Volker Zotz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Volker Helmut Manfred Zotz (* 28. Oktober 1956 in Landau in der Pfalz)[1] ist ein österreichischer Philosoph, Religionswissenschaftler und Buddhologe, der als Hochschullehrer und Schriftsteller wirkt. Zotz legte Beiträge zur Geschichte und Philosophie des Buddhismus und Konfuzianismus vor. Er prägte die Begriffe des „eurasischen Humanismus“ und der „interkulturellen Spiritualität“ und damit verbundene philosophische und praktische Konzepte. Seit 2015 leitet Zotz den von Anagarika Govinda gegründeten Orden Arya Maitreya Mandala.[2]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend (1956–1977)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familie und Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Zotz entstammt dem pfälzischen Zweig der Familie Zotz und wuchs in seiner Geburtsstadt Landau auf. Nach dem Abitur am dortigen Max-Slevogt-Gymnasium leistete er Zivildienst in einem kirchlichen Pflegeheim. Er wurde römisch-katholisch erzogen, was ihm bei seiner Auseinandersetzung mit den philosophischen und religiösen Traditionen Asiens ein Wert blieb. Im Jahr 2009 auf seine katholische Sozialisierung angesprochen, antwortete Zotz:

„Als junger Mensch glaubte ich, in den asiatischen Philosophien das Bessere zu finden. Aber je länger ich mich damit auseinandergesetzt habe und in Asien lebte, desto mehr wurde ich mir meiner abendländischen Identität bewusst. Deshalb habe ich angefangen, nach Punkten zu suchen, wo die Kulturen voneinander lernen können.“[3]

Seltener als mit Buddhismus und Konfuzianismus aber regelmäßig beschäftigte sich Zotz mit Themen christlicher Theologie und Spiritualität. So untersuchte er die Mariologie im interreligiösen Zusammenhang.[4]

Anagarika Govinda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1972 begegnete der Sechzehnjährige dem ursprünglich Deutschen Anagarika Govinda und dessen Frau Li Gotami Govinda. Der als Ernst Lothar Hoffmann geborene Govinda nahm die indische Staatsbürgerschaft an und lebte seit 1928 in Asien. Er schrieb weltweit beachtete Bücher über indische Philosophie, den Buddhismus in Tibet und das chinesische Denken, besonders das I Ging. Für Zotz wurde Govinda bis zu dessen Tod 1985 ein maßgeblicher Lehrer:

„Die intensive persönliche Begegnung und langjährige Auseinandersetzung mit ihm beeinflusste meine Weise des Lesens der klassischen Literatur Indiens stark, wenn es um die Suche nach praktisch wirksamen essenziellen Aussagen ging.“[5]

Govinda nahm Zotz 1972 in das 1933 in Indien gegründete Arya Maitreya Mandala auf. Zotz unterhielt in seiner Gymnasialzeit Kontakte zu anderen Schülern Govindas, die er später als prägend bezeichnete, darunter Ernst Pagenstecher,[6] Karl-Heinz Gottmann,[7] Wilhelm Müller,[8] Rudolf Petri[9] und Harry Pieper.[10]

Zotz rückte nach dessen Tod von Positionen Govindas ab, achtete ihn weiter als seinen Lehrer und würdigte dessen kreative Leistungen. Govindas Sicht weist laut Zotz „eine starke subjektive Note auf, die ihn vor allem das sehen ließ, was er suchte. Sein Wahrnehmen Asiens und des Buddhismus war schöpferisches Gestalten einer eigenen Wirklichkeit.“[11]

Oscar Kiss Maerth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Gymnasiast traf Zotz 1971 den britischen Schriftsteller Oscar Kiss Maerth, mit dem er bis zu dessen Tod 1991 in Kontakt stand.[12] Mit Bezug auf buddhistische Ideen erstrebte Kiss Maerth eine politische und gesellschaftliche Veränderung, die zur Abwendung von der Konsumhaltung und einem ökologischen Bewusstsein führen sollte. Zotz, der diesen Versuch später ironisch als „gescheiterte buddhistische Weltrevolution“ bezeichnete, schätzte Kiss Maerth trotz Kritik an Thesen seines Buchs Der Anfang war das Ende als einen der Geister, die „so weit vom Normalen abgerückt sind, dass sie alles anders sehen als die meisten.“ 2003 schrieb Zotz über Kiss Maerth:

„Einmal im Jahr denke ich an ihn und falle ins Bewusstsein des Fünfzehnjährigen zurück, um mich kurz zu fragen, ob nicht vielleicht ich die Revolution scheitern ließ, weil ich kein Jünger werden wollte. Sie wäre sicher geglückt, gäbe es mehr Verrückte wie diesen Oscar Kiss Maerth und weniger Normale wie mich.“[13]

Zotz behielt ein Interesse an politischen und sozialen Themen. Das zeigen sein Buch Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten (2007), in dem gesellschaftliche Probleme der Gegenwart eine große Rolle spielen, und Essays zu aktuellen Fragen der Politik und Gesellschaft.[14]

