur Bergkommune Comunità Montana Penisola Amalfitana.

Die Nachbarorte von Vietri sul Mare sind Cava de’ Tirreni, Cetara, Maiori und Salerno.

Vietri Keramik[Bearbeiten]

Berühmt ist Vietri sul Mare für die handgefertigte bunte Keramik, die an der ganzen Küste verkauft wird. Schon im Mittelalter wurden hier die bekannten Vietri-Fliesen, Vasen, Teller und andere Keramikgegenstände hergestellt. Viele Häuser und Kirchen sind mit traditionellen Fliesen dekoriert, viele mit religiösen Motiven. Die fröhlichen Farben spiegeln das türkisfarbene Meer, den blauen Himmel und die grüne mediterrane Macchia.

Raito

In Ratio, ein Ortsteil von Vietri sul Mare, wird die Majolika der Amalfiküste hergestellt. In dem kleinen Dorf auf einem Hügel gibt es ein Keramikmuseum, das in einem Gebäudeflügel der Villa Guariglia untergebracht ist. Im antiken Turm Toretta Belvedere werden Exponate zur Geschichte der Keramikkunst aus dem 17. bis 19. Jahrhundert gezeigt. Ab den 1920er-Jahren gab es in Raito eine deutsche Künstlerkolonie, die den Keramikstil nachhaltig beeinflusste. Zu ihnen gehörte auch der Otto Pankok Schüler Richard Dölker (1896–1955), Irene Kowalski-Wegner (1905–1991) oder Barbara Margarethe Thewalt-Hannasch (1901–1962). Sie schufen, inspiriert vom mediterranen Lebensgefühl an der Amalfiküste eine bunt-naive Bilderwelt. Ein Raum des Museums widmet sich der deutschen Phase („periodo tedesco“).

Vietri sul Mare gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Geburtsort des österreichischen Autors Humbert Fink (eigentlich: Luigi Umberto Fink), (1933–1992)

Demografie[Bearbeiten]

Vietri sul Mare zählt 2781 Privathaushalte. Zwischen 1991 und 2001 fiel die Einwohnerzahl von 9401 auf 8543. Dies entspricht einer prozentualen Abnahme von 9,1 %.

Panoramabild[Bearbeiten]

Der Küstenort Vietri sul Mare an der Amalfiküste

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vietri sul Mare – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.