Vivian Gibson

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Vivian Gibson um 1926 auf einer Fotografie von Alexander Binder

Vivian Gibson (* 14. Mai 1893[A 1] in Liverpool, England; † 9. Mai 1981 in Wien, Österreich; als Lavinia Seraphine Gibson) war eine britische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vivian Gibson erhielt in ihrer Heimatstadt London eine Tanzausbildung und stand bereits von Kindesbeinen an als Tänzerin auf der Bühne. Filmauftritte schlossen sich seit dem Ersten Weltkrieg an. Der deutsche Showbühnen-Impresario Rudolf Nelson verpflichtete sie als 24-Jährige und holte sie nach Berlin. Parallel zu ihren Bühnenauftritten spielte Vivian Gibson ab 1922 auch in deutschen Filmen mit. Mit der Gräfin Mariza gelang ihr 1925 der Durchbruch. Nach einem einzigen Tonfilmversuch war die Kinokarriere von Vivian Gibson bereits 1932 beendet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1916: Odd Charges
  • 1921: Demos
  • 1922: Wildnis
  • 1923: Fräulein Raffke
  • 1924: Der Mönch von Santarem
  • 1924: Niniche
  • 1925: Gräfin Mariza
  • 1925: Der König und die kleinen Mädchen
  • 1925: Der Mann, der sich verkauft
  • 1925: Die vertauschte Braut
  • 1926: Jagd auf Menschen
  • 1926: Hölle der Liebe
  • 1926: Der lachende Ehemann
  • 1926: Die Kleine vom Variete
  • 1926: Nanette macht alles[1]
  • 1926: Walpurgisnacht
  • 1926: Unter Ausschluß der Öffentlichkeit
  • 1926: Der Zigeunerbaron
  • 1927: Leichte Kavallerie
  • 1927: Liebelei
  • 1927: Der Orlow
  • 1927: Das Fürstenkind
  • 1927: Das Frauenhaus von Rio
  • 1927: Man steigt nach
  • 1927: Der größte Gauner des Jahrhunderts
  • 1927/1928: Andere Frauen
  • 1928: Angst
  • 1928: Die Durchgängerin
  • 1928: Unsere Liebe war Sünde
  • 1928: Heiratsfieber
  • 1928: Der Unüberwindliche
  • 1928: Der moderne Casanova
  • 1928: Andere Frauen
  • 1928: Das Geheimnis der Villa Saxenburg
  • 1928: Der Scheidungsanwalt
  • 1928: Champagner
  • 1929: Der Dieb im Schlafcoupe
  • 1929: Eros in Ketten
  • 1929: Freiheit in Fesseln
  • 1929: Frühlingsrauschen
  • 1930: Karriere
  • 1932: Der tolle Bomberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: Meldezettel im Bestand der Wiener Stadt- und Landesbibliothek.
  1. Nanette macht alles. Illustrierte Filmwoche 1926, abgerufen am 10. Mai 2020.