Vogtlandkreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Vogtlandkreises Deutschlandkarte, Position des Vogtlandkreises hervorgehobenKoordinaten: 50° 29′ N, 12° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Verwaltungssitz: Plauen
Fläche: 1.411,89 km²
Einwohner: 232.390 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 165 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Kreisschlüssel: 14 5 23
Kreisgliederung: 38 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Neundorfer Straße 96
08523 Plauen
Webpräsenz: www.vogtlandkreis.de
Landrat: Rolf Keil (CDU)
Lage des Vogtlandkreises in Sachsen
Landkreis Nordsachsen Leipzig Landkreis Leipzig Landkreis Mittelsachsen Chemnitz Landkreis Zwickau Vogtlandkreis Erzgebirgskreis Landkreis Görlitz Landkreis Bautzen Dresden Landkreis Meißen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Freistaat Bayern Tschechien Thüringen Sachsen-Anhalt Brandenburg PolenKarte
Über dieses Bild
Das zukünftige Landratsamt des Vogtlandkreises in Plauen, ein ehemaliges Kaufhaus

Der Vogtlandkreis ist ein Landkreis im Südwesten des Freistaats Sachsen. Kreisstadt ist die bis 2008 kreisfreie Stadt Plauen.

Nachbarkreise sind im Norden der thüringische Landkreis Greiz, im Osten der Landkreis Zwickau und der Erzgebirgskreis. Im Süden schließen sich der tschechische Verwaltungsbezirk Karlsbad (Karlovarský kraj), im Südwesten der bayerische Landkreis Hof und im Westen der thüringische Saale-Orla-Kreis an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vogtlandkreis liegt im sächsischen Vogtland. Mit seinem südlichen Teil ist das Gebiet des Kreises Bestandteil des Naturparks Erzgebirge/Vogtland. Dort befinden sich der südwestliche Ausläufer des Erzgebirges (Westerzgebirge) und das Elstergebirge. Es ist daher in großen Teilen durch eine Mittelgebirgslandschaft geprägt, die sich nach Westen und Norden hin abflacht. Die wichtigsten Flüsse sind die Zwickauer Mulde und die Weiße Elster. Der höchste Berg ist der Schneehübel. In Erlbach endet das Erzgebirge mit dem Hohen Stein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vogtlandkreis entstand am 1. Januar 1996 durch Zusammenlegung der Landkreise Auerbach (Kfz-Kennzeichen AE), Klingenthal (OVL), Oelsnitz (ebenfalls OVL), Reichenbach (RC) und Plauen Land (PL).

Die Bildung eines Vogtlandkreises mit dem Sitz der Kreisverwaltung in der nicht zum Vogtlandkreis gehörenden kreisfreien Stadt Plauen war bereits im ursprünglichen Gesetzentwurf der sächsischen Staatsregierung vom 29. Juni 1992 vorgesehen. Sie sollte durch die Zusammenlegung der genannten Landkreise erfolgen.

Auf Grund intensiver Einflussnahme des Auerbacher CDU-Kreisverbands und des dortigen Landrats Winfried Eichler, die auf Bildung von zwei Kreisen bestanden, wurde in Dresden festgelegt, dass die wirtschaftlich schwächere Kreisstadt Auerbach Sitz des Landkreises werden sollte. Inzwischen hatte sich Plauen aber überraschend mit der Zweikreis-Variante angefreundet.

Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens wurde nun die Bildung von zwei Kreisen, dem Elstertalkreis mit Sitz in Plauen (Landkreise Plauen Land und Oelsnitz sowie Teile des Landkreises Klingenthal) und dem Göltzschtalkreis mit Sitz in Auerbach (Landkreise Auerbach, Reichenbach sowie andere Teile des Landkreises Klingenthal) favorisiert. Diese Variante wurde auch mit dem Kreisgebietsreformgesetz vom 24. Juni 1993 beschlossen.

Gegen diese Regelung legte jedoch der Kreisrat des damaligen Landkreises Reichenbach auf Bestreben einer Bürgerinitiative um den fraktionslosen Kreisrat Volker Liskowsky Verfassungsbeschwerde beim Sächsischen Verfassungsgerichtshof ein, der die Nichtigkeit dieses Beschlusses feststellte.