Nach dem Abitur leistete der Kriegsdienstverweigerer Zotz seinen Zivildienst in einem kirchlichen Pflegeheim.[15]

Literarische Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Schul- und Zivildienstzeit war Volker Zotz literarisch tätig. Den Anstoß zur Veröffentlichung gab Hans Otfried Dittmer, der in den 1970er Jahren ein Netzwerk aus Autoren der damaligen Gegenkultur aufbaute und deren Texte in seiner Verlagsedition Dittmer herausgab. Er gewann neben Hadayatullah Hübsch, Wolfgang Fienhold, Quirin Engasser, Ingo Cesaro auch Volker Zotz. Von 1978 bis 1979 erschienen in Buchform zwei Bände mit Lyrik[16] und eine Erzählung.[17] Dittmer musste Zotz zur Publikation überreden, da dieser seine Arbeit „teils zaghaft, teils unentschlossen“[18] vorlegte. Die vorsichtige Haltung gegenüber dem eigenen Werk findet sich auch später bei Zotz:

„Eigentlich weiß ich nicht, wovon ich schreibe, weiß ich doch nicht einmal, wer ich bin. Aber da ist zweifacher Trost: Zuviel wissen, war schon immer gefährlich. Und schließlich: Was heißt schon 'eigentlich'?“[19]

Im Anschluss an die von Dittmer herausgegebenen Texten veröffentlichte Zotz hauptsächlich wissenschaftliche, philosophische und essayistische Arbeiten und Sachbücher. Zudem beschäftigte er sich weiter mit literarischen Themen. Er setzte sich für eine Neubewertung des Schriftstellers Norbert Jacques ein, den Autor von „Doktor Mabuse[20] und schrieb eine umfassende Würdigung der amerikanischen Autorin Ruth Tabrah.[21] Auch beschäftigte sich Zotz mit dem Surrealismus. Er ist Mitglied der österreichischen Sektion des P.E.N. Club.[22]

Wien (1978–1989)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Universität Wien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978 nahm Zotz ein Studium der Philosophie, Buddhismuskunde, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien auf, wo der Paul Feyerabend nahestehende Philosoph Kurt Rudolf Fischer sein Lehrer und Doktorvater war. Die Studienzeit von Zotz war von längeren Aufenthalten in Asien unterbrochen. Eine Reise auf dem Landweg von Indien nach Europa 1979 beschrieb Zotz im Buch Offenes Leben und Tod.[23]

Zotz legte 1986 die Dissertation Zur Rezeption, Interpretation und Kritik des Buddhismus im deutschen Sprachraum vom Fin-de-Siècle bis 1930. Historische Skizze und Hauptmotive vor, mit der er zum Doktor der Philosophie promovierte.[24] Er untersuchte darin erstmals ausführlich den Einfluss des Buddhismus auf die deutsche Philosophie und Literatur sowie das Entstehen der buddhistischen Bewegung in den deutschsprachigen Ländern:

„Im Zuge der aktuellen Situation des Buddhismus im Abendland gewinnen seine vorangegangenen Deutungen durch Europäer nachträglich eine Relevanz, die über deren Zeitbedeutung hinausgeht. Sie werden zu Gliedern einer europäischen Tradition der Interpretation des Buddhismus, des Ringens des Abendlandes um ein ihm mögliches und adäquates Verständnis von dessen Lehren und Kultur.“[25]

Nach seiner Promotion arbeitete Zotz als Universitätslektor an der Universität für angewandte Kunst und lehrte am Philosophischen Institut der Universität Wien indisches Denken und Geschichte der Philosophie.

Zeitschrift „Damaru“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Anagarika Govinda 1981 Zotz zum Repräsentanten des Arya Maitreya Mandala für Österreich ernannte, gründete er die 1982 die Zeitschrift Damaru, die sich ursprünglich buddhistischen Themen im Sinn Govindas widmete und später als Damaru. Zeitschrift für interkulturelle Spiritualität ein breiteres Themenspektrum aufnahm. Die im Verlag von Komyoji erscheinende Zeitschrift wird seit 2006 von der Kultur- und Sozialanthropologin Birgit Zotz, der Ehefrau von Volker Zotz, herausgegeben.

„Maitreya“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1984 veröffentlichte Zotz als erstes buddhologisches Werk das Buch Maitreya. Kontemplationen über den Buddha der Zukunft. Es steht im Einklang mit Positionen Anagarika Govindas, der das Vorwort verfasste. Zotz ging von einer Analyse der 26. Lehrrede der buddhistischen Textsammlung Digha-Nikaya aus, bei der er drei Ebenen unterschied, jene als 1. politisches Lehrstück, als 2. Aufruf zur individuellen Verwirklichung der buddhistischen Lehre und 3. im Hinblick auf die im Text gegebene Prophezeiung des Buddha Maitreya. Letztere spiegelte Zotz im Sinn Govindas an Positionen von Jean Gebser, Aurobindo Ghose und Pierre Teilhard de Chardin.

