Vipava (Fluss)

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Vipava
Vipacco, Wippach
Karte des Flusssystems Isonzo: Die Vipava mündet südlich von Gorizia in den Isonzo

Karte des Flusssystems Isonzo: Die Vipava mündet südlich von Gorizia in den Isonzo

Daten
Lage Slowenien, Italien
Flusssystem Isonzo
Abfluss über Isonzo → Adriatisches Meer
Quelle bei dem Dorf Vipava südöstlich von Ajdovščina (Slowenien)
45° 50′ 41″ N, 13° 57′ 50″ O
Quellhöhe 110 m. i. J.
Mündung bei Savogna d’Isonzo als Vipacco in den Isonzo (Soča)Koordinaten: 45° 53′ 56″ N, 13° 33′ 11″ O
45° 53′ 56″ N, 13° 33′ 11″ O
Mündungshöhe 35 m s.l.m.
Höhenunterschied 75 m
Sohlgefälle 1,5 ‰
Länge 49 km
Einzugsgebiet 760 km²
Abfluss MQ
17,5dep1
Linke Nebenflüsse Močilnik, Branica
Rechte Nebenflüsse Hubelj, Lijak
Kleinstädte Ajdovščina
Die Vipava an der Tabor-Brücke in Vipava

Die Vipava an der Tabor-Brücke in Vipava

Quelle der Vipava

Die Vipava (slowenisch), Vipacco (italienisch), auch Wippach oder Wipbach (historische deutsche Namen), furlanisch Vipau, ist ein Fluss in Slowenien und in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien.

Die Länge der Vipava beträgt 49 km, davon die letzten 5 km in Italien. Der Fluss entspringt mit einer ergiebigen Karstquelle in der Kleinstadt Vipava. Er nimmt kurz hinter Vipava den vom Razdrto-Pass kommenden, wesentlich längeren Močilnik auf und fließt zunächst durch die ebene Vipavska dolina, an deren westlichem Ende er den ebenfalls von einer starken Karstquelle gespeisten Hubelj aufnimmt, der die Kleinstadt Ajdovščina durchfließt. Bei Ustje verengt sich das Tal. Der Fluss verläuft in westnordwestlicher Richtung über Dornberk zwischen den Höhen des Karstgebirges des Ternowaner Walds und den Hügeln der Črni Hribi, die einen Teil der Vipavska brda bilden. Bei Miren bildet die Vipava eine große Flussschleife; anschließend überschreitet sie die Grenze zu Italien.

In Tal des Flusses wird die Schlacht am Frigidus im Jahr 394 angesiedelt (nähere Angaben im Artikel Isonzo).

Hydrogramm der Vipava 1981–2010 in Mirna nahe der slowenisch-italienischen Grenze

Etwa parallel zum Fluss verläuft die slowenische Schnellstraße Hitra cesta H4, die sich nach Westen als italienische Autostrada A34 fortsetzt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Goriška, Isletniška karta 1:50 000, Ljubljana: Geodetski zavod Slovenije, 2000.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]