Volksbank Pinneberg-Elmshorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo der Genossenschaftsbanken  Volksbank
Pinneberg-Elmshorn eG
Hauptgeschäftsstelle, Bismarckstraße 11-13, 25421 Pinneberg
Hauptgeschäftsstelle in Pinneberg
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Bismarckstraße 11-13
25421 Pinneberg
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 221 914 05[1]
BIC GENO DEF1 PIN[1]
Gründung 1865
Verband Genossenschaftsverband e.V.
Website www.vb-piel.de
Geschäftsdaten2015[2]
Bilanzsumme 1.903,9 Mio. Euro
Einlagen 1.467,9 Mio. Euro
Kundenkredite 944,3 Mio. Euro
Mitarbeiter 441
Geschäftsstellen 25 (+ 3 SB)
Mitglieder 43.174
Leitung
Vorstand Horst Alsmöller,
Uwe Augustin, Stefan Witt
Aufsichtsrat Klaus-Martin Schmidt (Vors.)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG ist eine genossenschaftliche Universalbank mit regionaler Ausrichtung in Schleswig-Holstein. Als eingetragene Genossenschaft gehört die Bank dem Genossenschaftsverband und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken an. Die Genossenschaftsbank entstand 2014 durch die Fusion der „VR Bank Pinneberg“ mit der „Volksbank Elmshorn“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VR Bank Pinneberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmenshistorie

In Pinneberg wurde im Jahr 1865 der „Pinneberger Vorschuß-Verein“ gegründet. Nach der Liquidation im Jahr 1921 folgte 1926 die Gründung der „Kreditbank Pinneberg“. In Uetersen entstand im Jahr 1874 der „Credit-Verein Uetersen“. 1895 eröffnete erstmals in Quickborn eine Spar- und Darlehenskasse.

2001 fusionierten dann die "Volksbank Pinneberg-Uetersen" und die "Raiffeisenbank Quickborn" zur "VR Bank Pinneberg". 2005 wuchs das Geldinstitut durch die Fusion mit der "VR Bank Halstenbek-Schenefeld" zu einer der größten Genossenschaftsbanken in Schleswig-Holstein.

Volksbank Elmshorn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1869 nahm in Elmshorn der „Kredit-Verein Elmshorn“ den Geschäftsbetrieb auf, welcher 1921 in „Elmshorner Kreditbank“ und 1941 schließlich in „Volksbank Elmshorn“ umfirmiert wurde. In der Zeit ab 1951 wurde die Bank durch die Ausweitung des Dienstleistungsgeschäftes in Zusammenarbeit mit der Zentralkasse nordwestdeutscher Volksbanken Hamburg zur Universalbank.

Mit Geschäftsstellen in Elmshorn, Barmstedt, Quickborn, Friedrichsgabe und Harksheide entstand in den Jahren 1957 bis 1970 ein Filialnetz. 1972 wurde zudem die „Glückstädter Volksbank“ übernommen, 1983 die „Volksbank Wilster“ und 1985 die „Raiffeisenbank Horst“. Diverse Filialen in Dithmarschen wurden in den Jahren 1988 bis 1990 auf benachbarte Raiffeisenbanken übertragen, wodurch eine Konzentration der geschäftspolitischen Aktivitäten auf die Kreise Pinneberg und Steinburg sowie die Stadt Norderstedt erfolgte. Das im Jahr 1998 fertiggestellte Elmshorner Dienstleistungszentrum am Ramskamp wurde 1999 als Vorstands- und Verwaltungssitz bezogen.

Regionales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bank realisiert durch die Bürgerstiftung Volksbank Pinneberg-Elmshorn ihren regionalen Förderauftrag als Genossenschaft. Durch die Unterstützung gemeinnütziger Projekte aus Erträgen des Stiftungsvermögens und die nachhaltige Förderung von Kultur, Bildung, Wissenschaft, Sozialem und Umwelt hat sie Einfluss auf das Gemeinwohl und den Zusammenhalt in der Region. Sie schafft zudem eine Plattform für Spender und Stifter.[3]
Seit Anfang des Jahres 2016 stellt die Bank für gemeinnützige Organisationen und Vereine eine Crowdfunding-Plattform zur Verfügung, um lokale und gemeinnützige Projekte zu fördern.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2015
  3. Engagement der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG
  4. Crowdfunding-Plattform der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG

Koordinaten: 53° 39′ 43″ N, 9° 47′ 46″ O