Villa Ortúzar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lage von Villa Ortúzar in Buenos Aires
Villa Ortúzar

Villa Ortúzar ist ein Stadtteil im Norden der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Der Stadtteil hat knapp 23.000 Einwohner (Stand von 2001) auf einer Fläche von 1,2 km². Die Bevölkerungsdichte beträgt knapp 19.200 Einwohner/km² und liegt damit über dem Durchschnitt von Buenos Aires, der ca. 13.500 Einwohner/km² beträgt.

Villa Ortúzar wird begrenzt durch die Straßen Calle La Pampa, Avenida Forest, Avenida Elcano, die Gleise der Bahnlinie „General Urquiza“, Avenida del Campo, Avenida Combatientes de Malvinas und Avenida Triunvirato.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1827 wird auf dem Gebiet des heutigen Villa Ortúzar das Dorf Chorroarín gegründet, in das auch deutsche Einwanderer ziehen. Später kommen auch Immigranten von den Kanarischen Inseln hinzu. Am 26. April 1862 verkauft Don Santos Muguerza 26 Parzellen an Don Santiago de Ortúzar entlang der heutigen Straßen Av. Triunvirato, Tronador, A. Thomas und Av. Elcano. Der neue Besitzer lässt Straßen anlegen und diese mit Bäumen bepflanzen. Außerdem lässt er für sich selber ein Haus in der Gegend errichten. Aufgrund der großen Taubenschläge wird der Ort auch „Palomar de Ortúzar“ genannt.

1871 wird der Friedhof eröffnet, 1875 wird eine Pferde-Tram eröffnet. Seit 2003 ist Villa Ortúzar an das U-Bahn-Netz der Stadt angeschlossen (Subte B).

Zum Gedenken an ihn wurde der spätere Ort nach Ortúzar benannt und jährlich wird am 26. April der Stadtteiltag begangen.

Heute findet man entlang der Avenida de los Incas große Häuser mit Gärten und wichtige Gebäude, in anderen Teilen des Viertels dagegen eher einfache und niedrige Wohnhäuser. Im Stadtteil befindet sich außerdem ein Teil der Universidad Tecnológica Nacional.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Villa Ortúzar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 34° 35′ S, 58° 28′ W