„Freiheit und Glück“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1987 veröffentlichte Zotz Freiheit und Glück. Buddhas Lehren für das tägliche Leben. Das Buch behandelt die Lehre sowie ethische und meditative Praxis von Siddhartha Gautama, die es direkt aus den Quellen des Pali-Kanon und nicht aus Perspektive des späteren Buddhismus darstellen möchte:

„Es stellt keine theoretische Philosophie dar, sondern deren Impulse für die Lebenspraxis. Entsprechend geht es nicht um ‚Buddhismus’, ein Wort das außer der Erwähnung in diesem Satz im Text nicht mehr vorkommt. Es wird gefragt, wie Gautamas Aussagen dem einzelnen helfen, sein Dasein bewußter, verantwortlicher und freier zu gestalten.“[26]

Das Buch erschien seit 1990 unter dem Titel Erleuchtung im Alltag und seit 1999 als Mit Buddha das Leben meistern. Unter letzterem Titel erlebte es 2012 die 12. Auflage, womit es zu den am meisten verbreiteten deutschsprachigen Büchern über Buddhismus gehört. Nach Jan Veninga, der den Text wissenschaftlich analysierte, erklärt sich sein Erfolg damit, dass das darin gegebene Bild von Buddha den Bedürfnissen moderner Menschen: „Volker Zotz beschreibt Buddha als einen Menschen, der selbst dem soziologischen Typus eines kulturell kreativen Sinnsuchers ziemlich nahe kommt.“[27]

Surrealismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Zotz setzte sich in den 1980er Jahren mit dem Surrealismus auseinander und verfasste eine Studie über André Breton.[28] Er war mit zwei Mitgliedern der Surrealistengruppe um Breton befreundet, Richard Anders[29] und José Pierre, der ein Vorwort zur französischen Fassung von Zotz’ Studie über Breton schrieb.[30] Wie Bernd Mattheus feststellte, wurzelt für Zotz der Surrealismus „im Symbolismus und in der deutschen Romantik, durchquert die dadaistische Nein-Bewegung, um schließlich in der unmöglichen – surrealistischen – Synthese von Marx, Freud und Rimbaud zu münden.“[31] Uwe Ruprecht schrieb über das Surrealismus-Verständnis bei Zotz: „Surrealismus ist eine poetische Perspektive, die sich im Alltag, jenseits von Gemälden, Objekten und Schriftstücken, ausdrückt. Ein moderner Mythos, eine umfassende Welterzählung, in der Marxismus und Psychoanalyse vereinbar werden, Okkultismus und Buddhismus wie zwei Seiten derselben Sache erscheinen.“[32]

Japan (1989–1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kyōto und Tokio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1989 bis 1999 lebte Volker Zotz in Japan, wo er an den Universitäten Ryūkoku und Ōtani in Kyōto sowie an der Risshō-Universität in Tokio tätig war. In Japan arbeitete er mit dem von Paul Tillich beeinflussten buddhistischen Religionsphilosophen Takamaro Shigaraki zusammen, von dem Zotz ein Werk in die deutsche Sprache übersetzte und herausgab.[33] Während zwischenzeitlichen Aufenthalten in Europa lebte Zotz in dem Dorf Weingraben im Burgenland.[34]

Buddhologische Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Japan schrieb Zotz mehrere buddhologische Werke. 1991 veröffentlichte er das Buch Buddha, in dem er auf Basis von Übersetzungen aus dem Pali die Biografie von Siddhartha Gautama rekonstruierte.[35] Im selben Jahr erschienen die Studie Der Buddha im Reinen Land, die sich Shinran und der Entwicklung von Jōdo-Shinshū widmete.[36] Auf Basis dieser Veröffentlichungen würdigte Günther Nenning Zotz als „einen der bedeutendsten Buddhologen der jüngeren Generation.“[37]

„Geschichte der buddhistischen Philosophie“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996 erschien in der von Ernesto Grassi gegründeten Rowohlts deutschen Enzyklopädie das Buch Geschichte der buddhistischen Philosophie. Darin behandelt Zotz das Denken des Buddhismus vom Beginn in Indien über Entwicklungen in China, Japan und Tibet bis zur Begegnung mit Europa.[38] Thomas Immoos bezeichnete das Werk „als vorzügliches ‚Floß zum Überqueren des Flusses'.“[39] Nach Regine Leisner gelang es Zotz für die wesentlichen Richtungen „die Dynamik und innere Logik aufzuzeigen, nach der sie sich in Abhängigkeit voneinander herausgebildet haben, indem Gedankengänge und Schwerpunkte von Buddhas Lehre immer wieder neu aufgegriffen, durchdacht und ausformuliert, miteinander verknüpft und gegenseitig beantwortet wurden.“[40]

