Volkmar Parschalk

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Volkmar Parschalk (* 13. Mai 1934 in Innsbruck; † 25. August[1][2] 2016 in Wien[1]) war ein österreichischer Kulturredakteur, der vor allem als langjähriger Theater-, Opern- und Literaturkritiker des Radiosenders Ö1 bekannt wurde.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parschalk wurde 1968 auf Wunsch von Ernst Schönwiese vom ORF-Generalintendanten Gerd Bacher beauftragt, für den Radiosender Ö1 eine Kulturredaktion aufzubauen.[3] Parschalk hat nicht nur den Kulturteil in die „Journale“ genannten Ö1-Nachrichtensendungen (Morgenjournal, Mittagsjournal, Abendjournal bzw. Nachtjournal), sondern auch folgende wöchentliche Radiosendungen eingeführt: die Literatursendung Ex Libris, die Theatersendung Im Rampenlicht, die Opernwerkstatt sowie die populäre, werktägliche "Von Tag zu Tag"-Publikumsendung.

Parschalk, der bis 1995 Leiter der Ö1-Hauptabteilung Kultur war, hat Ende 2007 an der „Freien Bühne WiedenSchillers Der Parasit unter dem Titel Schmiergeld von der Waffenlobby inszeniert.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Salzburger Kritikerpreis

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b orf.at - Ehemaliger Ö1-Kulturchef Parschalk verstorben. Artikel vom 26. August 2016, abgerufen am 26. August 2016.
  2. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: Langjähriger Ö1-Kulturchef Volkmar Parschalk gestorben. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 20. Oktober 2016]).
  3. "Eine 'Aktuelle Kultur' gab es noch nicht. Die Kulturberichterstattung machte der 'Aktuelle Dienst' mit. Das störte Schönwiese gewaltig und so lange, bis er diese Abteilung und Volkmar Parschalk durchsetzte. Prof. Dr. Volkmar Parschalk, den Bacher zunächst für einen 'Provinzler' hielt, kam Anfang 1968 auf Anraten Hans Weigels von Innsbruck nach Wien. Hörfunkdirektor [Dr. Alfred] Hartner nannte den Tiroler etwas verächtlich 'Kultur-Senner'". Alfred Treiber: Ö1 gehört gehört. Die kommentierte Erfolgsgeschichte eines Radiosenders. Wien: Böhlau, 2007. S.29.