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Vindonissa

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Koordinaten: 47° 28′ 50″ N, 8° 13′ 19″ O; CH1903: 659050 / 259150

Karte: Schweiz
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Vindonissa
Lage von Vindonissa am DIRL

Vindonissa war der Name eines Legionslagers der Römer auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Windisch im Kanton Aargau, Schweiz. Am Zusammenfluss von Aare und Reuss gelegen, kontrollierte das Legionslager wichtige Verkehrsverbindungen, etwa die Römerstraße Neckar–Alb–Aare. Besetzt war es von 14 bis 101 n. Chr. nacheinander von drei verschiedenen Legionen (der 13., 21. und 11. Legion). Anschliessend folgte eine längere Phase, in der in der Siedlung keine Truppen stationiert waren. Nach der Zurückschlagung einer alamannischen Invasion war Vindonissa Teil der Kastellkette des Donau-Iller-Rhein-Limes (Castrum Vindonissense) und von etwa 300 bis in das 5. Jahrhundert wieder militärisch besetzt.

Schriftliche Nennungen und Name

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Bereits der Historiker Tacitus erwähnt das Legionslager Vindonissa in seinem Werk über die Ereignisse nach dem Freitod des Kaisers Nero. Um 300 wird der Name Vindonissa im Strassenverzeichnis Itinerarium Antonini und in der Strassenkarte Tabula Peutingeriana aufgezeichnet. Im Jahr 310 schrieb der gallische Rhetoriker Eumenius in Trier für Kaiser Konstantin den Großen eine Lobrede (Panegyrikus) und erwähnte darin Constantius I., der bei Vindonissa um 293 die Alamannen schlug. In der Notitia Galliarum, einem um 400 entstandenen Verzeichnis der gallischen Provinzen, ist das Castrum Vindonissense erwähnt.

Der Name Vindonissa leitet sich wohl entweder vom keltischen Personennamen Vindos oder vom keltischen Gattungswort *uindo- «weiss» her, in beiden Fällen ergänzt um das Suffix -is(s)a, insgesamt also entweder «Ort des Vindos» oder «Weissbach»[1]

Blick in die Arena des Amphitheaters Vindonissa, wo gerade die Aufführung der Braut von Messina stattfindet, 1911

Vor der Ankunft römischer Truppen existierte an der äussersten Spitze des Sporns zwischen Aare und Reuss ein keltisches Oppidum. Es entstand wohl nach der Niederlage der Helvetier in der Schlacht bei Bibracte (58 v. Chr.) und wurde durch einen Halsgraben geschützt. Nach den Augusteischen Alpenfeldzügen unter Drusus und Tiberius besetzten die Römer im Jahr 15 v. Chr. das Mittelland und bauten kleinere Stützpunkte. Einer davon entstand auf dem strategisch wichtigen Sporn zwischen Aare und Reuss, wobei die Römer die Befestigung des Oppidums übernahmen. Anschließend setzte Tiberius mit der 19. Legion noch über den Hochrhein und richtete das Lager bei Dangstetten (15–9 v. Chr.) ein.

Im Jahr 14 n. Chr., als die Römer den 15 km entfernten Hochrhein als neue Nordgrenze des Imperiums festlegten, hoben sie das Lager von Augusta Vindelicum (heute Augsburg-Oberhausen) auf. Als Ersatz baute die 13. Legion (die Legio XIII Gemina) den Stützpunkt Vindonissa zu einem aus Holzbauten bestehenden Legionslager aus. Aus dieser Zeit sind nur noch wenige Befunde erhalten, so zum Beispiel ein Spitzgraben an der Nordseite des Lagers und Reste von Mannschaftsbaracken. Um 21 n. Chr. wurde eine erste Erweiterung nach Westen angenommen, um 30 fand eine erneute Vergrösserung und Verschiebung des Lagers nach Norden und Osten statt.

Amphitheater von Vindonissa

Die 13. Legion zog um 44/45 n. Chr. ab, an ihrer Stelle wurde die aus Vetera (nahe dem heutigen Xanten) kommende 21. Legion (Legio XXI Rapax) hier stationiert. Diese Legion nahm in der Folge tiefgreifende bauliche Änderungen vor und ersetzte die Holzbauten durch Gebäude aus Stein. Aus dieser Phase sind Thermen, Valetudinarium und Kasernen bekannt. Ebenfalls bekannt ist der damalige Grundriss des Lagers. Es war 21 Hektaren gross, bildete ein unregelmässiges Siebeneck und war von einem Wall und Gräben umgeben. Südlich und östlich des Lagers befand sich eine zivile Siedlung (ein vicus), im Südwesten lagen Forum und Amphitheater.