Das Buch stieß mehrere Diskussionen an. Bezüglich der Konzepte von Karma und Wiedergeburt wies Ulrich Dehn darauf hin, dass Zotz in Frage stellt, ob „der Gedanke der Wiedergeburt, der sich einer Kombination aus karmischem Denken und der Lehre des Pratityasamutpada verdankt, wirklich für die Anliegen des Buddhismus unverzichtbar sei.“[41]

Euromasochismus-Debatte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Geschichte der buddhistischen Philosophie begann die Euromasochismus-Debatte, die davon ausging, dass Zotz besonders im Schlusskapitel des Buchs Europa im globalen Vergleich als wenig pluralistisch und latent totalitär darstellte. Dem widersprach Jens Heise, der zwar anerkannte, dass Zotz’ Geschichte „eine Vorstellung vom immensen Reichtum buddhistischen Denkens vermittelt; sie ist in den Einzelheiten präzis und im Ganzen prägnant.“ Doch kritisierte er, „daß westliches Denken schlicht auf den Kontrast zum buddhistischen herabgestimmt ist und nur als Totalitarismus auftritt.“[42] Ähnlich urteilte Elisabeth Endres: „Ein Einwand. So richtig Volker Zotz die Verdienste und die Defizite der europäischen Buddhismusrezeption einordnet, so sehr verrennt er sich [...] in einen Euromasochismus. Alles was sich vom christlichen Monotheismus herleitet, ist für ihn totalitär, gefährlich und moralisch minderwertig.“[43] Auch Ludger Lütkehaus stellte dazu später fest, Zotz tue „alles, seinen Ruf als ‚Euromasochist‘ zu verdienen, ohne umstandslos zum Buddhophilen zu werden.“[44] Zotz hat solchen Interpretationen seines Werks widersprochen:

„Jedes interkulturelle Lernen bedarf wie alles Lernen des Gewahrseins eigener Schwachpunkte. [...] Parteilich erwähne ich Mängel Europas und Stärken Asiens. Mich interessieren vor allem eigene Fehler und anderer Vorzüge – eine wichtige Voraussetzung, will ich lernen, statt nur 'objektiv' beschreiben.“[45]

Dagegen, dass Zotz die europäische Tradition pauschal ablehnen will, sprechen sein Naheverhältnis zum Katholizismus, sein Eintreten für den konservativ-christlichen italienischen Politiker Rocco Buttiglione[46] und sein Entwurf eines „Eurokonfuzianismus“, der auf die abendländische Antike und das Christentum fokussiert.[47] Perry Schmidt-Leukel, ein christlicher Vertreter der pluralistischen Religionstheologie, urteilte, durch Zotz’ Arbeit würden „jene in den Mauern zwischen Christentum und Buddhismus versteckten Tore sichtbar gemacht, deren Öffnung für beide Seiten den Zutritt zu ungeahnten geistlichen Reichtümern ermöglicht.“[48]

Komyoji[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Komyoji

1994 gründete Zotz in Wien gemeinsam mit dem 23. Abt des Nishi Hongan-ji Kōshō Ōtani, einem Cousin des japanischen Kaisers Hirohito, die Institution Komyoji. Diese arbeitet für den eurasischen Humanismus und die interkulturelle Spiritualität durch die Organisation und Durchführung von Ausbildungen, Veranstaltungen und Publikationen. Präsidentin von Komyoji ist Birgit Zotz.

Luxemburg (1999–2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Université du Luxembourg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zotz zog 1999 nach Luxemburg, um als assoziierter Professor der Université du Luxembourg Philosophie und Geistesgeschichte zu lehren. Bei der Überführung des vormaligen Centre Universitaire de Luxembourg in eine Volluniversität betonte er in der öffentlichen Diskussion die Bedeutung der Geisteswissenschaften.[49] Zotz habilitierte sich auch als Religionswissenschaftler an der Universität des Saarlandes.[50]

„Auf den glückseligen Inseln“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 2000 erschienenen Buch Auf den glückseligen Inseln beschäftigt sich Zotz mit der Beziehung deutschsprachiger Philosophen und Literaten zum Buddhismus. „Die Geschichte des Buddhismus in der dt. Kultur wird von Zotz (2000) gut dargestellt. Der Buddhismus, der zuerst von jesuitischen Missionaren entdeckt wurde, wurde von Leibniz als ein Nihilismus beschrieben, der das Nichts als oberstes Prinzip ansetze. Kant behandelte den Buddhismus in erster Linie als eine exotische Kuriosität. Gemäß Herder war die passive, lebensverneinende Haltung des Buddhismus eine Folge des indischen Klimas. Friedrich Schlegel betrachtete das Studium des indischen Denkens als Ansatz zu einer neuen Renaissance.“[51] Darüber hinaus wird von Zotz in Auf den glückseligen Inseln, wie Peter Gottwald feststellte, Ernst Mach als einer der „wichtigen Vermittler zwischen Buddhisten und westlichen Wissenschaftlern“ behandelt.[52] Mit diesem Buch startete auch die so genannte Buddhismus-Faschismus-Debatte, weil Zotz nach „inneren Affinitäten“ zwischen Buddhismus und Faschismus fragte. Er führte als problematisch an, dass die buddhistische Philosophie ohne Metaphysik im abendländischen Sinn schwer Werte fundieren könne. Auch kritisierte Zotz die Lehre vom Karma. Wenn man diese so interpretiert, dass Taten aus früheren Leben alles vorherbestimmen, bestreitet man die Existenz unschuldiger Opfer. Die Idee, Verfolgte und Schwächere hätten sich ihre Situation selbst zuzuschreiben, erscheint Zotz als Zynismus.[53] Victor Trimondi und Victoria Trimondi griffen in ihrer Buddhismus-Kritik auf die Arbeit von Volker Zotz, „der das Thema Nationalsozialismus und Buddhismus in die Debatte einführte und dabei sehr überzeugende Argumente zur Sprache bringt.“ [54]

