Zum Inhalt springen

Voiturettes Th. Lafitte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
SA de Construction de Voiturettes Th. Lafitte
Rechtsform SA
Gründung 1923
Auflösung 1928
Sitz Paris, Frankreich
Branche Automobilindustrie
Lafitte von etwa 1923
Dreizylinder-Sternmotor eines Lafitte

Die SA de Construction de Voiturettes Th. Lafitte war ein französischer Hersteller von Automobilen.[1][2][3]

Unternehmensgeschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen aus Paris begann 1923 mit dem Bau von Automobilen. Der Markenname lautete Lafitte. 1926 wurde Doriot, Flandrin et Parant übernommen.[1] 1928 endete die Produktion.

Das Unternehmen stellte Kleinwagen her. Das erste Modell besaß im Bug einen Dreizylinder-Sternmotor mit 736 cm³ Hubraum und 22 PS Leistung. Anstelle eines Getriebes ermöglichte eine verstellbare Friktionsscheibe (Friktion = Reibung, also Reibscheibe) eine stufenlose Kraftübertragung auf die Hinterräder. Der Neupreis betrug in England 100 Pfund Sterling.[2] 1928 ergänzte eine Sportausführung mit 895 cm³ Hubraum und 25 PS Leistung das Angebot. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 96 km/h angegeben.[2]

Fahrzeuge dieser Marke waren im mittlerweile geschlossenen Motor Technica Museum Bad Oeynhausen in Bad Oeynhausen und im Autotron in Rosmalen zu besichtigen.

Commons: Voiturettes Th. Lafitte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. a b Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. a b c George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Band 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch).
  3. George Nicholas Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975 (französisch).