Vincent Aboubakar

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Vincent Aboubakar

Vincent Aboubakar (2013)

Spielerinformationen
Voller Name Vincent Paté Aboubakar
Geburtstag 22. Januar 1992
Geburtsort YaoundéKamerun
Größe 184 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
0000–2009 Cotonsport Garoua
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2009–2010
2010–2013
2013–2014
2014–
Cotonsport Garoua
FC Valenciennes
FC Lorient
FC Porto
15 0(7)
71 0(9)
36 (16)
12 0(3)
Nationalmannschaft2
2009
2010–
Kamerun U-17
Kamerun

36 0(8)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 11. April 2015
2 Stand: 25. März 2015

Vincent Paté Aboubakar (manchmal auch Vincent Aboubacar; * 22. Januar 1992 in Yaoundé) ist ein kamerunischer Fußballspieler auf der Position des Stürmers. Er steht seit 2014 beim FC Porto unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Der in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns, geborene Aboubakar begann seine aktive Karriere als Fußballspieler bei Cotonsport Garoua in Garoua, der drittgrößten Stadt des Landes. Dort durchlief er bis 2009 mehrere Jugendspielklassen und kam schließlich in die Erwachsenenmannschaft des Vereins. In der gleichen Saison wurde er mit der Mannschaft kamerunischer Fußballmeister, nachdem das Team über weite Teile der Spielzeit klar dominiert und die beste Offensivleistung der Liga aufgewiesen hatte.

Unter anderem wurden Tottenham Hotspur aus England, die AS Monaco und der FC Valenciennes aus Frankreich auf Aboubakar aufmerksam.[1] Wie später bekannt wurde, hatte der junge Kameruner auch auf der Beobachtungsliste verschiedener italienischer und spanischer Klubs gestanden und war auch von Scouts des belgischen Meisters RSC Anderlecht umworben worden.

Ende Mai 2010 entschied sich der mittlerweile 18-jährige Aboubakar, seine Laufbahn in Frankreich fortzusetzen, wo er vom FC Valenciennes aus der nördlichsten Region Frankreichs, Nord-Pas-de-Calais, unter Vertrag genommen wurde. Bei den Nordfranzosen sollte er ab Juli 2010 vorerst in der B-Mannschaft zum Einsatz kommen und sich so für das Profiteam empfehlen. Nachdem er 2013 zum FC Lorient gewechselt war, wurde er Zweiter der Torschützenliste und wechselte zur Saison 2014/15 zum FC Porto, bei dem er die Nummer 99 erhielt.[1]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Erste internationale Erfahrung sammelte der junge Angreifer im Jahre 2009, als er in Kameruns Mannschaft, die an der U-17-Fußball-Afrikameisterschaft des Jahres 2009 teilnahm, eingesetzt wurde. Im Wettbewerb schied die Mannschaft bereits in der Gruppenphase aus. In der Gruppe A, der auch der spätere Turniersieger Gambia angehörte, erreichte die Mannschaft nur einen Punkt und landete damit auf dem letzten Gruppenplatz.[2]

Im Mai 2010 wurde er vom französischen Nationaltrainer der kamerunischen Nationalmannschaft, Paul Le Guen, in den 23-Mann-Kader Kameruns berufen, der an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 teilnahm. Zum Zeitpunkt der Nominierung war der 18-Jährige der einzige Spieler im Kader, der in Kamerun aktiv war, die anderen Spieler waren allesamt „Legionäre“. Die Chancen Aboubakars bei der WM in Südafrika zum Einsatz zu kommen, waren sehr gering, da in Kameruns Offensive gestandene Stürmer, wie Samuel Eto’o, Mohamadou Idrissou, Pierre Webó, Achille Emana und Eric Maxim Choupo-Moting zum Einsatz bereitstanden.

Zum ersten Mal in der A-Nationalmannschaft seines Geburtslandes stand der Offensivakteur am 25. Mai 2010 im WM-Vorbereitungsspiel gegen Georgien in Linz, Österreich.[3] Vier Tage später wurde er in einem weiteren Testspiel gegen die Slowakei in Klagenfurt in den ersten 67 Spielminuten eingesetzt und schließlich durch den erfahreneren deutschstämmigen Marcel Ndjeng ersetzt.[4] Das Spiel gegen die Slowakei endete, wie auch das Spiel gegen Georgien, mit einem Remis.

Erfolge[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Les « Ch'tis » de la Coupe du monde (4) : Aboubakar Vincent (französisch), abgerufen am 4. Juni 2010
  2. African U-17 Championship 2009 auf rsssf.com (englisch), abgerufen am 4. Juni 2010
  3. Georgia 0 - 0 Cameroon (englisch), abgerufen am 4. Juni 2010
  4. Slovakia 1 - 1 Cameroon (englisch), abgerufen am 4. Juni 2010