Mit dem 2. Kreisgebietsänderungsgesetz vom 6. September 1995 wurde die Bildung des Vogtlandkreises zum 1. Januar 1996 mit Sitz in der kreisfreien Stadt Plauen beschlossen. Mit der Bildung des Vogtlandkreises war für Neuzulassungen von Kfz generell das Kfz-Kennzeichen V verbindlich.

Am 1. August 2008 erfolgte im Zuge der Kreisreform Sachsen 2008 die Vergrößerung des Vogtlandkreises durch Eingliederung der bis dahin kreisfreien Stadt Plauen. In Plauen war bereits der Sitz der Kreisverwaltung. Dies blieb so, nachdem Plauen den Status als kreisfreie Stadt gegen massiven Plauener Widerstand aberkannt und es Bestandteil des Kreises worden war. Der Landkreis hat eine Fläche von 1412 km². Seine Einwohnerzahl betrug am 31. Dezember 2007 253.672.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahl des Vogtländischen Kreistags 2014
 %
40
30
20
10
0
37,8
15,8
15,8
6,7
6,2
6,1
4,0
3,6
4,0
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,7
-4,6
+1,6
-3,1
+6,2
-0,6
+0,9
± 0,0
-1,1
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Sitzverteilung im Kreistag des Vogtlandkreises nach der Wahl am 25. Mai 2014

Landrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Landratswahl am 7. Juni 2015 setzte sich Rolf Keil (CDU) mit 56,9 % der Stimmen im ersten Wahlgang gegen zwei Mitbewerber durch[2]. Zuvor war seit der Bildung des Vogtlandkreises, also auch schon vor der Kreisgebietsreform 2008, Tassilo Lenk dessen Landrat.

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreistag des Vogtlandkreises wurde am 25. Mai 2014 gewählt. Die 86 Sitze im Kreistag verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien[3]:

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2014
Sitze
2014
Prozent
2008
Sitze
2008
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 37,8 33 37,1 33
LINKE Die Linke 15,8 14 20,4 18
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 15,8 14 14,2 12
FDP Freie Demokratische Partei 6,7 6 9,8 8
AfD Alternative für Deutschland 6,2 5 n.k. n.k.
FWV e.V. Freie Wähler Vogtland (FWV e.V.) 6,1 5 6,7 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 4,0 3 3,1 2
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 3,6 3 3,6 3
DSU Deutsche Soziale Union 3,4 3 5,1 4
Sonstige1 0,6 0 n.k. n.k.
Gesamt 100 86 100 86
Wahlbeteiligung in Prozent 47,8 42,5
1 Bürgerinitiative BITex 0,4 %, Mühlentalfreunde 0,2 %

Im Kreistag haben sich folgende Fraktionen gebildet: CDU (33 Mitglieder), SPD (14 Mitglieder), DIE LINKE: (14 Mitglieder), AfD-DSU (8 Mitglieder), FDP (6 Mitglieder), FWV (5 Mitglieder). Die Kreistagsmitglieder der GRÜNEN und der NPD sind fraktionslos.

CDU und SPD bilden im Kreistag eine Koalition.[4]

Bundesebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Bundesebene bildet der Vogtlandkreis mit der ehemals kreisfreien Stadt Plauen den Wahlkreis 166.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespaltener Schild. Rechts auf schwarzem Feld ein rechtsgewandter goldener, rot bewehrter Löwe mit roter Zunge und goldener Krone. Links auf goldenem Feld ein schwarzer rechtsgewandter rot bewehrter Adler mit roter Zunge.“

Der Löwe als eigentliches Wappentier des Vogtlandes entspricht dem bayerischen bzw. dem pfälzischen Löwen. Er wurde während der mittelalterlichen Herrschaft der Vögte von Weida, Gera und Plauen und deren Nachfolgern seit dem 13. Jahrhundert im Wappen geführt. Der schwarze Reichsadler soll an den Reichslandcharakter weiterer Teile des ehemaligen Vogtlandes (Egerland, Regnitzland) erinnern.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Göltzschtalbrücke als Wahrzeichen für den Tourismus im Vogtland

Neben dem Bäderwesen in den Kurorten Bad Elster und Bad Brambach spielen der Musikinstrumentenbau im so genannten Musikwinkel und der Tourismus – besonders auch der Wintersport – eine bedeutende Rolle. Im Raum Plauen ist auch die Textilindustrie (Plauener Spitze), der Druckmaschinenbau und die Fahrzeugindustrie (Autobusse) von Bedeutung.

