Volker Bräutigam (Komponist)

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Volker Bräutigam (* 23. Mai 1939 in Frohnau/Erzgebirge) ist ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bräutigam war Mitglied des Dresdner Kreuzchores, damals unter der Leitung von Rudolf Mauersberger. An der Leipziger Musikhochschule erhielt er von 1957 bis 1962 seine Ausbildung in Kirchenmusik und Komposition, letzteres bei Johannes Weyrauch. Er war der erste Student, der es wagte, die Musik von Olivier Messiaen bekannt zu machen, obwohl sie nicht den Vorstellungen des DDR-Regimes entsprach.

Nach seinem Studium war Bräutigam über 30 Jahre lang Kirchenmusiker der Heilandskirche in Leipzig-Plagwitz. Seit 1980 ist er Dozent an der Musikhochschule in Leipzig und seit 1981 auch an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale. Er wurde 1993 zum Professor berufen. Als Konzertorganist machte er sich in Europa, den USA und Japan einen Namen.

Sein kompositorisches Schaffen ist stilistisch vielfältig. Neben seiner Bewunderung für die neobarocke Kirchenmusik von Siegfried Reda, Ernst Pepping und Johann Nepomuk David sowie für die Werke Messiaens sind Einflüsse durch Alte Musik und Jazz erkennbar. Neben Chor- und Orgelwerken schuf er auch Musik für Zeichentrickfilme der DEFA.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Epitaph für Maksymilian Kolbe (1975)
  • Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir (1970/1995)
  • Drei Jazzverwandte Choralvorspiele

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Bräutigam und die Musikerin Maria Bräutigam sind die Eltern der Kantorin Christiane Bräutigam.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]