Da die 21. Legion im unruhigen Vierkaiserjahr 69 n. Chr. das helvetische Umland verheert hatte, wurde sie durch die 11. Legion (Legio XI Claudia) ersetzt, die in Vindonissa bis zum endgültigen Abzug des Militärs blieb. Unter Domitian wurde die Provinz Germania superior eingerichtet, zu der auch Vindonissa gehörte; zugleich wurde durch die Eroberung des Dekumatlandes die römische Reichsgrenze nach Norden verschoben. Damit verlor der Standort an militärischer Bedeutung. Daher wurde die 11. Legion im Jahr 101 n. Chr. von Kaiser Trajan an die Donau verlegt, um dort die Feldzüge gegen die Daker vorzubereiten.

Nachgebaute Contubernia

Bis Mitte des 2. Jahrhunderts blieb das Lager unter der Verwaltung der bei Strassburg stationierten 8. Legion (Legio VIII Augusta), die hier einen kleinen Aussenposten unterhielt. Die Zivilbevölkerung nutzte aber mit der Zeit immer grössere Teile des Lagers für ihre eigenen Zwecke. In den 250er Jahren überwanden die Alamannen den Obergermanisch-Raetischen Limes und fielen ins Mittelland ein. Die Römer räumten das Dekumatland, womit der Rhein wieder zur Reichsgrenze wurde. Dadurch erlangte Vindonissa aufs Neue eine strategische Bedeutung und wurde Teil des spätantiken Donau-Iller-Rhein-Limes. Zu einem bisher nicht genauer bestimmbaren Zeitpunkt in den Jahrzehnten um 300 entstand hier eine neue Befestigung, die wohl mit dem in der Notitia Galliarum erwähnten castrum Vindonissense zu identifizieren ist. In diesem geschützten Areal lebte vermutlich Zivilbevölkerung, daneben war dort aber möglicherweise auch wieder eine militärische Besatzung stationiert.[2] Bis wann das castrum besiedelt war, ist ungewiss.

Bauten und Befunde

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Neben den Bauten im Lager gibt es ein Amphitheater und zwei Wasserleitungen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., von denen eine teilweise heute noch benutzt wird. Ausserdem sind Heiligtümer, der Hafen, vier Friedhöfe, eine Mansio und ein sehr fundträchtiger Schutthügel bekannt. Aus diesem stammen viele Kleinfunde, unter anderem Schreibtäfelchen, die viele Details aus dem Leben der Besatzung offenbaren.

Westtor (Vindonissa)

Das schwer befestigte Westtor war für Vindonissa das wichtigste, da es das Lager mit den grossen Fernstrassen verband. Vor dem Tor lag die zivile Siedlung, in der sich Handwerker, Kaufleute und Angehörige der Legionäre niedergelassen hatten. Ein Legionslager verfügte über vier Lagertore (portae), durch die zwei Hauptstrassen ins Lager führten: das vordere Tor (porta praetoria), das rückwärtige Tor (porta decumana) sowie die beiden Seitentore (portae principales). Das Westtor in Vindonissa war im Vergleich zum Nord- und Südtor mit zwei grossen, mehreckigen Seitentürmen sehr aufwändig gestaltet. Dies erklärt sich aus seiner Lage: Hier führten die von Gallien, Italien und Germanien kommenden Fernstrassen ins Lager. Die beiden in ihren Grundmauern erhaltenen Türme waren achteckig und erreichten eine Höhe von vermutlich rund 20 Metern. Neben dem Hauptdurchgang für die Fuhrwerke gab es auf jeder Seite einen Durchlass für Fussgänger.

