Volker Detlef Heydorn

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Volker Detlef Heydorn (* 17. Juni 1920 in Blankenese; † 15. Juli 2004 in Hamburg-Blankenese) war ein bedeutender Hamburger Künstler und Autor, der neben einer sehr großen Zahl von Gemälden, Zeichnungen und Grafiken über 2.000 Illustrationen anfertigte und zahlreiche Bücher veröffentlichte. Daneben fertigte er 15 Fensterwände und Wandbilder und gravierte etwa 400 Platten zum Guss von Zinnfiguren.

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Detlef Heydorn wurde am 17. Juni 1920 im damals preußischen Blankenese geboren und wuchs dort als der jüngste von drei Söhnen der Eheleute Carl Eduard Heinrich Wilhelm Heydorn und Dagmar Eva Heydorn, geb. Huesmann, auf.

Trotz Haus und Hof waren die Verhältnisse, in denen Volker Detlef Heydorn und seine beiden Brüder, Richard Huesmann Wilhelm Heydorn (* 25. Februar 1910, † 3. Mai 1943) und Uwe Jens Theseus Heydorn (* 21. Februar 1912, † 30. Dezember 1972), aufwuchsen, bescheiden. Sein Vater arbeitete als Heilpraktiker und Lehrer und kümmerte sich mit großer Hingabe um das Wohl derer, die weniger hatten. Zudem gründete er 1930 die sogenannte Menschheitspartei, die der Politik der damaligen Zeit entgegenging und den Menschen an sich als von Natur aus gut bezeichnete, gleich welcher Abstammung er ist. In die Partei flossen liquide Mittel auch aus der privaten Kasse des Heydornschen Haushalts. Aufgrund der dürftigen finanziellen Verhältnisse nahm Dagmar Heydorn ab 1929 Kinder in Pension u. a. ab 1934 Alexander Grothendieck. Für Volker Detlef Heydorn war das bescheidene Leben nicht ungewöhnlich, wurde es ihm doch erst später bewusst.

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1927 besuchte Volker Detlef Heydorn das Reformrealgymnasium zu Blankenese. Die politischen Entwicklungen in Deutschland nahm Volker Detlef Heydorn zunächst noch in recht spielerischer Weise wahr. Schon früh wuchs sein Interesse für alles militärische, spielte er doch große Schlachten stets mit seinen Blei- und Zinnfiguren nach. Der Beitritt zur Hitlerjugend, der viele seiner Spielkameraden angehörten, wurde ihm durch seine Eltern verwehrt. Vor allem sein Vater war mit der sich anbahnenden politischen Situation in Deutschland sehr unglücklich und wünschte seinen Kindern eine andere Gesinnung. Die kindliche Begeisterung für den Nationalsozialismus wurde jedoch recht schnell wieder gedämpft, als V. D. Heydorn immer deutlicher bewusst wurde, das Deutschland nicht mehr ein Land der Freiheit war, wurde doch auch sein Vater wegen seiner Menschheitspartei argwöhnisch beäugt. So wuchs seine Faszination für das klassische Freiheitsideal, von der Freiheit der Gedanken und einer Grenze zur Tyrannenmacht (Vgl. V. D. Heydorn – Maler werden zwischen Kunst, Politik und Religion, Hans Christians Verlag, Seite 39). Lediglich seine Begeisterung für alles Militärhistorische blieb erhalten.

In der Schule hingegen beeindruckte ihn zu dieser Zeit der Unterricht in Geschichte und Mathematik. Volker Detlef Heydorn selbst sagte darüber:

„Im Rückblick will es mir scheinen, als sei kein Zeitabschnitt (…) für mein Leben so bedeutungsvoll gewesen wie jener, da Otto Hauff (…) das Geheimnis auftat von der Existenz des Nichtexistierenden: vom Punkt – dem Gebilde ohne Ausdehnung, von der Strecke – der Addition nulldimensionaler Punkte, die gleichwohl eine Summe über Null ergibt, von den Parallelen, welche sich im Unendlichen schneiden.“

V. D. Heydorn – Maler werden zwischen Kunst, Politik und Religion, Hans Christians Verlag, Seite 62

Die für V.D. Heydorn beeindruckenden Sachverhalte der Mathematik beeinflussten seine spätere Malerei maßgeblich.

