Visions

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VISIONS - Musik aus Leidenschaft
Visions-Logo.svg
Beschreibung deutsches Musikmagazin
Sprache deutsch
Verlag VISIONS Verlag GmbH, Dortmund (Deutschland)
Erstausgabe 1989
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017)
19.785 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 3/2017) 20.705 Exemplare
Chefredakteur Dennis Plauk
Herausgeber Michael Lohrmann
Geschäftsführer Michael Lohrmann
Weblink visions.de
Das Logo der Visions bis 2010
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Verkaufte Exemplare
(Jahresdurchschnitt)[1]
1999 38.002
2000 32.529
2001 44.009
2002 42.697
2003 38.360
2004 35.027
2005 38.255
2006 34.993
2007 30.623
2008 36.674
2009 31.534
2010 25.957
2011 27.057
2012 41.169
2013 32.590
2014 33.001

Visions (eigene Schreibung VISIONS) ist eine monatlich im Dortmunder Visions Verlag erscheinende deutsche Musikzeitschrift, die in den 1990ern als die führende für Alternative Rock galt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde das Magazin 1989 von Daniel Oeding als Fanzine mit einer gedruckten Auflage von 300 Exemplaren. Neben Intro ist Visions eine der wenigen damals entstandenen Musikzeitschriften mit einem Schwerpunkt auf alternative bzw. Independent-Musik, die den zwischenzeitlichen Boom von entsprechenden Zeitschriften wie Indiecator oder Sub Line Anfang der 1990er Jahre überlebten. Nach den Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) beträgt die Auflagenstärke heute rund 30.000 verkaufte Exemplare.[2]

Zwischen September und November 2005 veröffentlichte das Magazin anlässlich seiner 150. Ausgabe einer Liste der 150 Platten für die Ewigkeit, gewählt von den Lesern.

Die Zeitschrift veranstaltet neben regelmäßigen Konzerten und Festivals seit einigen Jahren eine Party-Reihe namens „VISIONS Partys“, die zunächst nur in Dortmund stattfand, nach und nach auf mehrere Städte ausgeweitet wurde und seit Anfang 2007 bundesweit und in der Schweiz stattfindet.

Ebenfalls im Visions Verlag erscheinen das Kulturmagazin Public und die jährlich veröffentlichte Musikfestivalübersicht Festivalplaner. Das von dem Verlag ins Leben gerufene Interviewmagazin Galore erschien zwischen 2003 und 2009, existierte kurzzeitig als kostenfreie Internetseite weiter und wurde schließlich eingestellt. Das als Ableger geplante zwischenzeitliche Internetmagazin Netspotting[3] wurde nach wenigen Ausgaben wieder eingestellt und in stark abgespeckter Form in Visions rückintegriert.

Heft und Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der musikalische Schwerpunkt der Visions liegt auf Alternative Rock bzw. Indie-Rock, jedoch werden auch zahlreiche Musiker aus anderen Bereichen, wie Metal, Punk, Hardcore, Singer-Songwriter, Post-Rock, Britpop oder Noise vorgestellt.

Neben Rezensionen von Tonträgern enthält die Zeitschrift Interviews und Reportagen. Der Druckausgabe liegt üblicherweise eine Audio-CD mit ausgesuchten aktuellen Titeln bei. Die DVD-Beilagenserie Visions On Screen, die aktuelle wie klassische Videoclips und redaktionelle Beiträge enthielt, wurde zwischenzeitlich eingestellt.

Redaktionssitz des von Michael Lohrmann herausgegebenen Magazins ist Dortmund. Derzeitiger Chefredakteur ist Dennis Plauk; ihm zur Seite stehen Dennis Drögemüller, Florian Schneider, Jan Schwarzkamp und Martin Burger.

Album des Jahres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1994 wird von den Lesern das Album des Jahres gewählt. Seit 2001 gibt es zudem auch eine gesonderte Statistik, in der nur die Autoren abstimmen. Die bisherigen Gewinner waren:[4]

Jahr Leser Kritiker
Interpret Album Interpret Album
1994 Helmet Betty
1995 The Smashing Pumpkins Mellon Collie and the Infinite Sadness
1996 Korn Life Is Peachy
1997 Radiohead OK Computer
1998 Korn Follow the Leader
1999 Korn Issues
2000 Deftones White Pony
2001 System of a Down Toxicity System of a Down Toxicity
2002 Queens of the Stone Age Songs for the Deaf Queens of the Stone Age Songs for the Deaf
2003 The Mars Volta De-Loused in the Comatorium The Mars Volta De-Loused in the Comatorium
2004 Beatsteaks Smack Smash Beatsteaks Smack Smash
2005 Mando Diao Hurricane Bar Trail of Dead Worlds Apart
2006 Arctic Monkeys Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not Sparta Threes
2007 Beatsteaks Limbo Messiah Brand New The Devil and God Are Raging Inside Me
2008 Metallica Death Magnetic Portishead Third
2009 Them Crooked Vultures Them Crooked Vultures Biffy Clyro Only Revolutions
2010 Arcade Fire The Suburbs Arcade Fire The Suburbs
2011 Foo Fighters Wasting Light La Dispute Wildlife
2012 Deftones Koi No Yokan Deftones Koi No Yokan
2013 Queens of the Stone Age …Like Clockwork Queens of the Stone Age …Like Clockwork
2014 Antemasque Antemasque Antemasque Antemasque
2015 Faith No More Sol Invictus Baroness Purple
2016 Touché Amoré Stage Four Touché Amoré Stage Four

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nach IVW
  2. Der Generalist für Subkulturen auf adverting.de; Radermacher Medienservice
  3. Mal voll fett antesten – Tipps und Stilblüten: „Netspotting“ will über Popkultur im Internet unterrichten. In: Berliner Zeitung, 20. Dezember 2000
  4. poplist.de