Innerhalb des Westtors (porta principalis dextra) begann die West–Ost verlaufende Hauptstrasse (via principalis), eine der beiden Lagerhauptstrassen. Diese verlief bis zum Osttor (porta principalis sinistra) und traf unterwegs auf die Süd–Nord verlaufende Hauptstrasse (via praetoria). Die vom Westtor ausgehende Römerstrasse verlief direkt unter dem später durch die Habsburger errichteten Kloster Königsfelden und unter dem Start/Ziel-Gebäude des Legionärspfads hindurch. Ausserhalb des Westtors führte die Strasse weiter ins Mittelland nach Aventicum, der Hauptstadt der Helvetier, und über den Bözberg nach Augusta Raurica. Vor dem Tor lag auch die zivile Siedlung, die sich im Lauf der Zeit um das Legionslager entwickelt hatte und nach Abzug der Truppen aus Vindonissa im Jahr 101 n. Chr. weiterbestand. In der Siedlung lebten einheimische und römische Kaufleute, Handwerker und wohl auch Angehörige der Soldaten. Im «Schauraum Töpferöfen» des Parkhauses der Fachhochschule Nordwestschweiz (Campus Brugg-Windisch) können die sehr gut erhaltenen Töpferöfen eines Töpferquartiers frei besichtigt werden.

Fundamente des Nordtors (Vindonissa)

Das Nordtor überwachte nicht nur den Schiffsverkehr auf der Aare, sondern die steile Böschung vor dem Tor diente auch als Abfallhalde. Diese ist für heutige Archäologen eine wahre Goldgrube. Die Entdeckung des Nordtors (porta decumana) 1905 war bahnbrechend für die frühe Vindonissa-Forschung. Nun konnten die letzten Zweifel aus dem Weg geräumt werden: Vindonissa war tatsächlich ein Legionslager gewesen – und keine zivile Siedlung. Das Tor liegt an der Nordkante des Windischer Plateaus, direkt über dem Abhang zur Aare. Von hier hat man einen beeindruckenden Ausblick nach Norden, auf den Einschnitt der Aare durch die Jurakette.

Die hervorragende strategische Lage des Plateaus am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat sowie nah am wichtigen Aaredurchbruch in Richtung Norden hatten bereits die Kelten erkannt und sie wurde von den Römern weiter genutzt. Die ausgezeichnete verkehrsgeographische Lage am Wasserschloss der Schweiz ermöglichte das schnelle und günstige Transportieren von grossen Warenmengen und Menschen auch zu militärischen Zwecken. Die Wasserwege banden Vindonissa in das römische Fernhandelsnetz ein. Gute Verbindungswege für Truppenbewegungen und die Versorgung der Soldaten waren im römischen Imperium ein zentrales Machtinstrument. Die zur Aare abfallende Böschung war für Fuhrwerke vermutlich zu steil, weshalb das Nordtor nebst seiner Funktion als Wachposten noch einen anderen Zweck erfüllte:

Durch das Nordtor wurden grosse Mengen an Abfall aus dem Lager gekarrt und direkt am Nordhang abgelagert, bis ein gewaltiger Schutthügel entstand. Für die archäologische Forschung ist dieser Schutthügel von unschätzbarem Wert, da sich darin Tausende von Objekten, insbesondere aus Leder und Holz, erhalten haben – darunter die Fragmente von rund 600 hölzernen Schreibtäfelchen. Die organischen Materialien haben sich hier so gut erhalten, da sie von der Luft abgeschirmt waren und durchgehend befeuchtet blieben. Der Schutthügel misst ca. 200 m in der Breite und ist ungefähr 18 m hoch, er ist eine der grössten Fundstellen römischer Kleinfunde aus Holz. Man geht davon aus, dass der Schutthügel im Laufe von 70–75 Jahren aufgeschüttet wurde.[3] Diese einmaligen Zeitzeugen des täglichen Lebens der Legionäre in Vindonissa sind heute im Vindonissa-Museum in Brugg zu sehen.

Funde und Fundverbleib

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Im 2012 ergrabenen Gräberfeld wurden Knochenreste und Überreste von Grabmonumenten sowie verschiedene Grabbeigaben, unter anderem Glas- und Bronzeschmuck, Tongefässe und Salbfläschchen gefunden. Sie sollen nach Abschluss der Ausgrabung und nach Konservierung sowie Restaurierung öffentlich ausgestellt werden. Die Ausstellung der Funde aus Vindonissa erfolgt im Vindonissa-Museum im benachbarten Brugg.