Publizistische Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Zotz gründete in Luxemburg 2002 mit der deutsch-italienischen Schriftstellerin Friederike Migneco[55] den gemeinnützigen Kulturverlag Kairos Edition, in dessen Programm der deutsche Surrealist Richard Anders, der baltische Mystiker Valentin Tomberg, Romane von Joanne K. Rowling und Bücher zum Buddhismus finden. In Luxemburg arbeitete Zotz zudem publizistisch für mehrere Medien. Von 1999 bis 2000 war er Chefredakteur der buddhistischen Zeitschrift Ursache & Wirkung, für die er zuvor als Kolumnist tätig war. Von 2002 bis 2004 war er Redaktionsleiter der Zeitschrift forum für Politik, Gesellschaft und Kultur.[56] Mit den Büchern Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges[57] und Business im Land der aufgehenden Sonne.[58] legte Zotz ab 2006 Bücher vor, die sein Leben in Indien und Japan reflektieren. Letzteres Buch „räumt mit Vorurteilen auf und bewahrt mit Schwerpunkt Wirtschaft immer den Blick auf die gesamte Gesellschaft,“ urteilte Christine Liew.[59]

Konfuzianismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Luxemburg verfasste Zotz zwei Bücher über Konfuzius und den Konfuzianismus. Im Jahr 2000 erschien das Buch Konfuzius, eine Monographie des chinesischen Weisen mit einem Kapitel zur Geschichte seiner Rezeption in Europa.[60] Im Jahr 2007 folgte das Buch Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten, das 2006 teilweise in Taipeh geschrieben wurde.[61] Zotz behandelt in diesem Buch seine Positionen des eurasischen Humanismus und einer interkulturellen Spiritualität:

„Eine große Chance des Zeitalters der Globalisierung besteht darin, im Wertschätzen sogar nicht nachvollziehbarer Unterschiede über die bloße Duldung des Anderen hinauszugelangen. Man pflegt nicht länger die müde Toleranz der Unverbindlichkeit, die jedem seinen Glauben und Lebensstil lässt, solange einen dies nicht belästigt. Vielmehr wird eine intensive und existenzielle Kenntnisnahme des anderen möglich, ein Verstehen, das im Innersten berührt und verwandelt.“[62]

Ab 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2009 lebt Zotz überwiegend in Indien.[3] In einem Interview 2015 sagte er: „Ich verstehe mich als ein Bewohner Eurasiens, das ich als einen einzigen bunten Kontinent empfinde. Es ist für mich in der Ost- und der Westrichtung jeweils ein Heimkehren, wobei die Unterschiede im täglichen Leben besonders bereichern.“[63]

Im März 2015 nahm Zotz das Amt Maṇḍalācārya des Arya Maitreya Mandala an, womit er der weltweite Leiter dieses in Indien gestifteten Ordens wurde.[64] Zotz ist nach Anagarika Govinda, Karl-Heinz Gottmann und Armin Gottmann der vierte Nachfolger des tibetischen Mystikers Ngawang Kalsang, der 1933 in Darjeeling die Gründung des Ordens veranlasste.

Themenfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zotz bezeichnet seine Arbeitsfelder als „interkulturelle Spiritualität“ und „eurasischen Humanismus“. Es lassen sich folgende Gebiete unterscheiden:

  • Interkulturelle Philosophie: Die Arbeit von Volker Zotz ist der interkulturellen Philosophie und dem interkulturellen Dialog gewidmet. Er übt Kritik an europäischen Wirklichkeiten über das Medium asiatischer Traditionen. Aus der Perspektive von Konfuzianismus, Buddhismus und anderen Systemen, die man Östliche Philosophie nennt, bewertet Zotz die westliche Geistesgeschichte und sucht Anknüpfungspunkte für die Begegnung des Westens mit Asien. Er findet sie zum Beispiel in der Tradition des Katholizismus und in der Kunst und Literatur der Moderne, etwa dem Surrealismus André Bretons. Dem interkulturellen Dialog dient die von Zotz 1994 in Wien gegründete Stiftung Komyoji. Zotz ist in interkulturellen Fragen fallweise als Unternehmensberater tätig.
  • Geschichte des Buddhismus in Europa: Mit seiner Dissertationsschrift Zur Rezeption, Interpretation und Kritik des Buddhismus im deutschen Sprachraum vom Fin-de-Siècle bis 1930 und der umfassenden Studie Auf den glückseligen Inseln. Buddhismus in der deutschen Kultur (2000) warf er ein kritisches Licht auf die bisherige Geschichte der Beschäftigung mit dem Buddhismus in Europa. Er lieferte damit Beiträge zur Orientalismus-Debatte, indem er untersuchte, welche Projektionen und inhaltlichen Verschiebungen bei der Transmission von Ideen von einer Kultur in die andere auftreten.
  • Reiner-Land-Buddhismus: Volker Zotz legte zahlreiche Arbeiten über den besonders in China und Japan verbreiteten Buddhismus der Ching-t'u-Schule vor, in der es mythologisch um ein Reines Land des Buddha Amitabha geht. Zotz fragte besonders nach der Rolle der Philosophie in der japanischen Ausprägung der Schule Jodo Shinshu. In diesem Zusammenhang hat er über Shinran und Rennyo geforscht und geschrieben.
  • Praktische Philosophie: Neben historischen und philologischen Forschungen zum Buddhismus fragte Zotz als Philosoph nach der existentiellen Bedeutung buddhistischer und konfuzianischer Lehren für Europäer. Seine dazu am meisten verbreitete Arbeit ist das 1987 zuerst erschienene Buch Freiheit und Glück, das unter verschiedenen Titeln und Neubearbeitungen mehrfach in neuen Auflagen erschien. Das Buch Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten (2007) will den Konfuzianismus für die heutige Situation Europas aktualisieren. Die Lehre des Konfuzius wird als Anregung verstanden, sich auf klassische Werte Europas zu besinnen.[65]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaften und Mitherausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Totus tuus. Marianisches Lesebuch zur Luxemburger Muttergottes-Oktave. Hrsg. mit Friederike Migneco. Kairos, Luxembourg 2004, 3. Aufl. 2012, ISBN 2-9599829-9-1
  • Valentin Tomberg: Der wandernde Narr. Die Liebe und ihre Symbole. Hrsg. mit Friederike Migneco. Kairos Edition, Luxemburg 2007, ISBN 978-2-9599829-5-8
  • Valentin Tomberg: Innere Gewissheit. über den Weg, die Wahrheit und das Leben. Hrsg. mit Friederike Migneco. Kairos, Luxemburg 2012, ISBN 978-2-919771-00-4
  • Schnittstellen. Buddhistische Begegnungen mit Schamanismus und westlicher Kultur. Festschrift für Armin Gottmann zum 70. Geburtstag. Kairos Edition, Luxemburg 2013, ISBN 978-2-919771-04-2

