Virtual Appliance

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
QS-Informatik
Dieser Artikel wurde wegen inhaltlicher Mängel auf der Qualitätssicherungsseite der Redaktion Informatik eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Artikel aus dem Themengebiet Informatik auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Hilf mit, die inhaltlichen Mängel dieses Artikels zu beseitigen, und beteilige dich an der Diskussion! (+)


Begründung: Artikel sollte m.E. nach neutralisiert und ergänzt werdén - siehe auch Diskussionsseite dazu --Aswirthm (Diskussion) 13:29, 13. Jan. 2015 (CET)

Virtual Appliances sind vorinstallierte, vorkonfigurierte und sofort einsetzbare Anwendungen und Software-Lösungen, die bereits mit einem Betriebssystem in der virtuellen Maschine zusammengestellt sind. Virtuelle Geräte verändern grundsätzlich die Entwicklung, die Verteilung und die Verwaltung von Unternehmenssoftware. Sogenannte Independent Software Vendors (ISVs) entwickeln ihre Anwendungen nur noch für eine einzige Plattform und senken dabei die Kosten und die Komplexität der Software-Entwicklung und der Produktverwaltung. Software-Hersteller können somit ihre Virtual Appliances effizient und sicher im OVF-Standard (Open Virtualization Format, Industriestandard) verteilen. [1]

Einsatzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Software als virtuelle Appliance einzusetzen, erleichtert die Installation und das Management. Unternehmenssoftware erleichtert den IT-Abteilungen zudem die Konfiguration und die Sicherstellung der Verfügbarkeit wesentlich, wodurch die Kosten für Ressourcen und Arbeitsaufwand gesenkt werden können.

Da die Software-Hersteller ihre virtuellen Geräte nur zentral aktualisieren und anpassen müssen, sinken auch ihre Kosten für den Kundendienst und die Pflege der Programme. Von dieser Kostensenkung profitieren wiederum die Anwender.

Anwender profitieren von einer höheren Verfügbarkeit und weniger Zeitbedarf für Installation, Konfiguration, Aktualisierung, Fehlerbehebung und Verwaltung der Anwendungsprogramme. Da die virtuellen Geräte zentral im Rechenzentrum verwaltet werden, können die Appliances schnell, zuverlässig und zügig weltweit verteilt und in Betrieb genommen werden.

Nutzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einfachere Verteilung von Unternehmensanwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Software-Anwendungen vorinstalliert und vorkonfiguriert sind, ein Betriebssystem einschließen und in einem lauffähigen Format verpackt sind, vermeiden Virtual Appliances komplexe, teure, langwierige und fehlerträchtige Installations- und Konfigurationsprozesse. Einfache Verteilungs-Mechanismen bieten große Vorteile bei der Verteilung von neuen Software-Versionen und Anwendungen auf entfernte Niederlassungen und Zweigstellen.

Vereinfachte Fehlerkorrektur und Aktualisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Virtuelle Geräte unterstützen die Verteilung von Fehlerkorrekturen, die direkt vom Software-Hersteller geliefert werden. Die bereitgestellten Aktualisierungen können direkt auf die Anwendungen und das Betriebssystem angewandt werden. Dadurch werden die Probleme bei Inkompatibilitäten der Anwendungsprogramme ausgeschlossen, die durch unterschiedliche Versionen entstehen. Jegliche Verbesserung oder Veränderung von virtuellen Geräten wird direkt von den Software-Herstellern verwaltet.

Portabilität und Betriebssystemunabhängigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

OVF-formatierte Virtual Appliances bieten eine hohe Flexibilität auf Anwenderseite, die Unternehmenssoftware einsetzen. Unternehmen können ein OVF-formatiertes virtuelles Gerät wahlweise auf unterschiedlichen Virtualisierungsplattform ausführen. Dadurch bleibt das Unternehmen unabhängig vom Anbieter und kann die Plattform auswählen auf die Anforderungen angepasst ist.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VMware Virtual Marketplace, https://www.vmware.com/appliances/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]