2016 wurde unmittelbar ausserhalb des Legionslagers ein römischer Kochtopf ausgegraben, der – aus unbekannten, möglicherweise rituellen Gründen – mit 22 Öllampen gefüllt war. Auf jeder Lampe war sorgfältig eine Bronzemünze (As) platziert.[4]

Forschungsgeschichte

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Das Legionslager und die umgebende Zivilsiedlung gilt aus Sicht der Forschung als einer der wichtigsten römischen Fundplätze nördlich der Alpen. Bodenfunde wurden bereits beim Bau des Klosters Königsfelden in den Jahren 1310 bis 1330 gemacht, wie das Chronicon Königsfeldense von 1440 berichtet. Seit dem 16. Jahrhundert kannten Humanisten wie Beatus Rhenanus, Sebastian Münster, Aegidius Tschudi und Johannes Stumpf den Ort, verbanden ihn mit den Erwähnungen in der antiken Literatur und publizierten dort gefundene römische Inschriften und andere Funde. In diese Reihe gehört auch der Chronist Sigmund Fry, der im Jahr 1530 die Brugger Chronik verfasste. Das Amphitheater von Windisch beschrieb 1577 der Berner Chronist Thomas Schöpf. Die erste kartografische Darstellung als rudera amphitheatri findet sich 1660 in einem Werk von Hans Conrad Gyger.

1688 beschrieb Johann Jacob Wagner im Mercurius Helveticus Fundstücke. 1817 berichtete Franz Ludwig Haller in seinem Werk Topographie von Helvetien umfassend über Vindonissa. Der Begründer der Schweizerischen Urgeschichte Ferdinand Keller gab wesentliche Anregungen, die unter anderem dazu führten, dass Heinrich Meyer im Jahr 1853 erstmals die Geschichte der 11. und 21. Legion verfasste.

Eine gezieltere Erforschung des antiken Vindonissa begann mit der Gründung der «Antiquarischen Gesellschaft von Brugg und Umgebung» (heute: Gesellschaft pro Vindonissa) im Jahre 1897 durch den aus Zürich stammenden Prähistoriker Jakob Heierli. Erster Präsident wurde der Brugger Bezirkslehrer Samuel Heuberger. Seither werden die antiken Befunde und Funde in Ausgrabungen systematisch geborgen, ausgewertet und publiziert. Zuständig für diese Arbeiten ist heute die Kantonsarchäologie Aargau, unterstützt von der Vindonissa-Professur an der Universität Basel.

Präsentation vor Ort

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Seit dem Sommer 2009 wird entlang des Legionärspfades Vindonissa an Originalausgrabungsstätten in der Gemeinde Windisch römische Alltagsgeschichte vermittelt. Der vom Kanton Aargau entwickelte Legionärspfad ist als Erlebnisraum für Archäologie und Geschichte konzipiert. Eine römische Kaserne mit römischen Werkzeugen wurde aufgrund von Ausgrabungsplänen nachgebaut. Hauptattraktion sind die Contubernia, zwei originalgetreu nachgebaute Mannschaftsunterkünfte, in denen Schulklassen und andere Gruppen «wie die Legionäre» übernachten können. Seit dem Herbst 2010 ist der Legionärspfad dem Museum Aargau angegliedert.

Einführungsliteratur
  • Jürgen Trumm: Vindonissa. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Walter Drack: Zum Verlauf der römischen Hauptstrasse Vindonissa-Brigantium im Gebiet des Kantons Zürich. In: Zürcher Taschenbuch, Band 90. 1970. S. 9–30 (Digitalisat) und Zum Verlauf der römischen Hauptstrasse Vindonissa-Brigandium im Gebiet des Kantons Zürich (Digitalisat).
  • Martin Hartmann, Hans Weber: Die Römer im Aargau. Verlag Sauerländer, Aarau 1985, ISBN 3-7941-2539-8.
  • Martin Hartmann: Vindonissa. Oppidum – Legionslager – Castrum. Effingerhof, Brugg 1986.
  • Dorothea Hintermann (Hrsg.): Vindonissa-Museum Brugg. Ein Ausstellungsführer. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2012, ISBN 978-3-9523105-7-1.
Monographien in der Reihe „Veröffentlichungen der Gesellschaft Pro Vindonissa“

Alle Bände der Reihe sind über Librum Publishers im Open Access digital verfügbar.[5]