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Wikiquote: Volker Zotz – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Datum und Ort der Geburt und biografische Eckdaten im Artikel überprüft nach den Einträgen zu Volker Zotz in Katja Gimpel u. a.: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2010/2011. Berlin und New York: Walter de Gruyter 2011 (ISBN 978-3-11-023029-1), S. 1211 sowie nach Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender, 23. Ausgabe, Berlin und New York: Walter de Gruyter 2011 (ISBN 978-3-598-23630-3)
  2. Volker Zotz: Botschaft zum Amtsantritt als Mandalacarya In: Der Kreis Nr. 273, Mai 2015 (ISSN 2197-6007), S. 8–11.
  3. a b „Nicht besser, anders.“ Volker Zotz im Interview mit Martin Schmitt. Die Rheinpfalz am Sonntag vom 6. Dezember 2009, S. 20.
  4. Volker Zotz: Die Mutter der Ökumene. Maria und die Religionen der Welt. In: Volker Zotz, Friederike Migneco (Hrsg.): Totus tuus. Marianisches Lesebuch zur Luxemburger Muttergottes-Oktave. Luxembourg: Kairos Edition, 3. Aufl. 2012, S. 85–98 (ISBN 2-9599829-9-1).
  5. Volker Zotz: Kamasutra im Management. Inspirationen und Weisheiten aus Indien. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2008, S. 17–18 (ISBN 978-3-593-38515-0).
  6. „Außergewöhnliche Menschen. Vermittler im christlich-buddhistischen Dialog.“ Wiesbadener Kurier vom 18. Dezember 2008, S. 28 (Interview mit Volker Zotz über Ernst und Traude Pagenstecher).
  7. Volker Zotz: Erinnerungen an einen Lehrer und Freund. Zum Ableben von Advayavajra Karl-Heinz Gottmann. In: Damaru Nr. 39 - 2008 (ISSN 2225-4803).
  8. Volker Zotz: Wilhelm Müller (1912-1990) zum Andenken. In: Damaru Nr. 23 - 1991 (ISSN 2225-4803).
  9. Volker Zotz: Der Geisterseher. Erinnerungen an Anuruddha Rudolf Petri. In: Damaru (ISSN 2225-4803), Nr. 27–1995.
  10. Vgl. Volker Zotz: Die Suche nach einem sozialen Buddhismus. Luxemburg: Kairos Edition 2007, S.12, ISBN 978-2-9599829-6-5.
  11. Volker Zotz: Auf den glückseligen Inseln. Buddhismus in der deutschen Kultur. Berlin 2000, S. 199 (ISBN 3-89620-151-4).
  12. Die Geschichte der Begegnung von Zotz und Kiss Maerth findet sich in: Donna Kossy: Strange creations: aberrant ideas of human origins. Feral House 2001, ISBN 978-0-922915-65-1.
  13. Volker Zotz: Oscar Kiss Maerth oder Die gescheiterte buddhistische Weltrevolution. In: Ursache & Wirkung. Buddhismus in Gesellschaft und Leben Nr. 45 – 2003, S. 60 (ISSN 1026-003X).
  14. Zum Beispiel folgende Essays in forum für Politik, Gesellschaft und Kultur (ISSN 1680-2322): “Die C-Frage. Parteien und ihre Grundwerte” Nr. 218 – Juli 2002; “‘Gott’ in der EU-Verfassung?” Nr. 227 – Juni 2003; „Kreuz und Kopftuch. Gedanken zur Religionsfreiheit in Schule und öffentlichem Raum.“ Nr. 232 – Dezember 2003
  15. Vgl. die Biografie auf der Website von Volker Zotz.
  16. Transformation. Scheden: Verlagsedition Dittmer 1978 (ISBN 3-88297-031-6) und Geraunt. Scheden und Hannoversch Münden 1979 (ISBN 3-88297-039-1).
  17. Das Projekt Adytum. Scheden und Hannoversch Münden 1979 (ISBN 3-88297-041-3).
  18. Hans Otfried Dittmer: Vorwort des Verlegers in: Volker Zotz: Das Projekt Adytum. Scheden und Hannoversch Münden 1979 (ISBN 3-88297-041-3), S. 6.
  19. Volker Zotz: „Selbstverantwortung?“ In: Ursache und Wirkung, Nr. 24, 1998, S. 28.
  20. Volker Zotz: Der unbequeme Norbert Jacques. In: forum für Politik, Kultur und Gesellschaft, Nr. 242 – Dezember 2004.
  21. Volker Zotz: Von Milltown via Sable Rapids nach Echigo. Leben und Werk der Ruth Tabrah. In: Damaru Nr. 35, 2004 (ISSN 2225-4803).
  22. Roman Roček: Glanz und Elend des P.E.N. Böhlau, Wien 2000, ISBN 978-3-205-99122-9. S. 621.
  23. Volker Zotz: Offenes Leben und Tod. Scheden und Wien 1979.
  24. International Bibliography of Austrian Philosophy 1986/87. Amsterdam 1996, S. 171, ISBN 90-420-0036-8.
  25. Volker Zotz: Zur Rezeption, Interpretation und Kritik des Buddhismus im deutschen Sprachraum vom Fin-de-Siècle bis 1930. Historische Skizze und Hauptmotive. Universität Wien 1986, S. 9.
  26. Volker Zotz: Mit Buddha das Leben meistern. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 12. Auflage 2012, S. 11.
  27. Jan Veninga: Mit Buddha an die Arbeit. Vermittlung buddhistischer Selbsthilfekompetenzen im Umgang mit arbeitsbedingten Lebensfragen im westlichen Berufsalltag. München 2009 (ISBN 978-3-640-48550-5), S. 22.
  28. Volker Zotz: André Breton. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1990, ISBN 3-499-50374-3.
  29. Birgit Zotz: Richard Anders 25. April 1928 – 24. Juni 2012 (Nachruf).
  30. Volker Zotz: André Breton. Préface de José Pierre. Paris: Édition d'art Somogy 1991, ISBN 2-85056-199-1.
  31. Bernd Mattheus: „Alles ändern! Eine Monographie über den Surrealisten André Breton.“ In: Die Zeit Nr. 46. 9. November 1990.