Im Jahr 2009 wurde der Vogtlandkreis als „Kommune des Jahres“ im Wettbewerb Großer Preis des Mittelstandes ausgezeichnet.[5]

Gesundheitswirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Elster ist die Stadt mit den meisten Rehakliniken in Sachsen

Im Vogtlandkreis befinden sich 14 Krankenhäuser, darunter ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und eine Fachklinik. Der Vogtlandkreis versucht mit dem Programm „Ärzte fürs Vogtland“ Ärzte in die Region zu locken.[6]

  • Krankenhaus der Schwerpunktversorgung
    • Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbH
  • Krankenhäuser der Regelversorgung
  • Fachklinik
  • Reha-Kliniken
    • Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren Bad Elster
    • Vogtland-Klinik Bad Elster
    • Paracelsus-Klinik Am Schillergarten Bad Elster für Onkologie, Gynäkologie sowie Orthopädie
    • Mediclin Klinik am Brunnenberg Bad Elster für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Orthopädie und Rheumatologie
    • Fachklinikum Sachsenhof Bad Elster für Orthopädie, Kardiologie und Stoffwechselerkrankungen
    • Evangelische Fachklinik Sonnenhöhe der DGS-Diakoniegesellschaft Sachsen gGmbH Bad Elster, Fachklinik für Kinder und Jugendliche
    • Klinik Bad Brambach, Reha-Klinik für Rheumatologie, Kardiologie und Orthopädie
    • Berufsgenossenschaftliche Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein

In Adorf, Reichenbach und Schöneck befinden sich MVZ der Paracelsus-Kliniken, weitere gibt es in Ellefeld, Klingenthal und Plauen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobahnbrücke über die Talsperre Pöhl

Die Bundesautobahn A72 durchquert das Vogtland im Norden. Des Weiteren existieren mehrere Bundesstraßen. Mehrere Straßen-Grenzübergänge verbinden den Vogtlandkreis mit den böhmischen Nachbarn.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1996 behielt der Landkreis die Unterscheidungszeichen der Vorgängerlandkreise AE (Auerbach), OVL (Obervogtland; Klingenthal und Oelsnitz), PL (Plauen) und RC (Reichenbach). Diese wurden am 1. März 1996 vom neuen Unterscheidungszeichen V abgelöst. Dieses wird durchgängig bis heute ausgegeben. Am 1. Januar 2009 verlor auch die Stadt Plauen ihr PL. Der Vogtlandkreis ist damit der einzige Landkreis in Deutschland, der einen Einzelbuchstaben als Unterscheidungkennzeichen besitzt.

Seit dem 9. November 2012 sind die Unterscheidungszeichen AE, OVL, PL und RC wieder erhältlich.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionell existiert im Vogtland ein engmaschiges Schienennetz. Durch etliche Streckenstilllegungen wurde dieses Netz aber stark ausgelichtet. Folgende im Schienenpersonennahverkehr bediente Streckenabschnitte befinden sich auf dem Gebiet des Vogtlandkreises:

Alle Strecken werden mindestens im Zwei-Stunden-Takt, die meisten im Stundentakt bedient. Der Betreiber vieler Verkehrseinrichtungen ist die private Vogtlandbahn, die seit 1996 auf den modernisierten Nebenbahnen des sächsischen Vogtlands Regionalbahnen betreibt. Auf der Strecke Adorf – Plauen – Leipzig pendelte dreimal täglich ein Regional-Express, der DB Regio Südost. Außerdem existierte ein fernverkehrsähnliches Angebot, der Franken-Sachsen-Express, der Nürnberg und Dresden über Plauen und Reichenbach miteinander verband. Er entstand, als zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 der ICE-Verkehr auf der Sachsen-Franken-Magistrale eingestellt wurde. Seitdem verkehrten alle zwei Stunden InterRegioExpress-Züge der Deutschen Bahn. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wurde der Regional-Express Dresden – Hof auf Grund der hohen Nachfrage bis Nürnberg verlängert, so dass stündliche Verbindungen Dresden – Reichenbach – Plauen – Nürnberg verfügbar waren. Seit Juni 2005 bot die Vogtlandbahn zudem einen täglichen Fernzug (Adorf–) Plauen – Berlin, den sogenannten Vogtland-Express an. Dieses attraktive Angebot ersetzte den zuvor weggefallenen InterRegio und wurde sehr gut von der Bevölkerung angenommen. Zwischen dem 16. Februar und dem 8. April 2009 wurde die Verbindung kurzzeitig aus betriebswirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die Vogtlandbahn stellte die Eisenbahnverbindung am 1. Oktober 2012 wieder ein. Die Strecke wird gegenwärtig per Bus bedient.

