Virtuelles Gut

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Ein Virtuelles Gut ist ein immaterielles Gut, das nur in einer virtuellen Welt einen Gebrauchswert hat.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff virtuelles Gut soll dieses von den körperlichen Gütern wie Gebrauchsgegenständen (beispielsweise Kraftfahrzeuge, Möbel oder Hardware) oder Verbrauchsgütern (wie Lebensmittel, Nahrungsmittel) unterscheiden. Zu den virtuellen Gütern gehören etwa Computerspiele, soziale Netzwerke im Internet oder Software. Ihr Wert (Anschaffungskosten) besteht in einem Kaufpreis, der bei der Anschaffung gegen Zahlung von Geld oder Kryptowährung zu entrichten ist.

Kriterien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um als Wirtschaftsgut zu gelten, müssen virtuelle Güter Knappheit aufweisen, der Bedürfnisbefriedigung dienen, Rivalität im Konsum besitzen, Persistenz und Vernetzung aufweisen.[1]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • virtuelles Geschenk an Facebook-Freunde in Form eines Icons (z. B. Blumenstrauß) für 1 US-Dollar.
  • Virtuelle Währung Gold im Online-Rollenspiel World of Warcraft.
  • Virtueller Gegenstand (z. B. Computerspielfigur).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joshua Fairfield, Virtual Property, in: Boston University Law Review 85 (4), 2005, S. 1053