  32. Uwe Ruprecht: „Liebe, Wahnsinn und Zauberei. Volker H. M. Zotz’ ‚André Breton’.“ die tageszeitung vom 25. Mai 1990, S. 16.
  33. Takamaro Shigaraki: Sogar der Gute wird erlöst, um wie viel mehr der Böse. Der Weg des buddhistischen Meisters Shinran. Übersetzt und mit einem Vorwort versehen von Volker Zotz. Luxembourg 2004, ISBN 2-9599829-2-4.
  34. Gerhard Ruiss: Handbuch für Autoren und Journalisten. Wien: Verlag Buchkultur 1996, ISBN 978-3-901052-23-1, S. 809 und Uwe Naumann: „Vorwort“ in Klaus Mann: Auf verlorenem Posten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag 1994, ISBN 978-3-499-12751-9, S. 558.
  35. Volker Zotz: Buddha. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1991, 7. Auflage 2005, ISBN 3-499-50477-4.
  36. Volker Zotz: Der Buddha im Reinen Land. Shin-Buddhismus in Japan. München: Diederichs 1991, ISBN 3-424-01120-7.
  37. Günther Nenning: Buddha, Jesus und der Rest der Welt. Augsburg: Pattloch 1999, ISBN 3-629-00851-8, S. 184.
  38. Volker Zotz: Geschichte der buddhistischen Philosophie. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1996, ISBN 3-499-55537-9.
  39. Thomas Immoos in OAG Notizen (Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens, Tokyo) 4/1998, S. 26–27.
  40. Regine Leisner Rezension in: Lotusblätter 1/1997, S. 52.
  41. Ulrich Dehn: „Säkularisierung und Buddhismus.“ In: Christina von Braun, Wilhelm Gräb, Johannes Zachhuber: Säkularisierung: Bilanz und Perspektiven einer umstrittenen These. Berlin 2007, ISBN 978-3-8258-0150-2, S. 164.
  42. Jens Heise in Nachrichten der Gesellschaft für die Natur- und Völkerkunde Ostasiens. Zeitschrift für Kultur und Geschichte Ost- und Südostasiens (161–162, 1997).
  43. Süddeutsche Zeitung vom 11. Januar 1997.
  44. Ludger Lütkehaus: Swastika und Hakenkreuz. Volker Zotz kritische Geschichte der deutschen Buddhisten. Neue Zürcher Zeitung vom 8. März 2001.
  45. Volker Zotz: Auf den glückseligen Inseln, S. 360.
  46. Volker Zotz und Friederike Migneco: Der Fall Buttiglione. „forum für Politik, Kultur und Gesellschaft“, Nr. 241, Nov. 2004, S. 15–20. Zum Eintreten von Volker Zotz für Buttiglione vgl. Matthias Belafi: Die christliche Identität Europas. Die Anerkennung einer Tatsache und ihr Nutzen für die Gesellschaft. In: Markus Krienke und Matthias Belafi: Identitäten in Europa – Europäische Identität. Wiesbaden: Deutscher Universität Verlag 2007 (ISBN 978-3-8350-6050-0), S. 47–76.
  47. Volker Zotz: Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten. Frankfurt am Main 2007.
  48. Perry Schmidt-Leukel in Münchener Theologische Zeitschrift 43 (1992), S. 252.
  49. Vgl. Volker Zotz: Université du Luxembourg: Wohin geht die Reise? In: forum für Politik, Gesellschaft und Kultur, Nr. 215, April 2002; Michel Pauly und Volker Zotz: Universität Luxemburg. In: forum für Politik, Gesellschaft und Kultur, Nr. 227, Juni 2003.
  50. Campus. Zeitschrift der Universität des Saarlandes 4/2005, S. 46.
  51. Paul van Tongeren, Gerd Schank, Herman Siemens: Nietzsche-Wörterbuch: Abbreviatur – einfach. Walter de Gruyter, 2004, Band 1, S. 429.
  52. Peter Gottwald: Zen im Westen – neue Lehrrede für eine alte Übung. Münster 2003 (= Band 9 von Philosophie: Forschung und Wissenschaft, ISBN 978-3-8258-6734-8), S. 78.
  53. Volker Zotz: Auf den glückseligen Inseln, S. 220–229.
  54. Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krishna: eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute. Wien 2002, S. 323.
  55. Zur Zusammenarbeit von Zotz und Friederike Migneco vgl. Josiane Weber: Friederike Migneco. In: Centre national de littérature: Luxemburger Autorenlexikon.
  56. „Unser Redaktionsleiter Volker Zotz verabschiedet sich“ (PDF; 81 kB).
  57. Volker Zotz: Die neue Wirtschaftsmacht am Ganges. Redline, Heidelberg 2006, ISBN 3-636-01373-4
  58. Volker Zotz: Business im Land der aufgehenden Sonne. Redline, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-636-01449-8.
  59. Christine Liew: Japan. Unterwegs in einem Land zwischen Tradition und Innovation. Berlin 2010 (ISBN 978-3-89794-161-8), S. 496.
  60. Volker Zotz: Konfuzius. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2000, 2. Auflage 2008, ISBN 3-499-50555-X.
  61. Volker Zotz: Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten. O.W. Barth, Frankfurt am Main: O. W. Barth 2007. S. 334, ISBN 978-3-502-61164-6.
  62. Volker Zotz: Konfuzius für den Westen. Frankfurt am Main: O. W. Barth 2007. S. 46–47, ISBN 978-3-502-61164-6.
  63. Interview mit marixwissen-Autor Volker Zotz vom 4. Februar 2015.
  64. Siehe „Wechsel im Amt des Maṇḍalācārya.“ In: Der Kreis 173 (Mai 2015), S. 46–47.
  65. Volker Zotz: Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten. O.W. Barth, Frankfurt am Main 2007.