Anfänge der Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe des Jahres 1936 kristallisierte sich für Volker Detlef Heydorn nach eigenen Angaben der klare Wunsch heraus, im Erwachsenenalter etwas mit Kunst zu tun. Ab 1930 wurde sein frühes Schaffen maßgeblich durch den Maler Hugo Ernst Schnegg, einen Bekannten seiner Mutter, beeinflusst. Im gleichen Jahr trat er der Vereinigung für graphische Kunst Blankenese bei und erkundete dort die unterschiedlichsten Arten und Methoden der Kunst. Er lernte nicht nur die alten Klassiker kennen, sondern auch moderne Kunst. Er fing an bei seinen eigenen Werken verschiedenste Techniken zu erlernen und zu erkunden.

Um die Jahreswende 1936/1937 lernte Volker Detlef Heydorn die Werke und das Schaffen von Eduard Bargheer kennen. Den Künstler selber lernte er bald darauf persönlich kennen und war tief beeindruckt. So nahm die Malerei einen immer größeren Teil im Leben des V. D. Heydorn ein.

Neben der Kunst strebte Volker Detlef Heydorn 1939 das Abitur an. Aufgrund seiner politischen Ansichten, er war noch immer nicht Mitglied der Hitlerjugend, wurde ihm die Zulassung zur mündlichen Abiturprüfung verwehrt. Auf Antrag seines Vaters wurde ihm das Abitur 1942 wegen Frontbewährung ausgehändigt.

Kunstschule Schmilinsky[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

V. D. Heydorn verfolgte weiterhin den Wunsch Künstler zu werden. So besuchte er bis 1940 die Kunstschule Schmilinsky. Eduard Bargheer, der dort neben Erich Hartmann, Gabriele Schmilinsky und anderen Künstlern sein Lehrer wurde, ermöglichte ihm eine Schulgeldbefreiung und ein bescheidenes monatliches Stipendium in Höhe von 50 Reichsmark. Nebenbei verdiente er bescheidenes Geld mit dem Verkauf von Aquarellen und Ölportraits.

Hier vertiefte V. D. Heydorn nicht nur seine Freundschaft zu Bargheer und sein künstlerisches Schaffen, sondern traf auch seine Jugendliebe Eva Frederike Antonie Stürmer (* 22. März 1922, † 22. April 2008) wieder. Im Sommer 1940 wurde Volker Detlef Heydorn dann aus seinem bescheidenen Leben herausgerissen. Er musste sein künstlerisches Schaffen und seine Geliebte für die Grundausbildung in Stettin verlassen. 1941 kam er dann als Horchfunker im Nachrichten-Nahaufklärungsdienst an die Ostfront ins Bugtal. Auch während der Kriegsjahre nutzte er jede Gelegenheit um seine Eindrücke künstlerisch festzuhalten. An der Front verfolgte er auch die Reaktionen auf seine erste Ausstellung, die 1941 während seiner Abwesenheit in den Schauburgstuben Hamburg – St. Pauli stattfand. Seine Liebelei zu der Graphikerin Eva Stürmer behielt er auch während des Krieges durch innige Briefe bei und ehelichte sie im Jahre 1944.

Schaffen in der Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Krieg und der formalen Entlassung aus der Wehrmacht kehrte Volker Detlef Heydorn am 18. Juli 1945 in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Körperlich und geistig durch die Kriegserlebnisse gezeichnet, gelang es ihm nur mühsam, wieder an seine künstlerische Tätigkeit anzuknüpfen. Auch durch die liebevolle Pflege seiner Frau Eva Heydorn mit neuer Kraft und Energie erfüllt, richtete er sich kurz nach seiner Rückkehr zusammen mit dem Maler Fritz Husmann ein provisorisches Atelier ein. Im Januar 1946 wurde er dann an der kriegsbeschädigten Landeskunstschule Hamburg für zwei Jahre erneut Schüler bei Erich Hartmann. Hier lernte er u. a. auch die Künstler Diether Kressel, Harald Duwe und Fritz Fleer kennen. In dieser Zeit verdiente er sein Geld u. a. mit dem Gravieren und Gießen von Zinnfiguren.

