Volkholz (Bad Laasphe)

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Volkholz
Koordinaten: 50° 55′ 43″ N, 8° 16′ 56″ O
Höhe: 469 m
Fläche: 5,8 km²
Einwohner: 350
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57334
Vorwahl: 02754
Karte
Stadtgliederung der einzelnen Ortsteile von Bad Laasphe

Volkholz ist ein westlicher Stadtteil von Bad Laasphe im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen mit ca. 350 Einwohnern.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkholz liegt im Südteil des Rothaargebirges an der Einmündung des vom Jägerhain kommenden Ahbachs in den Oberlauf der Lahn. Südlich des Ortes befinden sich die Siedlungen Glashütte und Welschengeheu, welche als Ortsteile von Volkholz angesehen werden.

Neben der Lahn entspringen auch Sieg und Eder in der näheren Umgebung. Von der Kernstadt Bad Laasphe ist Volkholz rund 17 km (Luftlinie) entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Volkholz in die Stadt (Bad) Laasphe eingegliedert.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher von Volkholz ist Rolf Hofmann.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der (Haupt-)Ortsteil Volkholz liegt an der Landesstraße 719 zwischen Bad Laasphe und Siegen. Es verkehren Busse der Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Jahr 1344 erstmals urkundlich erwähnte Dorf ist land- und forstwirtschaftlich geprägt. Ein weiterer Erwerbszweig für die Bewohner des Ortes war und ist die Eisenindustrie im angrenzenden Siegerland. Heute setzt wieder verstärkt Fremdenverkehr ein. Die Lage am Oberlauf der Lahn sowie die unmittelbare Nähe zum Rothaarsteig (ca. 1,5 km) zieht vor allem Wanderer an. Auch beginnt in Volkholz der gut ausgebaute Lahn-Radwanderweg, wodurch der Ort bei Radlern immer beliebter wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 337 f.