Der stillgelegte Abschnitt HammerbrückeSchönheide Süd wird an Wochenenden von einer Motordraisine als touristische Strecke befahren.

Neben den nationalen Strecken gibt es auch zwei Grenzübergänge in die Tschechische Republik, Bad Brambach/Vojtanov (vier Zugpaare täglich; Vogtlandbahn in Kooperation mit ČD) und Klingenthal/Kraslice (stündlich; Vogtlandbahn in Kooperation mit GW Train Regio). In den Der Neubau eines Haltepunkts Plauen-Mitte an der Elstertalbahn ist vorgesehen. Bereits abgeschlossen ist die Elektrifizierung der Strecke Reichenbach – Hof, da weiterhin das Angebot von durchgehenden Zügen mit elektrischer Traktion nach Leipzig möglich sein soll; im neuen City-Tunnel Leipzig sind keine Dieselfahrzeuge zulässig.

ÖPNV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

96 % des Siedlungsbereiches sind mit ÖPNV versorgt, so dass auch alle Orte, die über keinen Bahnanschluss verfügen, zumindest wochentags relativ gut mit Bussen zu erreichen sind. Des Weiteren gibt es Stadtverkehre in Auerbach, Reichenbach, Klingenthal und Plauen, wo dieser durch die Plauener Straßenbahn GmbH mit Bussen und Bahnen organisiert wird. In den letzten Jahren wurden verstärkt Schnittstellen zwischen Bahn- und Buslinien an den Bahnhöfen gebaut, die das Umsteigen erleichtern und durch die Realisierung des Verbundgedankens das Angebot von Schiene und Bus verbessern.

Als Aufgabenträger fungiert der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland, kurz ZVV. Im gesamten Vogtlandkreis gilt der Verbundtarif Vogtland des Verkehrsverbundes Vogtland, der als Tochtergesellschaft des ZVV dessen Aufgaben wahrnimmt.

Luftverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nächstgelegene Flugplatz ist der Verkehrslandeplatz Hof-Plauen in der Nähe des bayerischen Hof. Bei Auerbach liegt der Flugplatz Auerbach (ICAO-Code EDOA), der 2005 erweitert wurde.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tschechien Bayern Thüringen Erzgebirgskreis Landkreis Zwickau Adorf/Vogtl. Auerbach/Vogtl. Bad Brambach Bad Elster Bergen (Vogtland) Bösenbrunn Eichigt Ellefeld Elsterberg Falkenstein/Vogtl. Grünbach (Sachsen) Heinsdorfergrund Klingenthal Lengenfeld (Vogtland) Limbach (Vogtland) Markneukirchen Mühlental Muldenhammer Netzschkau Neuensalz Neumark (Vogtland) Neustadt/Vogtl. Oelsnitz/Vogtl. Pausa-Mühltroff Plauen Pöhl Reichenbach im Vogtland Reuth (Vogtland) Rodewisch Rosenbach/Vogtl. Schöneck/Vogtl. Steinberg (Vogtland) Triebel/Vogtl. Theuma Tirpersdorf Treuen Weischlitz WerdaMunicipalities in V.svg
Über dieses Bild
Plauen ist die Stadt im Vogtlandkreis mit den meisten Einwohnern, ca. 66.000
Auerbach (Bild des Marktplatzes) und Reichenbach folgen mit ca. 20.000 Einwohnern
Reichenbach (Rathaus)
Oelsnitz ist mit ca. 11.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2014[7])