Im Sommer 1949 unternahm V.D. Heydorn eine Studienreise nach München und ins Alpenvorland, die ihm neue Impulse und neuen Mut für seine Arbeit brachte. Nach seiner Rückkehr nach Hamburg begann er, zunächst zusammen mit seiner Ehefrau, als Illustrator für verschiedene Hamburger Zeitungen zu arbeiten; ab 1953 dann auch als Illustrator für Kinderbücher. 1950 wurde der erste Sohn Johann Nikolas geboren.

1952 gehörte Volker Detlef Heydorn zu den ersten Stipendiaten des neu gestifteten Lichtwark-Preises. Eine hieraus resultierende Studienreise nach Paris brachte seiner Kunst weitere Impulse. Noch im selben Jahr gründete er, nachhaltig geprägt von seinen eigenen Erfahrungen und die deutsche Wiederaufrüstung im Blick, die Ortsgruppe Hamburg-Blankenese der Internationale der Kriegsdienstgegner (IDK). Obwohl er in den frühen 1950er Jahren selber dem Kommunismus zugeneigt war, führten die gewaltsame Niederschlagung der Volksproteste in der DDR und in Ungarn sowie die zunehmende Instrumentalisierung westdeutscher kommunistischer Gruppen im Sinne der UdSSR zu einem Bruch mit der kommunistischen Ideologie. Fortan betrachtete sich Volker Detlef Heydorn als politischen Nonkonformisten, der sich in seinem Denken und seiner Kunst ganz entschieden gegen die Unterdrückung freier Meinungsäußerung und bürgerlicher Freiheitsrechte durch die Politik und den Staat, gleich welcher Couleur, zur Wehr setzte.

Die Jahre 1955 – 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Vorabend einer Studienreise nach Warschau kam im Herbst 1955 der zweite Sohn Ascan Carsten zur Welt. Im selben Jahr übernahm Volker Detlef Heydorn die Schriftleitung der erst wenige Jahre zuvor gegründeten künstlerischen Monatszeitschrift Von Atelier zu Atelier. Er behielt diese Funktion bei, bis die Zeitschrift 1964 eingestellt wurde. Der Tod seines Vaters Pastor Wilhelm Heydorn 1958 bedeutete eine starke Zäsur in seinem Leben. Wie sehr der Verlust des Vaters auch das künstlerische Werk Volker Detlef Heydorns beeinflusst hat, geht aus dem Vorwort zum Katalog der Ausstellung von 1964 hervor:

„Gefunden wird das Brauchbare erst 1958, nachdem Heydorn (…) versucht hat, nach den Weisungen anderer auszudrücken, was er selbst meint. Der Tod des Vaters löst das Eigentliche aus, es sind – zunächst noch Anfänge dieses Eigentlichen – gegenstandslose Landschaften. Sie sollen das unaussprechbare, lastende Erlebnis des ungeorteten, unfaßbaren Raumes faßbar machen. Spürbar gelingt es Heydorn später mit neuen Versuchen immer zulänglichere optische Träger seiner Stimmung ausfindig zu machen, Stimmungen, die durchschwungen sind von Melancholien wie die der Romantiker.“

Wolf Stubbe in seinem Vorwort zum Ausstellungskatalog der Graphiken, Hamburg 1964, zitiert nach Volker Detlef Heydorn: Bildende Kunst und Politik, München 1995; S. 182

Eine weitere Zäsur stellt sicherlich der frühe Tod des Sohnes Johann Nikolas im Frühjahr 1964 dar, der beim Segeln auf der Elbe in einen plötzlich aufziehenden Zyklon kam und ertrank. Der Tod des Sohnes bewog V.D. Heydorn eine Benefizausstellung zugunsten der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu initiieren. Die von ihm als ungeheuer großzügig empfundene Unterstützung der Hamburger Künstlerschaft führte zu einer tiefen Verbundenheit. Aus Dankbarkeit für den Einsatz seiner Berufskollegen fühlte er sich nun seinerseits zum Einsatz für die Hamburger Künstlerschaft verpflichtet. Diese Dankbarkeit und selbstauferlegte Pflicht mündete Mitte der 1970er Jahre in sein vierbändiges, für die Geschichte der Hamburger Malerei maßgebliches, Werk Maler in Hamburg. Für sein künstlerisches Schaffen wurde V.D. Heydorn 1969 mit dem Edwin-Scharff-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg geehrt. Die Berufung in den Denkmalrat der Stadt Hamburg 1974, den er bis 1984 angehörte, weckte sein Interesse an heimatkundlichen und architekturgeschichtlichen Themen. Neben eigenen heimatkundlichen Veröffentlichungen in den 1980er Jahren, war er von 1964 bis 1989 Schriftleiter der Zeitschrift Blankenese des Blankeneser Bürgervereins. Für sein diesbezügliches Engagement wurde ihm 2002 der erstmals verliehene Goldene Pfahlewerpreis des Blankeneser Bürgervereins verliehen.

