Vladimir Lalo Nikolić

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Vladimir Lalo Nikolić (* 1941 in Zagreb) ist ein kroatisch-deutscher Architekt und Ausstellungsarchitekt.[1][2]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nikolić wurde 1941 in Zagreb geboren und studierte von 1960 bis 1965 Architektur an der Universität Zagreb. Er wurde Mitarbeiter im Architekturbüro Schuster in Graz. Ab 1976 leitete er ein eigenes Architektenbüro. Ab 1976 lehrte er als Professor an der Universität Kassel,[1] bevor er als Universitätsprofessor an der RWTH Aachen berufen wurde.[3]

Nikolić plante unter anderem:

Vladimir Lalo Nikolić errichtete als Ausstellungsarchitekt der documenta 8 vor den Wänden der Ausstellungssäle aus Rigipsplatten neue Räume in den Räumen, die um drei Grad zur Achse des alten Hauses gedreht waren.[4]

2005 reichten Vladimir Lalo Nikolić, Jörg Rekittke und Kunibert Wachten ein Konzept für die Gestaltung des Picassoplatzes in Münster ein.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hausleeren III (Hausleeren 3 – von der RWTH-Aachen) von Relja Arnautovic, Vladimir Lalo Nikolic, 2009

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b documenta 8 Katalog: Band 1: Katalog Seite 154, 162 Aufsätze; Band 2: Katalog; Band 3: Künstlerbuch; Kassel 1987, ISBN 3-925272-13-5
  2. Vladimir Lalo Nikolić abgerufen am 25. Februar 2016 (bosnisch)
  3. Nikolic+Architekten, abgerufen am 25. Februar 2016.
  4. Der Spiegel, 1. Dezember 1996, Michael Schmidt-Klingenberg Gott, zeig mir deine Eier abgerufen am 25. Februar 2016
  5. Knüvener Architekturlandschaft Knüvener Architekturlandschaft, Picassoplatz Münster (Memento des Originals vom 25. Februar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.architekturlandschaft.net abgerufen am 25. Februar 2016