  • Band 1: August Gansser-Burckhardt: Das Leder und seine Verarbeitung im römischen Legionslager Vindonissa. Birkhäuser, Basel 1942.
  • Band 2: Michael Grünwald: Die römischen Bronze- und Kupfermünzen mit Schlagmarken im Legionslager Vindonissa. Birkhäuser, Basel 1946.
  • Band 3: Elisabeth Ettlinger, Christoph Simonett: Römische Keramik aus dem Schutthügel von Vindonissa. Birkhäuser, Basel 1952.
  • Band 4: Ludwig Berger: Römische Gläser aus Vindonissa. Birkhäuser, Basel 1960 (zugleich Dissertation, Universität Basel 1958; berichtigter Nachdruck ebenda 1980).
  • Band 5: Colin M. Kraay: Die Münzfunde von Vindonissa (bis Trajan). Birkhäuser, Basel 1962.
  • Band 6: Thomas Pekáry: Die Fundmünzen von Vindonissa von Hadrian bis zum Ausgang der Römerherrschaft. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 1971.
  • Band 7: Teodora Tomašević: Die Keramik der XIII. Legion aus Vindonissa. Ausgrabungen Königsfelden 1962/63. Vindonissa-Museum, Brugg 1970.
  • Band 8: Urs Niffeler: Römisches Lenzburg: Vicus und Theater. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 1988 (zugleich Dissertation, Universität Zürich 1986).
  • Band 9: Christine Meyer-Freuler: Das Praetorium und die Basilika von Vindonissa. Die Ausgrabungen im südöstlichen Teil des Legionslagers (Grabungen Scheuerhof 1967/68, Wallweg 1979 und Koprio 1980). Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 1989.
  • Band 10: Victorine von Gonzenbach: Schriften zu Vindonissa und seinen Truppen. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 1991.
  • Band 11: René Hänggi, Cornel Doswald, Katrin Roth-Rubi: Die frühen römischen Kastelle und der Kastell-Vicus von Tenedo-Zurzach. 2 Teilbände, Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 1994, ISBN 3-907549-06-6 (Textband) und ISBN 3-907549-07-4 (Katalog- und Tafelband).
  • Band 12: Michael Alexander Speidel: Die römischen Schreibtafeln von Vindonissa. Lateinische Texte des militärischen Alltags und ihre geschichtliche Bedeutung. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 1996, ISBN 3-907549-00-7 (zugleich teilweise Habilitationsschrift, Universität Bern 1993/1994).
  • Band 13: Helen Koller, Cornel Doswald: Aquae Helveticae – Baden. Die Grabungen Baden Du Parc 1987/88 und ABB 1988. Aargauische Kantonsarchäologie, Brugg 1996, ISBN 3-907549-03-1.
  • Band 14: Christoph Unz, Eckhard Deschler-Erb: Katalog der Militaria aus Vindonissa. Militärische Funde, Pferdegeschirr und Jochteile bis 1976. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 1997, ISBN 3-907549-04-X.
  • Band 15: Christine Meyer-Freuler: Vindonissa-Feuerwehrmagazin 1976. Die Untersuchungen im mittleren Bereich des Legionslagers. Aargauische Kantonsarchäologie, Brugg 1998, ISBN 3-9521540-1-6.
  • Band 16: Martin Bossert: Die figürlichen Skulpturen des Legionslagers von Vindonissa (= Corpus Signorum Imperii Romani Schweiz. Band 1,5). Aargauische Kantonsarchäologie, Brugg 1999, ISBN 3-907549-09-0.
  • Band 17: Dorothea Hintermann: Der Südfriedhof von Vindonissa. Archäologische und naturwissenschaftliche Untersuchungen im römerzeitlichen Gräberfeld Windisch-Dägerli. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 2000, ISBN 3-907549-11-2.
  • Band 18: Andrea Hagendorn: Zur Frühzeit von Vindonissa. Auswertung der Holzbauten der Grabung Windisch-Breite 1996–1998. 2 Teilbände, Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 2003, ISBN 3-9521540-4-0.
  • Band 19: Markus Asal: Ein spätrömischer Getreidespeicher am Rhein. Die Grabung Rheinfelden-Augarten West 2001. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 2005, ISBN 3-9523105-0-6.
  • Band 20: Rudolf Fellmann: Römische Kleinfunde aus Holz aus dem Legionslager Vindonissa. Gesellschaft Pro Vindonissa, Brugg 2009, ISBN 978-3-9523105-3-3.