Im Jahr 1965 wurde seine Tochter Dortje Nikola geboren. Im gleichen Jahr nahm V. D. Heydorn eine Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in den Fächern Druckgrafik, Zeichnen und Kunstgeschichte an. 1974 arbeitete er als Dozent an der Fachhochschule für Gestaltung im Fach Zeichnen.

Späte Schaffensphase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1992 war V. D. Heydorn Ehrengast in der Villa Massimo in Rom. Auf dieser Reise erblindete er aufgrund eines Glaukoms fast zur Gänze auf dem linken Auge. Trotz des teilweisen Verlusts seiner Sehkraft beschäftigte er sich weiterhin mit der Malerei. Vor allem in seiner späten Schaffensphase versuchte er seine furchtbaren Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg nochmals zu verarbeiten. Neben der Malerei wirkte V. D. Heydorn weiterhin als Illustrator zahlreicher Kinderbücher und als Autor kriegsgeschichtlicher Bücher.

Lebensdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17. Juni 1920 Geburt in Blankenese bei Hamburg
1927-1939 Besuch der Schule, 1939 Ausschluss vom Abitur
1939-1940 Studium an der Kunstschule Schmilinsky in Hamburg bei Erich Hartmann, Gabriele Schmilinsky, Eduard Bargheer, Paul Kayser und Karl Kluth.

Stipendium der Henry und Emma Budge Stiftung in Hamburg.

1940-1945 Dienst an der Front im Osten
1942 Aushändigung des Abiturzeugnisses wegen Frontbewährung
1944 Eheschließung mit Eva Frederike Heydorn geb. Stürmer
1946-1948 Studium an der Landeskunstschule in Hamburg bei Erich Hartmann
Ab 1948 – 2004 Freischaffender Künstler in Hamburg
Ab 1949 Illustrator für verschiedene Buchverlage
1951 Mitbegründer der Internationale der Kriegsdienstgegner
1952 Stipendiat des Lichtwarkpreises der Freien und Hansestadt Hamburg
1953 Preis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
1955 – 1964 Schriftführer der Zeitschrift Von Atelier zu Atelier für bildende Künstler
1955 – 1968 Wandgestaltungen an öffentlichen Gebäuden der Stadt Hamburg
1956 Reisestipendium des Kunstkreises Hameln
1959 Prämie des Deutschen Buchhandels
1965 Beginn der Lehrtätigkeit an der Volkshochschule in den Fächern Druckgraphik, Zeichnen und Kunstgeschichte.
1966 – 1989 Schriftleiter der Hamburger Zeitschrift Blankenese
1969 Edwin-Scharff Preis der Freien und Hansestadt Hamburg
1974 – 1984 Berufung an den Denkmalrat der Freien und Hansestadt Hamburg
1974 – 1995 Verschiedene Buchveröffentlichungen
1974 Dozent der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg im Fach Zeichnen
1992 Ehrengast der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo
2002 Goldene Pfahlewerpreis des Blankeneser Bürgervereins, Hamburg
15. Juli 2004 Verstorben in Hamburg, Blankenese

