Vivarium Darmstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zoo Vivarium Darmstadt
Vollständiger Name Zoo Vivarium Darmstadt
Motto Darmstadts Tiergarten
Ort Schnampelweg 5
64287 Darmstadt
Fläche 4 Hektar
Eröffnung 1965
Tierarten 150 Arten
Individuen 700 Tiere
Organisation
Förderorganisationen Förderverein Kaupiana
Mitglied bei EAZA, VDZ
www.zoo-vivarium.de
Vivarium Darmstadt (Hessen)
Vivarium Darmstadt
Koordinaten: 49° 51′ 59″ N, 8° 40′ 58″ O

Das Vivarium Darmstadt (amtlich: Zoo Vivarium Darmstadt) ist ein kleiner Zoo in der südhessischen Stadt und bezeichnet sich selbst auch als Darmstadts Tiergarten.

Geschichte und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 21. Juli 1956 wurde das Schulvivarium, auf dem Areal der Stadtgärtnerei im Orangeriegarten, eröffnet.

Am 28. August 1965 wurde das – nach Plänen von Diplom-Ingenieur Rolf Prange erbaute – neue Vivarium an seinem heutigen Standort eröffnet. Es zeigt auf zirka vier Hektar Fläche über 700 Tiere, die zu mehr als 150 Arten gehören. Namensgebend ist die Aquarien- und Terrarienhalle, in der neben Fischen und Reptilien auch Amphibien, Insekten und andere Gliedertiere gezeigt werden.

Das Vivarium beteiligt sich mit Nachzuchten diverser Tierarten an Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP), so zum Beispiel für Mönchsgeier und Kleinen Vasapapagei als Zoo-Welterstzucht. Attraktionen des Zoos sind die Tierhäuser für Schopfmakaken sowie das im Jahr 2005 eröffnete Tropenhaus für Binturongs (Marderbären) und Zwergotter.

Ein besonderes Erlebnis sind das begehbare Kängurugehege für Bennett-Kängurus (eine Unterart des Rotnackenwallabys) sowie der Streichelzoo mit westafrikanischen Zwergziegen. Das bis in die 80er Jahre für Schimpansen genutzte Afrikahaus wird derzeit zu einem Tropenhaus für Stumpfkrokodile und Schmetterlinge umgebaut. Diesem gegenüber liegt die Voliere für einheimische Watvögel.

Für die Zukunft plant der Zoo eine Umstrukturierung und den Neubau zahlreicher Anlagen. Das Gehege für die Seychellen-Riesenschildkröten wurde bereits erweitert und im März 2010 eingeweiht. Des Weiteren wird die Aquarien- und Terrarienhalle umgebaut. Die Zielplanung des Zoos sieht künftig vor, den Besuchern die Tierwelt der südlichen Erdhalbkugel zu zeigen. Es wird zunehmend eine Konzentration auf Tierarten aus Südamerika, Afrika sowie Australien geben.

Förderverein Kaupiana[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Förderverein Kaupiana, benannt nach Johann Jakob Kaup, unterstützt den Zoo mit Geldern.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]