Städte

  1. Adorf/Vogtl. (5124)
  2. Auerbach/Vogtl., Große Kreisstadt (18.984)
  3. Bad Elster (3616)
  4. Elsterberg (4229)
  5. Falkenstein/Vogtl. (8328)
  6. Klingenthal (8910)
  7. Lengenfeld (7264)
  8. Markneukirchen (7856)
  9. Netzschkau (4067)
  10. Oelsnitz/Vogtl., Große Kreisstadt (10.572)
  11. Pausa-Mühltroff (5154)
  12. Plauen, Große Kreisstadt (64.077)
  13. Reichenbach im Vogtland, Große Kreisstadt (21.328)
  14. Rodewisch (6517)
  15. Schöneck/Vogtl. (3259)
  16. Treuen (8116)

Verwaltungsgemeinschaften und Verwaltungsverbände

Gemeinden

  1. Bad Brambach (1991)
  2. Bergen (987)
  3. Bösenbrunn (1203)
  4. Eichigt (1228)
  5. Ellefeld (2645)
  6. Grünbach (1762)
  7. Heinsdorfergrund (2073)
  8. Limbach (1477)
  9. Mühlental (1336)
  10. Muldenhammer (3193)
  11. Neuensalz (2195)
  12. Neumark (2943)
  13. Neustadt/Vogtl. (985)
  14. Pöhl (2545)
  15. Reuth (986)
  16. Rosenbach/Vogtl. (4318)
  17. Steinberg (2874)
  18. Theuma (1056)
  19. Tirpersdorf (1402)
  20. Triebel/Vogtl. (1276)
  21. Weischlitz (5010)
  22. Werda (1504)

Änderungen seit der Gründung des Landkreises[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1999 wurden mehrere Gemeinden in andere eingemeindet oder sie schlossen sich mit anderen Gemeinden zusammen. Im Einzelnen betraf dies:

Am 1. Januar 2003 wurde die Gemeinde Rebesgrün nach Auerbach/Vogtl. eingemeindet. Zum 1. Oktober 2009 schlossen sich die Gemeinden Hammerbrücke, Morgenröthe-Rautenkranz und Tannenbergsthal zur neuen Gemeinde Muldenhammer zusammen. Zum 1. Januar 2011 wurde die Gemeinde Burgstein nach Weischlitz eingemeindet und die Gemeinden Leubnitz, Mehltheuer und Syrau schlossen sich zur neuen Gemeinde Rosenbach/Vogtl. zusammen.

Am 1. Januar 2013 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Pausa aufgelöst und die Stadt Mühltroff in die Stadt Pausa/Vogtl. eingegliedert. Die entstandene Einheitsgemeinde trägt den Namen Pausa-Mühltroff.[8] Zudem erfolgte die Eingliederung von Zwota nach Klingenthal.

Am 1. Januar 2014 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Markneukirchen-Erlbach aufgelöst und die Gemeinde Erlbach nach Markneukirchen eingemeindet.

Am 1. Januar 2016 fusionieren die Stadt Mylau und die Stadt Reichenbach im Vogtland zur neuen Stadt Reichenbach im Vogtland.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brigitte Unger (Hrsg.): Der Vogtlandatlas: Regionalatlas zur Natur, Geschichte, Bevölkerung, Wirtschaft, Kultur des Sächsischen Vogtlandes. 2. Aufl. 2004., 104 S., ISBN 3-937386-02-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vogtlandkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ergebnis der Landratswahl 2015. Abgerufen am 10. Juni 2015.
  3. Ergebnis der Kreistagswahl 2014. Abgerufen am 4. Juni 2014.
  4. http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/OBERES-VOGTLAND/Kreistags-Koalition-SPD-Vorstand-will-Mitgliederentscheid-artikel9014393.php#
  5. Laudatio zur Auszeichnung als Kommune des Jahres
  6. http://www.vogtlandkreis.de/shownews.php?id=1800
  7. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  8. Bericht zur Eingliederung Mühltroffs in die Stadt Pausa im Vogtland-Anzeiger vom 27. September 2012. Abgerufen am 26. Oktober 2012.