  • Band 21: Simone Benguerel, Verena Engeler-Ohnemus: Zum Lagerausbau im Nordwesten von Vindonissa. Auswertung der Grabung Windisch-Zentralgebäude 2004, ergänzt durch die Grabungen Windisch-Königsfelden (P3) 1975–1976 und Windisch-Königsfelden (P2) 1989–1994. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2010, ISBN 978-3-9523105-4-0.
  • Band 22: Jürgen Trumm, Matthias Flück: Am Südtor von Vindonissa. Die Steinbauten der Grabung Windisch-Spillmannwiese 2003–2006 (V.003.1) im Süden des Legionslagers. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2013, ISBN 978-3-9523105-8-8.
  • Band 23: Hannes Flück: Vor den Toren von Vindonissa. Wohnen und Arbeiten in einem Handwerkerquartier in den Canabae des Legionslagers (Windisch Zivilsiedlung West 2006–2008). Archäologie und Denkmalpflege Kanton Aargau, Basel 2017, ISBN 978-3-9523105-9-5 (zugleich Dissertation, Universität Basel 2015).
  • Band 24: Andrew Lawrence: Religion in Vindonissa. Kultorte und Kulte im und um das Legionslager. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2018, ISBN 978-3-906897-29-5 (zugleich Dissertation, Universität Bern 2016).
  • Band 25: Stefan F. Pfahl: Mortariastempel von Vindonissa. Signierte Reibschüsseln aus dem römischen Windisch. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2020, ISBN 978-3-906897-44-8.
  • Band 26: Matthias Flück: Zu Gast bei Offizieren in Vindonissa. Von der spätlatènezeitlichen Befestigung zur Grossküche eines Offiziersgebäudes. Auswertung der Ausgrabung Windisch-Römerblick 2002–2004. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2022, ISBN 978-3-906897-65-3.
  • Band 27: Simon Jeanloz: Ziegel für Vindonissa. Die römischen Legionsziegeleien von Hunzenschwil-Rupperswil. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2022, ISBN 978-3-906897-73-8 (zugleich Masterarbeit, Universität Basel 2017).
  • Band 28: Michael Baumann: Früher Tod im spätantiken Vindonissa. Interdisziplinäre Teilauswertung des spätantiken Gräberfelds Windisch-Tschanz. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2024, ISBN 978-3-906897-87-5 (zugleich Masterarbeit, Universität Basel 2020).
  • Band 29: Andrea Schaer: Ubi aqua – ibi bene. Die Bäder von Baden im Aargau im Licht der archäologischen Untersuchungen 2009–2022. Teilband 1: Grundlagen, Forschungs- und Überlieferungsschichte von den Anfängen bis 2022. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2024, ISBN 978-3-906897-91-2.
  • Band 30: Regine Fellmann Brogli, Regula Frei-Stolba, Thomas Kahlau, Andrew Lawrence, Philippe Rentzel, Ulrich Stockinger, Jürgen Trumm: Die Steininschriften von Vindonissa. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2024, ISBN 978-3-906897-99-8.
  • Band 31: Regine Fellmann Brogli, Christine Meyer Freuler: Forschende Frauen und Vindonissa. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2025, ISBN 978-3-907662-01-4.
  • Band 32: Ana Z. Maspoli, Sandra Ammann, Hannes Flück, Sven Straumann (Hrsg.): Ianua patet cor magis. Festschrift für Peter-Andrew Schwarz zum 65. Geburtstag. Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2025, ISBN 978-3-907662-14-4.
Sonstige Literatur
Commons: Vindonissa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 970 f.
  2. Zum castrum Vindonissense Matthias Flück, Jürgen Trumm: Auf dem Windischer Sporn – Anmerkungen zu einer spätrömischen Befestigung von Vindonissa. In: Ana Z. Maspoli, Sandra Ammann, Hannes Flück, Sven Straumann (Hrsg.): Ianua patet cor magis. Festschrift für Peter-Andrew Schwarz zum 65. Geburtstag (= Veröffentlichungen der Gesellschaft Pro Vindonissa. Band 33). Kantonsarchäologie Aargau, Brugg 2025, ISBN 978-3-907662-14-4, S. 343–360 (online).
  3. Rudolf Fellmann: Römische Kleinfunde aus Holz aus dem Legionslager Vindonissa. Hrsg.: Gesellschaft Pro Vindonissa. Brugg 2009, ISBN 978-3-9523105-3-3.
  4. Medienmitteilung vom 14. November 2016 vom Departement für Bildung, Kultur und Sport des Kanton Aargau.
  5. Rubrik „Librum Open“ auf der Website von Librum Publishers (mit Links zu den einzelnen Bänden der Reihe).