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1941 Schauburgstuben Hamburg
1946 German Youth Training Centre Hamburg
1954 (ca.) Kunstfoyer Deutscher demokratischer Kulturbund Hamburg
1958 Kunsthalle Hamburg
1959 Stadthalle Lübeck
1965 Galerie v. Kalkstein Berlin
1966 Hans Thoma Gesellschaft Reutlingen
1966 Galerie Helmut v.d. Höh Hamburg
1966 Kunstverein Marburg
1968 Kunstkabinett Hannover
1968 Graphisches Kabinett Frankfurt am Main
1971 Kunstverein Steinburg Itzehoe
1971 Kunstverein Hattingen
1971, 1975 Galerie Krüll Krefeld
1973 Rheinisches Landesmuseum Bonn
1974 Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück
1974 Kulturring Kirchheim unter Teck
1975 Hagener Kunstkabinett
1975 Galerie Henning Hamburg
1976 Kunstkreis Hameln
1977, 1980, 1988 Kunstetage Dresdner Bank Hamburg
1977 Graphisches Kabinett Rathaus Lünen
1978 Kunstkreis Lingen
1979 Bundesministerium Bonn
1981 Rathaus Uetersen, der Magistrat
1981 Rathaus Reinbek, Stormarn
1985 Emslandmuseum Schloss Clemenswerth
1986 Norddeutsches Forum Lüneburg
1990 Jüdisches Museum Rendsburg
1991, 2000 Galerie Elysee Hamburg
1992, 1995 Kunstverein Ahrensburg Rathaus
1995 Kunstetage Hamburgische Landesbank in Zusammenarbeit mit Museum Altona, Norddeutsches Landesmuseum Hamburg
September 2010 Kunstfoyer Haspa am Hamburger Rathaus

Illustrierte Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paula Dehmel: Rumpumpel (zusammen mit Eva Heydorn), Verlag Heinrich Ellermann, Hamburg 1953
  • Paul Hühnerfeld: Der Dixi ist an allem schuld, Verlag Adam Reitze, Hamburg 1956
  • Julius E.Lips: Zelte in der Wildnis, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1958
  • Hans Leip: Der Nigger auf Scharhörn, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1959
  • Erle Wilson: Coorinna, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1960
  • René Guillot: Grischka und sein Bär, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1963
  • Scott O’Dell: Die Insel der blauen Delphine, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1964
  • Nancy Spofford: Der Tag des Bären, Verlag Carl Ueberreuter, Wien u. a. 1964
  • Sterling North: Rascal der Waschbär, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1965
  • Katharine Allfrey: Delphinensommer, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1966
  • Hans Georg Noack: Sterne über der Mauer, Verlag Carl Ueberreuter, Wien u. a. 1966
  • Arbeitsmappe I und II zur Fibel „Tür und Tor“, Verlag Hermann Schroedel, Hannover 1967
  • Annaliese Wulf: Tadashi kommt nach Tokio, Verlag Georg Bitter, 1968
  • Shirley Ann Gran: Die Hüter des Hauses, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1969
  • Klara Jankukowa: Der Bruder des schweigenden Wolfes, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt u. a. 1969
  • Astrid Lindgren: Kalle Blomquist, Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 1969
  • Hans Peterson: Expedition Schneesturm, Verlag Friedrich Oettinger, 1970
  • Astrid Lindgren: Kalle Blomquist Lizenzausgabe, Verlag Bertelsmann, Amsterdam 1973
  • Astrid Lindgren: Superdetective Blomkwist, Verlag Bertelsmann, Amsterdam 1973 und 1976
  • Astrid Lindgren: Superdetective Blomkwist leeft gevaarlijk, Verlag Bertelsmann, Amsterdam 1975
  • Siegrfried Heinke: Von früh bis spät, Verlag Bote und Bock, Berlin 1975
  • Astrid Lindgren: Hier spreekt superdetective Blomkwist!, Verlag Bertelsmann, Amsterdam 1976
  • Das große Merian Anekdoten-Buch, Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg 1980

Eigene Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maler in Hamburg I-IV, Hamburg 1974-1977
  • Carl Hilmers – Ein Maler zwischen den Fronten der Moderne, Neumünster 1976
  • Erich Hartmann – Künstlermonographie, Hamburg 1976
  • Eduard Bargheer – Künstlermonographie, Hamburg 1976

Heimatkunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz Stucken und die Besiedelung des Falkensteins, Hamburg 1984
  • Rund um den Krähenberg, Hamburg 1985
  • Das Blankeneser Oberland, Hamburg 1987

Militärgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachrichtennahaufklärung (Ost) und sowjetrussisches Heeresfunkwesen bis 1945, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Freiburg 1985
  • Der sowjetische Aufmarsch im Bialystoker Balkon bis zum 22. Juni 1941 und der Kessel von Wolkowysk, Verlag für Wehrwissenschaften, München 1989

Autobiographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maler werden zwischen Kunst, Politik und Religion, Selbstbiografie, Hamburg 1979
  • Bildende Kunst und Politik – Erinnerungen eines Nonkonformisten, München 1995

Artikel (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Altonaer Museum – Norddeutsches Landesmuseum, Jahrbücher:
    • „Die Landschaftsgalerie im Altonaer Museum“, Bd. 7, 1969, Sonderdruck Hamburg 1969
    • „Maler in Altona“, Bd. 27, 1989, Sonderdruck, Hamburg 1989
  • In Schriftenreihe zur Geschichte der Hamburger Kunst und Katalogen des Berufsverbandes bildender Künstler in Hamburg:
    • „Hamburger Kunst von 1912 bis heute“, 1963
    • „Graphik und Kleinplastik aus Hamburg“, 1969
    • „Alexander Friedrich, Otto Rodewald, Heinrich Stegemann“, Bd. 1970
    • „Kleiner Hamburger Künstlerring“, 1970
    • „50 Jahre Hamburgische Künstlerschaft e.V.“, 1970
    • „Engagierte Kunst in Hamburg 1848-1971“, Bd. 7, 1972
  • In Galerie Herold Hamburg,
    • Katalog „Hugo Ernst Schnegg – Ein Künstlerleben zwischen Bayern und Hamburg“, 1994
  • In Graphische Kunst, Zeitschrift, Memmingen:
    • „Wolfgang Werkmeister“, 1. Jahr, Heft 1, Memmingen, 1973/74
    • „Zwischen Jugendstil, Expressionismus und Magischem Realismus – Der Radierzyklus ** ‚Hochgebirge‘ von Otto Rodewald“, 1. Jahr, Heft 3, Memmingen 1973/74
    • „Naturstudium und Komposition – Ein Werkstattbericht“, Heft 27, 2.H, Memmingen, 1986
  • „Kunst dieser Zeit“ Hans Thoma Gesellschaft:
    • „Hans Thoma und das neue Verhältnis zwischen Haus und Garten im Heimat- und Reformstil.“, München, 1978
  • In Zeitschrift „Blankenese“:
    • „Blankenese – Künstlerkolonie im Schatten der Großstadt“, Heft 12, 1966
    • „Zum Tode von Alfred Mahlau“, Heft 2, 1967
    • „Gedanken zur Eröffnung der Landschaftsgalerie und Ostsee – Abteilung im Altonaer Museum“, Heft 4, 1969
  • In von „Atelier zu Atelier“, Zeitschrift für bildende Künstler, Progreß Verlag, Darmstadt. Auswahl aus über 100 Artikeln des Autors:
    • „Gedanken zur Sujetlosigkeit“, Heft 1, 1956
    • „Sedlmayr und die moderne Kunst“, Heft 6, 1956
    • „Neue Wege für die Filmwerbung“, Heft 9, 1958
    • „Die Metapher in der modernen Malerei“, Heft 12, 1958
    • „documenta II – Baden-Baden. Ein Rückblick“, Heft 1, 1959
    • „Grenzenlose gegenstandslose Kunst“, Heft 2, 1959
    • „Wird die moderne Kunst gemanagt?“, Heft 11, 1959
    • „Vom magischen Realismus“, Heft 3, 1960
    • „Über das Dilemma der heutigen Kritik“, Heft 6, 1960
    • „Wenn auch die Kunst sich wandelt“, Heft 10, 1960
    • „Ist Kunstqualität messbar?“, Heft 11, 1960
    • „Umwertungen – Untergänge – Übergänge“, Heft 6, 1961
    • „Gestaltungsprobleme der Generationen“, Heft 11, 1961
    • „Die Malerei Hamburgs zwischen 1918 – 1933“, Heft 4, 1962
    • „Das Problem des Raumes“, Heft 10, 1962
    • „de Chirico und der Untergang des Futurismus“, Heft 11, 1962
    • „Junge Gegenstandsmalerei in der Bundesrepublik“, Heft 1, 2, 6, 9, 1964
    • „Junge Gegenstandsmalerei in Schleswig-Holstein“, Heft 9, 1964

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]