Villa Wesendonck

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Die Villa Wesendonck 2008

Die Villa Wesendonck ist eine 1853–1857 für den Industriellen Otto Wesendonck und seine Frau Mathilde Wesendonck erbaute herrschaftliche Villa in Zürich (Quartier Enge). Das Gebäude im Stil der italienischen Renaissance gilt als eines der reifsten Werke des Architekten Leonhard Zeugheer. Südlich des Hauses breitet sich ein von Leopold Karl Theodor Fröbel angelegter Landschaftsgarten aus, der heutige Rieterpark.

Das Gebäude beherbergt seit 1952 das Museum Rietberg, ein Museum für Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Schweizer Masken. Ein unterirdischer Erweiterungsbau des Museums wurde Mitte Februar 2007 eröffnet. Das Projekt mit dem Namen «Baldachine von Smaragd» (in Anspielung an ein Gedicht von Mathilde Wesendonck, das von Richard Wagner als drittes der Wesendonck-Lieder vertont wurde) stammt von der Architektengemeinschaft Alfred Grazioli und Adolf Krischanitz (Berlin/Wien).

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Baukultur in Zürich: Enge, Wollishofen, Leimbach (= Schutzwürdige Bauten und gute Architektur der letzten Jahre [ohne Bandnummer]). Hrsg. von Hochbaudepartement der Stadt Zürich, Amt für Städtebau. Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2006, S. 52.
  • Christine Barraud Wiener, Regula Crottet, Karl Grunder, Verena Rothenbühler: Die Stadt Zürich V. Die «Ausgemeinden» der Stadt Zürich bis 1860 (= Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Neue Ausgabe Band V). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. GSK, Bern 2012, S. 173–178.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Museum Rietberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 21′ 32,3″ N, 8° 31′ 48,9″ O; CH1903: 682466 / 245919